2019


 

 


2018


NNP vom 28.11.18

 

 

 


NNP vom 28.08.18

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Dornburg-Dorndorf 

Einen historischen Erfolg errangen die Sänger des Männergesangvereins Eintracht 1877 Dorndorf am Samstag beim Volksliederwettbewerb im badischen Waghäusel-Kirrlach. Nach rund 170 Kilometer Fahrt mussten sich die Sänger und ihr Chorleiter Marco Herbert der starken Konkurrenz der Männerchorklasse 2A stellen. Doch die Reise hat sich gelohnt. Mit „Loch Lomond“ (24,25 Punkte), „Mit 66 Jahren“ (23,75 Punkte) und „Komm, Trost der Welt“ (24,0 Punkte) erlangten sie ein Golddiplom und alle ersten Klassenpreise, sowie den ersten Dirigentenpreis. Mit einer durchschnittlichen Gesamtpunktzahl von 24 Punkten ergab sich daraus auch der der Tageshöchstpreis aller 22 am Wettbewerb teilnehmenden Chöre. Dieses hervorragende Ergebnis wurde mit der Vergabe des Kategorie übergreifenden Sonderpreises für die beste Interpretation eines deutschen Volksliedes „Komm, Trost der Welt“ abgerundet. Begeistert über die sehr konzentrierte Leistung der Sänger zeigte sich auch der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Ringleb, der die disziplinierte Arbeit in den Proben mit Marco Herbert hervorhob.

Interessierte sind herzlich eingeladen an einer Schnupperprobe des Männerchores oder des gemischten Chores „CHOuRage“ teilzunehmen. Der Männerchor probt montags von 18.30 bis 20 Uhr, die Probentermine des „CHOuRages“ können unter www.eintracht-dorndorf.de eingesehen werden.

Artikel vom 11.06.18  

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2016


MGV „Eintracht“ Dorndorf

Mitgliederrekord im MGV

Von links: 2. Vorsitzender Markus Jung, Josef Diefenbach, Wolfgang Sturm, 1. Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb.

Dornburg-Dorndorf. 

Der MGV „Eintracht“ Dorndorf vermeldet mit 328 Mitgliedern einen neuen Höchststand. Das erklärtet der Vorsitzende Klaus Dieter Ringleb auf der Jahreshauptversammlung im Saalbau Diefenbach insbesondere mit der erfolgreichen Gründung des Kinderchores „Chorolino“. Die Kinder ergänzten nun neben dem Männerchor, dem gemischten Chor „CHOuRage“ und den Tanzgruppen das kulturelle Angebot des Vereines.

Auch drei Ehrungen standen auf der Tagesordnung: Seit 40 Jahren unterstützt Wolfgang Sturm den Verein. Für ein seltenes Jubiläum wurden das älteste Vereinsmitglied Josef Diefenbach und Berthold Lieber ausgezeichnet: Auf 70 Jahre Vereinstreue, viele Jahre davon als aktive Sänger und bei Josef Diefenbach zusätzlich auch als Vereinswirt, blicken die beiden Veteranen zurück. Das kommende Jahr stehe im Wesentlichen im Zeichen der Vorbereitung des Jubiläumsjahrs 2017, in dem der Verein seinen 140. Geburtstag feiert. Am Wochenende vom 23. bis 25. September ist ein Vereinsausflug geplant.

Artikel vom 05.03.2016, 03:30 Uhr (letzte Änderung 05.03.2016, 03:30 Uhr)

Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Mitgliederrekord-im-MGV;art680,1889744

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Fastnacht in Dorndorf Närrisches Scheunenfest des MGV Dorndorf


In ungewohnter Location begrüßte der MGV Eintracht Dorndorf seine Gäste zur ersten Kappensitzung der Fastnachtssession.
Seit Jahrzehnten dabei und diesmal als Rocker: Johannes Lahnstein, Reinhold Stahl und Joachim Lahnstein (von links).
Seit Jahrzehnten dabei und diesmal als Rocker: Johannes Lahnstein, Reinhold Stahl und Joachim Lahnstein (von links)
Foto: Tom Schumacher

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Dorndorf. 

Unter dem Motto „Scheunenfest“ präsentierten die Akteure des MGV Dorndorf nicht nur einige Anekdoten aus dem Alltagsleben eines Bauern, sondern auch die Landwirtschaft des letzten Jahrhunderts.

Mit närrischen Humor führten Theo Krämer und Jonas Lahnstein gekonnt durch das Programm. Die verschiedenen Tanzgruppen wurden im Vorfeld von Isabel Zey, Franziska Klein, Christina Lahnstein und Lisa Horn trainiert. Für die bunten Kostüme der Tanzgruppen sorgte Susanne Jung.

Märchenhaft

Gleich zu Beginn konnten die MGV-Dance-Kids mit ihrem Tanz „Aladin, 1001 Nacht“ ihr Talent unter Beweis stellen. Das kam auch bei den zahlreichen Besuchern bestens an. Daraufhin hieß es: Bühne frei für den ersten Sprechpunkt von Markus Jung, Johannes Klein, Klaus-Dieter Ringleb und Carsten Menges. Ihre Gruppe thematisierte den Konflikt zwischen den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und den großen industrialisierten Bauernhöfen, bei denen nur die Effizienz im Mittelpunkt stehe. Der Verkauf zahlreicher „Schauern“ und das Ende der kleinen Betriebe präsentierte die Gruppe auf humorvolle Art in ihrem Lied „Bauer sucht Schauer“.

Klaus-Dieter Ringleb suchte als Horst Lichter so manchen raren Schatz und wurde im Dorf fündig, als er mit alten landwirtschaftlichen Werkzeugen aufwarten konnte. Nach dem „Marsch“ des MGV-Gardeballetts berichtete Erwin Stahl mit närrischem Humor und auswendig vorgetragenen Reimen von seinem Pensionärs-Dasein.

Die „MGV-Azubis“ Henry Lahnstein, Christian Menges und Tom Schumacher sorgten mit ihrer neuen Version von „Doornef äss scheeh“ für ausgelassene Stimmung und die Zuschauer freuten sich über die Premiere des MGV-Nachwuchses. Uwe Stahl und Theo Krämer führten als Franziska und Sieglinde ein echtes Frauengespräch und nahmen das Dorfgeschehen aufs Korn. Nach dem „Hüttengaudi-Tanz“ des MGV-Nachwuchsballetts war die Bühne für drei echte Fastnachts-Profis frei: Johannes Lahnstein als Paul McCartney, Reinhold Stahl als Peter Maffay und Joachim Lahnstein als Heino konnte mit ihren Anekdoten aus dem Alltag der Rockstars und den Berichten aus dem Dorfgeschehen auf ganzer Linie überzeugen. Ihr „Flüchtlings-Rap“ führte den Zuschauern vor Augen, wie viele Menschen im letzten Jahrhundert nach Dorndorf eingewandert sind. In einer Fortsetzung des im letzten Jahr begonnen Sprachkurses durfte das Publikum weitere wichtige Begriffe des „Doornefer Platt“ erlernen. Kaiser Franz Beckenbauer (alias Reinhold Stahl) musste beichten, warum das Sommermärchen 2006 auch nur ein Märchen war. Das Männerballett tanzte in Dirndln über die Bühne.

Finale mit allen Akteuren

Auch der Rosenmontagszug der „No Limits“ warf schon seine Schatten voraus, als das Prinzenpaar Marie Blaum und Andreas Munsch mit seinem Gefolge Carina Menges und Thorsten Kilian mit stimmungsvollen Fastnachtsliedern ordentlich einheizte. Auch eine Flasche des „Ollerschbach-Sektes“ überließ das Prinzenpaar dem Gesangverein als Präsent. Stimmungsvoll wurde es beim Tanz des MGV-Balletts mit dem Motto „Griechenland“. Die 23 Tänzerinnen bewiesen bei den spektakulären Hebefiguren ihr Können. Die „Bläck Eyed Föös“ lieferten Partyhits, bevor alle Mitwirkende zum Finale zusammen auf die Bühne strömten. sc

 


2015



„Chorolino“ spendet

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Foto: Alex Kremer

Über eine Spende in Höhe von 1000 Euro durfte sich das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden freuen. Diese Summe stammt aus dem vollständigen Erlös des Premierenkonzertes des Kinderchores „Chorolino“ am 12. Juli, welches unter dem Motto „Kinder für Kinder“ stand. Den Scheck übergaben Alex Kremer vom MGV Eintracht 1877 Dorndorf und Joachim Bender vom Förderverein der Grundschule Dorndorf (rechts) an Melanie Kokenbrink von der Bärenherz-Stiftung. Das Kinderhospiz betreut, pflegt und begleitet Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien. Der Kinderchor hat seine Proben im Rahmen der Nachmittagsbetreuung in der Grundschule wieder aufgenommen. Kinder sind jederzeit willkommen. Infos unter www.eintracht-dorndorf.de oder unter Telefon:  0 177/6 46 53 02.


Kinder singen für Kinder

Bei ihrem ersten Auftritt hatten die Kinder sichtlich viel Spaß.

Bei ihrem ersten Auftritt hatten die Kinder sichtlich viel Spaß.
Dornburg-Dorndorf. 

Seit vier Monaten hat der neu gegründete Kinderchor „Chorolino“ jeden Mittwoch unter der Leitung von Walter Born für das erste Konzert im Schulhof der Grundschule Dorndorf geprobt und das sollte sich auszahlen. Denn bei ihrer Premiere am Sonntag konnten die Kinder das zahlreich erschienene Publikum nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit tänzerischen Einlagen auf ganzer Linie überzeugen. Durch das Programm führten Sophie Lahnstein und Leonie Jung. Auch Bürgermeister Andreas Höfner, Schulleiter Reinhold Strieder und Ortsvorsteher Kurt Ries bereicherten die Veranstaltung mit ihrem Besuch.

Mit dem afrikanischen Lied „Morena“ kam bei den Zuschauern direkt beste Laune, passend zum Sommerwetter, auf. Diese sollte auch mit dem Kanon „Bruder Jakob“, „Ein Hamburger mit Ketch-up“ und „Die Tante aus Marokko“ kein Ende finden. Nach dem Auftritt der Trommel-AG der Grundschule und der Tanzgruppe „MGV Dance-Kids“ reiste der Kinderchor mit „Cro“ „Einmal um die Welt“, bevor so manche Unannehmlichkeit bei der Deutschen Bahn mit dem gleichnamigen Song der Wise Guys besungen wurde. Natürlich durfte bei diesem fröhlichen Konzert auch der WM-Hit des letzten Jahres „Auf uns“ von Andreas Bourani nicht fehlen, mit dem der Kinderchor einen traumhaften Einstand gab. Der Erlös der Veranstaltung und weitere Spenden kamen dem Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zugute.

(sct)


Dornburg-Dorndorf. 

Chorolino, der neue Kinderchor des MGV Eintracht, gibt am Sonntag, 12. Juli, um 14.30 Uhr unter der Leitung von Walter Born sein erstes Konzert im Schulhof der Grundschule. Mit im Programm sind der Kindergarten Dorndorf, die MGV Dance Kids, die Trommel-AG der Grundschule und die Kinderfeuerwehr. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zugute.

 

NNP 09.07.15


Sommernachtskonzert zum Mitsingen

 

Dornburg-Thalheim. 

Mit dem ersten Ton platschten die Regentropfen vom Himmel, doch niemand ließ sich davon beirren. Die Sänger sangen weiter, die Zuschauer blieben sitzen – und für die nächsten 30 Minuten nahmen alle die Abkühlung gerne in Kauf. Zum ersten Mal hatte sich die Concordia Thalheim aus der Halle herausgewagt und zu einem Sommernachtskonzert auf den Grillplatz eingeladen. Der Verein habe einfach mal was Neues ausprobieren wollen, und für einen Sommerabend sei der Grillplatz genau das richtige Ambiente, sagte Peter Maniak, der 1. Vorsitzende des Vereins.

Um den Abend nicht alleine gestalten zu müssen, hatte die Concordia den MGV Eintracht Dorndorf, den MGV Eintracht Leuterod, den Chor New Voices sowie den MGV Frohsinn Elz eingeladen.

Zusammen boten die Sänger den Gästen einen bunten Strauß an Melodien an, die in locker beschwingter Atmosphäre vorgetragen wurden. Der gemischte Chor Concordia Thalheim unter Leitung von Mario Siry besang das „Heimweh“ und swingte locker „Eine neue Liebe“ – und im Publikum sangen viele mit. Und das war das Besondere an diesem Abend: Die Chöre boten Lieder dar, die jeder kennt und bei denen jeder mitsingen kann. Kein Fuß blieb stehen, als der MGV Eintracht Leuterod „Hit the road Jack“ präsentierte. Und das „Wochenend und Sonnenschein“ passte genau zu diesem herrlichen Sommerabend. Der MGV wurde ebenfalls von Mario Siry dirigiert.

Ein besonderer Genuss waren die Sänger vom MGV Eintracht Dorndorf unter Leitung von Marco Herbert: Mit „Wie kann es sein“ von den WiseGuys oder „Loch Lomond“ zeigten sie ihr Können. Es war eine Freude, den Dorndorfern zuzuhören. Das absolute Highlight war jedoch der „Augustin-Rapp“ von Lorenz Maierhofer. Wer kennt nicht das Lied „Ach Du lieber Augustin“. Aber was diese Sänger daraus machten, ließ das Publikum jubeln, den Takt mitklatschen und sorgte für absolute Heiterkeit.

Zum Abschluss trat der Gesamtchor des MGV Frohsinns unter Leitung von Mario Siry mit volkstümlichen Weisen wie „Wenn all Brünnlein fließen“ auf. Danach folgte die U 40 mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Ihr „Junge“ von den Ärzten lud zum Mitsingen ein und war ein krönender Abschluss des Sommernachtskonzerts.

Doch auch nach dem offiziellen Teil verklangen die Stimmen nicht. Die Sänger fanden sich auf den Bänken zusammen und sangen gemeinsam in die laue Sommernacht hinein. Und das ganz unbeschwert: Weil die Parkplätze knapp waren, hatte Heinz Sabel einen Pendelverkehr eingerichtet. Seine Bahn brachte die Zuhörer zum Grillplatz und wieder runter ins Dorf.

(lh)

Artikel vom 09.07.2015, 03:00 Uhr

Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Sommernachtskonzert-zum-Mitsingen;art680,1485002

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Jugendarbeit läuft gut an

Dornburg-Dorndorf. 

Auf ein erfolgreiches Jahr 2014 blickt der Männergesangverein „Eintracht“ Dorndorf zurück. Er unternimmt außerdem alles, damit das auch in den nächsten Jahren so bleibt. Ein wichtiger Schritt war die Gründung eines Kinderchores, der in Kooperation mit dem Förderverein der Grundschule eingerichtet wurde und im vergangenen Monat seinen Probebetrieb aufnahm.

Bevor im Rahmen der Jahreshauptversammlung eine erste Zwischenbilanz des Kinderchores gezogen wurde, präsentierte Vorsitzenden Klaus-Dieter Ringleb seinen Bericht. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Frühlingskonzert des Männerchores mit „CHOuRage“, sowie das Freundschaftstanzen der Tanzgruppen anlässlich deren 35-jährigen Bestehens im Mai 2015. Alle drei Gruppierungen nahmen zahlreiche Termine im Verlauf des Jahres wahr. Bei einem Chorwettbewerb in Freigericht-Bernbach waren ein erster Klassenpreis und ein erster Dirigentenpreis der Lohn für die intensive Probenarbeit.

Klaus-Dieter Ringleb zeichnete zudem langjährige Mitglieder aus. Für 50-jährige fördernde Mitgliedschaft wurde Helmut Blaha geehrt, 40 Jahre fördert Winfried Lieber den Verein und auf 25 Jahre unterstützenden Vereinstreue blicken Martin Köhl, Tobias Kühn und Markus Spuhn zurück. Für 25 Jahre als Sänger wurden Dominik Köhl und Lutz König ausgezeichnet. kdh

Artikel vom 09.03.2015, 03:00 Uhr (letzte Änderung 09.03.2015, 06:58 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Jugendarbeit-laeuft-gut-an;art680,1299289

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Großes Interesse am neuen Kinderchor
von lh

Mit einem Kinderchor schafft der MGV Eintracht in Kooperation mit dem Förderverein der Grundschule Dorndorf ein neues kulturelles Angebot im Ort, das beim ersten Treffen sehr gut angenommen wurde.


Dornburg-Dorndorf. 

Von dem Angebot des MGV Eintracht sowie des Fördervereins der Grundschule Dorndorf fühlten sich 18 Kinder von der Vorschule bis zur sechsten Klasse angesprochen.

Klaus Dieter Ringleb, Vorsitzender vom MGV Eintracht, freut sich, dass den Kindern dieses Angebot präsentiert werden kann. „Alleine wäre es uns nicht möglich gewesen, dieses Angebot zu machen“, so der Vorsitzende. Der Förderverein bietet die Räumlichkeiten an und es passe in das bestehende Nachmittagsangebot.

Der Dirigent Walter L. Born leitet den gemischten Chor des MGV und durch seine pädagogische Ausbildung ist er der passende Leiter des Kinderchors. Er findet direkt einen Draht zu den Kindern: „Wer von Euch kennt denn Cro?“ Und die Hände strecken sich in die Höhe, die Kinder wackeln auf ihren Stühlen. So wundert es auch nicht, dass sie in der Lage sind, das Lied direkt mitzusingen. Dabei belässt es Born nicht. Er fragt immer wieder nach und schaut, ob die Kinder auch die Inhalte der Lieder verstehen. Allen ist anzusehen, dass sie sehr viel Spaß haben.

Rolf Schneider, Zweiter Vorsitzender des Fördervereins, ist überrascht über das große Interesse: „Damit hatte ich nicht gerechnet.“ Er erhofft sich, dass der Kinderchor zu einer festen Einrichtung in Dorndorf wird. Diese AG steht allen Kindern offen und sie müssen den Chor nicht verlassen, wenn sie von der Grundschule auf die weiterführende Schule wechseln. Generell ist das Angebot immer auf ein halbes Jahr festgelegt, in dem die Kinder sich verpflichten, daran teilzunehmen. Danach können die Kinder entscheiden, ob sie weitermachen.

Ringleb würde sich freuen, wenn es im Juli mit einem Chorauftritt klappen würde. Dem Verein ist es wichtig, die Kultur in Dorndorf zu fördern und dieser Kinderchor sei ein weiterer Schritt dafür.

(lh)

Artikel vom 21.02.2015, 03:00 Uhr (letzte Änderung 21.02.2015, 02:50 Uhr)

Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Grosses-Interesse-am-neuen-Kinderchor;art680,1274946

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Ein Hauch von Las Vegas
von sct
Dornburg-Dorndorf. 

Spielautomaten, blinkende Lichter, Geldscheine und Spielkarten wohin das Auge reichte: Der MGV „Eintracht“ Dorndorf hatte sich bei der Kappensitzung im ausverkauften Saalbau Diefenbach mit dem Motto „Las Vegas“ viel vorgenommen und verwandelte den Saal in ein großzügige Spielkasino. Mit einer bunten Mischung aus Satire, Tanz, Musik und „V.I.P.“-News landeten die Narren wieder einen Volltreffer beim Publikum. Humorvoll führten Theo Krämer und Jonas Lahnstein durchs Programm. Dass dabei auch der Tanz nicht fehlen durfte, zeigten die „Dance Kids“ mit ihrem „Zwergentanz“. Die jüngste Gruppe des MGV Dorndorf, der mittlerweile 56 Tänzerinnen in seinen Reihen hat, ließ zu Beginn schon fröhliche Stimmung aufkommen. Diese sollte auch bei der Piratentanz des „Nachwuchsballett“ keinesfalls ein Ende finden.

Einer der Höhepunkte des Abends ließ nicht lange auf sich warten. Markus Jung, Klaus-Dieter Ringleb, Daniel Hoffmann, Carsten Menges und Johannes Klein diskutierten von der kurzen Haftstrafe des Uli Hoeneß über den Lärm erzeugenden Betonbrecher in Frickhofen, bis hin zur Pegida alle wichtigen politischen Themen auf närrische Art und Weise. Auch einen Zaubertrick hatte die Gruppe mit im Programm. Als Daniel Hoffmann am Ende des Tricks aus einer Kiste herausgesprungen kam, in der doch eigentlich eine Jungfrau zersägt werden sollte, tobte das Publikum. Musikalisch wurde es mit dem „Urgestein“ der Dorndorfer Fastnacht, Markus Jung, der mit „My Way“ von Frank Sinatra an vergangene Zeiten erinnerte, in denen die Dorndorfer noch singend den Heimweg antraten. „Eich sing um Heimweg“ sang er, begleitet von Michael Ries am Klavier, so großartig, dass die Zuschauer dieses Lied auf ihrem Heimweg nach der Karnevalssitzung wohl noch einige Zeit im Ohr hatten.

Beim Auftritt der Band „Bläck Eyed Föös“ stiegen anschließend die ersten Zuschauer im Saal auf die Stühle.

Die Büttenreden von Erwin Stahl sind seit Jahren ein fester Bestandteil der MGV-Sitzung. So kamen bei ihm in diesem Jahr weder die Fußball-WM, noch der Flutlichtausfall am Dorndorfer Sportplatz zu kurz. Mit dem Tanz „Fly high“ des „Nachwuchsballetts“ stieg das Stimmungsbarometer weiter nach oben.

Die drei Größen der Dorndorfer Fastnacht, Reinhold Stahl, Joachim und Johannes Lahnstein präsentierten Geschichten aus einem Zaubererleben. Doch auch internationale Stars fehlten bei ihrem Auftritt nicht. Grand-Prix-Gewinnerin „Conchita Wurst“ (Johannes Lahnstein) gab sich die Ehre und wusste einiges über Dorndorf zu erzählen. Neben „Atemlos“ von Helene Fischer kam zum Ende ihres Auftritts auch der weiße Bademantel in Erinnerung an Udo Jürgens zur Geltung: Auf die Melodie von „Griechischer Wein“ hieß es: „Doornef äss scheh“ .

Vor dem großen Finale mit einem Helene-Fischer-Medley, bei dem der Boden förmlich wackelte, wurde es mit dem Männerballett und dem Tanz „Las Vegas“ von den 23 Tänzerinnen des MGV-Balletts noch einmal international.

(sct)
Artikel vom 09.02.2015, 03:30 Uhr (letzte Änderung 09.02.2015, 03:33 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Ein-Hauch-von-Las-Vegas;art680,1253593

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2014


 

NNP 08.07.14
 
Erfolg für vier heimische Chöre

Limburg/Dornburg/Obererbach.
Vier heimische Chöre – der MGV „Liederkranz“ Obererbach, der MGV „Eintracht“ Dorndorf, der MGV „Fidelio“ Limburg-Eschhofen und „Die Mimos – der Frauenchor aus Limburg-Staffel“ – waren am vergangenen Wochenende bei den Chortagen in Freigericht-Bernbach im Main-Kinzig-Kreis erfolgreich. Anlässlich des 135-jährigen Bestehens des GV „Harmonie“ Bernbach holten sie Gold und Silber.
Mit Gold kehrten am Samstag die Sänger des MGV „Liederkranz“ Obererbach unter der Leitung ihres Dirigenten Tristan Meister zurück. Obererbach erreichte in seiner Klasse mit vier Chören im Volksliederwettbewerb und den Liedern „Bushes und Briars“, „Der entführte Hirt“ und „Entschuldigung“ eine Gesamtpunktzahl von 22,17. Zusätzlich zum Gold bedeuteten dies der erste Platz und der erste Dirigentenpreis sowie der zweite Tagesbestpreis.
Mit den Liedvorträgen „Wie kann es sein“, „Crucifixion“ und „Loch Lomond“ belegten die Sänger des MGV Dorndorf ebenfalls im Volksliederwettbewerb mit ihrem Chorleiter Marco Herbert gegen die Konkurrenten des MGV „Fidelio“ Eschhofen, „Frohsinn“ Alzenau und dem MGV Sängerbund „Einigkeit“ Dexheim alle drei ersten Plätze in der Männerchorklasse 3 B. Auch der Erste Dirigentenpreis in dieser Klasse ging an Marco Herbert. Unter allen teilnehmenden Chören erzielten die Dorndorfer Sänger mit 21,58 Punkten den dritten Tagesbestpreis. „Fidelio“ Eschhofen unter der Leitung von Frank Sittel erhielt für 20,33 Punkte ebenfalls Silber und teilte sich mit dem MGV Dexheim den zweiten Platz.
Einen Tag später behaupteten sich die Sängerinnen der „Mimos“, dem Frauenchor aus Staffel, beim Chorwettbewerb gegen ihre Konkurrentinnen aus Oberflockenbach und Rothenbergen. Der Staffeler Frauenchor unter der Leitung von Thomas Leber wurde für seine Vorträge „Cantemus“, „Kyrie“ und „La petite fille sage“ mit 21,67 Punkten gewertet. Das waren der erste Platz, Silber und der erste Dirigentenpreis für Thomas Leber.
Bei allen vier Chören wurde das erfolgreiche Abschneiden zünftig gefeiert. bl


Ein Tanzfest zum Geburtstag 

31.05.14

Dornburg-Dorndorf. 

Das 35-jährige Bestehen des MGV-Balletts war ein passender Anlass für ein Freundschaftstanzen in der Mehrzweckhalle. Zu diesem Fest waren neben den zahlreichen Zuschauern auch 14 Tanzgruppen aus Dornburg und der Umgebung gekommen, um gegeneinander anzutreten. Der bunte Abend wurde gekonnt von Franziska und Jonas Lahnstein moderiert. Und am Ende stand ein Sieger fest: Die Tanzgruppe des VfB Kölbingen-Möllingen gewann das Freundschaftstanzen.

Gleich zu Beginn verzauberten die Meerjungfrauen der MGV-Dancekids die Bühne in eine Unterwasserlandschaft und regten das Publikum zum Träumen an. Mit dem ersten Tanz in der Wertung trat die Sporttanz- und Gymnastikgruppe Ellar unter dem Motto „In the army“ an. Die Gruppe begeisterte das Publikum so sehr, dass sicher so mancher bedauerte, den Wehrdienst abgelehnt zu haben. Direkt im Anschluss boten die Tänzerinnen aus Kölbingen-Möllingen eine ganz besondere Performance, ihr Motto: „Das Glück kommt selten allein“.

„Hollywood-Gefühle“ kamen bei der Tanzgruppe von Rot Weiß Willmenrod auf. Mit „The dark night“ beeindruckte die Gruppe mit düsterer Filmmusik und tollen Kostümen und verbreite eine gruselige Atmosphäre. Amerikanisch blieb es, als die Salzkristalle aus Salz mit der Musik von „Rocky“ einen echten Boxkampf eröffneten. Wie echte Boxerinnen verkleidet boten sie eine besondere tänzerische Abwechslung. Als letzte Tanzgruppe vor der Pause wurde es dann mit den Pretty Diamonds aus Thalheim und ihren Zombies noch einmal wirklich gruselig.

Nach der Pause ging es dann mit den MGV-Junioren auf Seefahrt. Als Piraten verkleidet entführten sie die Zuschauer auf das weite Meer und regten sie zum Träumen an. Mit der nächsten Tanzgruppe, Tevina Eintracht Guckheim, war die Weltreise aber keineswegs beendet. Unter dem Motto „Im Bann der Maya“ wurde es dank ihrer tollen tänzerischen Leistung und nicht zuletzt dank der originellen Kostüme echt südamerikanisch.

Von Südamerika ging die Reise dann in eine Märchenwelt. Mit der Gruppe Experience vom SV Thalheim präsentierten die Tänzerinnen „Alice im Wunderland“. Märchenhaft ging es auch mit dem HCV-Ballett Hundsangen weiter. Ausgefallene Kostüme und tänzerisches Talent machten diesen Auftritt zu etwas ganz Besonderem. Die „Puppets on a string“ der Gruppe WilsMiss vom TV Wilsenroth präsentierten gleich ein ganzes Puppentheater. Den letzten Tanz innerhalb der Wertung bot die Gruppe Die Hoingdibbscher des TV Dauborn mit ihrem Motto „Sail under water“. Auch sie ließen die Zuschauer in eine Unterwasserwelt abtauchen.

Während dann die Stimmen der Zuschauer ausgezählt wurden, trat das Ballett des Männergesangvereins Eintracht Dorndorf an. Mit einem Cheerleader-Tanz stimmten sie mit Fußball-Hits auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ein. Getoppt wurden diese zahlreichen tänzerischen Einlagen natürlich nur noch vom Männerballett des MGV. Als Skelette verkleidet tanzten die Männer unter anderem zu „Thriller“ von Michael Jackson.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die große Siegerehrung. Nach Auszählung der Stimmen stand die Tanzgruppe aus Kölbingen-Möllingen am Ende als Sieger fest. Das HCV Ballett Hundsangen und die Gruppe Tevina Eintracht Guckheim belegten jeweils die Plätze zwei und drei.

Aber mit der Siegerehrung war der fulminante Abend noch lange nicht vorbei: Im Anschluss trafen sich alle Zuschauer und Akteure noch zur After-Show-Party.

 


  

Erfrischender Chorgesang

28.05.2014

Gastgeber und Gäste präsentierten beim Frühlingskonzert des MGV „Eintracht“ Dorndorf erfrischende Melodien.

Dorndorf. 

Sieben Chöre unterhielten bei Frühlingskonzert des MGV „Eintracht“ die zahlreich erschienenen Zuhörer. Gleich zu Beginn des Abends, den der MGV-Vorsitzende Klaus-Dieter Ringleb moderierte, kam gute Laune auf: Der gemischte „Eintracht“-Chor „CHOuRage“ sang unter Leitung von Walter L. Born „Thank you for the music“ von Abba und den Chart-Hit „Happy“ von Pharrell Williams.

Dann folgte gleich der erste Höhepunkt des Abends: Manfred Kossak erhielt aus den Händen von Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) den Landesehrenbrief für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der „Eintracht“. Der Bürgermeister würdigte ihn für sein Organisationsgeschick und die Tätigkeit als Vereins-Fotograf.

Vereinshymne

Als kleines Intermezzo ertönte die Vereinshymne, arrangiert und getextet von Walter L. Born und Dominik Kühn. Als erster auswärtiger Chor trat der MGV „Cäcilia“ Gackenbach unter Marco Herbert auf. Die Sänger trugen „Kyrie“, „Wanderers Nachtlied“ und „The Drummer and the Cook“ vor.

Danach bot der gemischte Chor „CHORamel“ Niedererbach unter der Leitung von Sascha Trumm Abwechslung. „Sumarnatta“, „Zwei kleine Italiener“, „Could it be magic“ und „Blue mountain river“ wurden dargeboten. Natürlich war zu diesem musikalischen Fest auch der Kirchenchor „St. Margareta“ Dorndorf unter der Leitung von Eveline Hannappel gekommen. Er verbreitete beste Laune mit dem Lied „Lächeln, bitte“.

Die weiteste Anreise hatte der Polcher Männerchor unter Marco Herbert. Mit wie „Weit weit weg“ und „Abschied“ boten die Sänger eine Glanzleistung. Dass an diesem Abend die Mischung zwischen Klassikern des Chorgesangs und modernen Liedern stimmte, konnte der gemischte Chor „Quattro Nuovo“ bestätigen. Die Sänger überzeugten mit ihrem Dirigenten Ilja Slobodinskimit Hits wie „The drunken sailor“ und „Circle of life“. Zum letzten großen Höhepunkt betrat der MGV „Eintracht“ die Bühne. Mit „Oh du lieber Augustin“ inklusive Rap-Einlagen brachte er das Publikum zum Lachen.

 





 
    
 
Bischof im Gruselkabinett

 

Unter dem Motto „Gruselkabinett“ brachte der Dorndorfer Männergesangverein in seiner ersten Sitzung den ausverkauften Saal zum Beben.
Dornburg-Dorndorf. 

So verzauberten die „MGV-Dancekids“ mit ihrem Auftritt der „Meerjungfrauen“ die Bühne in eine Narrenlandschaft und ließen das begeisterte Publikum erahnen, was es bedeuten sollte, in die Unterwasserwelt abzutauchen. Dank der beiden Moderatoren Theo Krämer und Jonas Lahnstein, die mit ihren Beiträgen für eine närrische Atmosphäre sorgten, wurde der Abend zu einem wahrhaften Erlebnis.

Als Reporter des Bauernverbandes in Berlin zeichnete Joachim Lahnstein ein sehr kritisches Bild der Politiker im Bundestag. Als Urgestein der Dorndorfer Fastnacht feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Markus Jung fand als „alter Hase“, dass sich einige „Grimms Märchen“ auch heute noch bei uns ereignen. In handfestem Dialekt amüsierte er sich über pädagogisch wertvolle Maßnahmen. Dabei wurde er von den aktiven Darstellern Klaus-Dieter Ringleb, Carsten Menges, Daniel Hoffmann, Johannes Klein und Christian Bauch schauspielerisch unterstützt. Der politische Alltag in Berlin wurde auch von Erwin Stahl als erfahrenem Büttenredner kritisch unter die Lupe genommen. Er hatte insbesondere die Bundesregierung als sein ganz persönliches Gruselkabinett im Visier.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildeten auch in diesem Jahr die drei „Originale“ der Dorndorfer Fastnacht Johannes Lahnstein, Joachim Lahnstein und Reinhold Stahl. In ihrem Gruselkabinett kamen weder der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, die Dorndorfer Rentner noch Franz Beckenbauer oder Uli Hoeneß mit einem blauen Auge davon. Bei ihrer musikalisch-satirischen Darstellung der prominenten Amts- und Würdenträger tobte das Publikum.

Auch die tänzerischen Darbietungen kamen keineswegs zu kurz. Es tanzte das Nachwuchsballett des MGV zu einem Medley der „Neuen Deutschen Welle“ und dem „Fluch der Karibik“. Auch das MGV-Ballett ging mit dem Matrosen Johannes Klein auf Seereise und stimmte anschließend auf die Fußball-WM ein. Natürlich konnte nur das Männerballett diese tänzerischen Einlagen noch toppen. Als Skelette tanzten sie unter anderem zu Michael Jacksons Thriller.

Als gegen Mitternacht die Band „Black Eyed Fööss“ einheizte, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Bevor im großen Finale die Polonaise der Akteure den Saal einnahm, dankten Theo Krämer und Jonas Lahnstein insbesondere Michael Ries, der als Pianist sämtliche Beiträge begleitete. Der MGV freut sich auf seine zweite Sitzung am Samstag, 1. März, um 20.11 Uhr im Saalbau Diefenbach. sct

Artikel vom 25.02.2014, 03:30 Uhr (letzte Änderung 25.02.2014, 03:34 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/rhein-main/karneval_2014/Bischof-im-Gruselkabinett;art34115,766242

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27.01.2014

Erfolgreiche Eintracht

Gesangverein will an Tanzfest teilnehmen

 

Der MGV Eintracht Dorndorf ist mit dem vergangenen Jahr zufrieden – sowohl in finanzieller wie auch in kultureller Hinsicht. Bei der Jahreshauptversammlung war Zeit, Bilanz zu ziehen.
Dornburg-Dorndorf. 

Ein 1. Klassenpreis und ein 1. Dirigentenpreis – für den MGV Eintracht 1877 Dorndorf war das vergangene Jahr ein erfolgreiches Jahr. An den Chorwettbewerben in Weinheim-Sulzbach und Fernwald-Steinbach hatten die Sänger teilgenommen, und jedes Mal war das von Erfolg gekrönt. Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb sprach bei der Jahreshauptversammlung von einem positiven Jahr – in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.

Ringleb dankte dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern für ihre Arbeit. Und offenbar ist der Verein mit seinem Vorstand zufrieden: Die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes verlief zügig; der größte Teil des Vorstands wurde erwartungsgemäß in seinen Ämtern bestätigt. Aber einige Veränderungen gab es doch: Auf eigenen Wunsch wurde Manfred Kunz nach 40 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet; nach 30 Jahren verlassen Manfred Kossak und Theresa Pistor den Vorstand. Lisa Horn verstärkt als Vertreterin der Tanzgruppen den Vorstand. Markus Jung, der 2. Vorsitzende, bekleidet dieses Amt seit nunmehr 25 Jahren – dafür wurde er von seinen Vorstandskollegen mit einer Urkunde bedacht.

Ehrungen

Und es gab noch mehr Ehrungen: Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Stefanie Form und Susanne Jung geehrt, auf 40 Jahre fördernde Vereinstreue können Peter Jung, Dietmar Krämer, Joachim Lahnstein, Manfred Zingel, Peter Lieber und Günther Sturm zurückblicken. Und Erwin Kühn fördert den Verein seit nunmehr 60 Jahren.

Gerhard Voss, der Sängerkreisvorsitzende, ehrte außerdem Erich Bopp für seine 40-jährige Sangestätigkeit, Manfred Kunz wurde für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Klaus Dieter Ringleb blickte schon mal in die Zukunft: Unter anderem will die Eintracht in diesem Jahr, am Freitag, 23. Mai, an einem Konzert mit befreundeten Chören teilnehmen und am 24. Mai an dem Freundschaftstanzen der Tanzgruppen in der Mehrzweckhalle.

Artikel vom 27.01.2014, 03:30 Uhr (letzte Änderung 28.01.2014, 18:53 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Erfolgreiche-Eintracht;art680,740817

 

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2013


 

04.06.2013

Erfolgreicher MGV „Eintracht“

Beim Chorwettbewerb des Gesangsvereins MGV „Liederkranz“ Sulzbach/ Bergstraße konnten die Männer des MGV Eintracht Dorndorf mit ihrem Chorleiter Marco Herbert überzeugen.

Dorndorf 

Beim Chorwettbewerb des Gesangsvereins MGV „Liederkranz“ Sulzbach/ Bergstraße konnten die Männer des MGV Eintracht Dorndorf mit ihrem Chorleiter Marco Herbert überzeugen. Der Chor errang in der Männerchorklasse M3 den 1. Klassenpreis und den Dirigentenpreis. Die Gesamtzahl von 201 Punkten, die der viertbesten Tagesgesamtwertung aller Teilnehmer entsprachen, waren für die drei vorgetragenen Stücke „Kyrie“, „Loch Lomond“ und „Wie kann es sein“ ein verdienter Lohn für eine intensive und kontinuierliche Probenarbeit.






Närrische Küchenschlacht der Eintracht

Es brodelte in der Narrhalla des Männergesangvereins: Der MGV Eintracht hatte gekocht und das Ergebnis war sehr schmackhaft. Bevor der blendend aufgelegte "Chefkellner" Theo Krämer seinen Job machen
"Ei wu es da de Prinz, de wird geknuddelt": Die beiden "Prinzessinnen" Theo Krämer und Uwe Stahl (von links) hatten jede Menge zu erzählen.
"Ei wu es da de Prinz, de wird geknuddelt": Die beiden "Prinzessinnen" Theo Krämer und Uwe Stahl (von links) hatten jede Menge zu erzählen.
Dornburg-Dorndorf. 

Es brodelte in der Narrhalla des Männergesangvereins: Der MGV Eintracht hatte gekocht und das Ergebnis war sehr schmackhaft. Bevor der blendend aufgelegte "Chefkellner" Theo Krämer seinen Job machen konnte, hatte er aber noch eine andere Aufgabe: Er und Uwe Stahl durften als "Prinzessinnen" den bunten Abend eröffnen. Sie berichteten aus dem Dorf. Zum Beispiel, dass sie dort nachts einmal Schreie einer Frau vernommen hatten. Kommentar: "Ei da wird doch wohl net Zalando nachts ausgeliefert han?".

Ziemlich flott wurde es mit dem Tanz der MGV-Dance-Kids, sie wirbelten als Indianer über die Bühne. Die Bütt hat Erwin Bauer eröffnet, er berichtete, dass er als "Lebensmitteldesigner" Küchen in Frankreich, England, auf einem Schiff und sogar unter Kannibalen überlebt habe. Die "Neue Deutsche Welle" wurde dann vom MGV-Nachwuchsballett auf die Bühne gezaubert, der Tanz war so richtig nach dem Geschmack des Publikums. Den demografischen Wandel nahm im Anschluss Erwin Stahl aufs Korn. Er zeigte auf, wo es lang geht, und dass ohne die Alten im Dorf gar nichts läuft. Für ihn komme sogar ein Freizeitpark auf dem Basaltgelände infrage, sagte er.

"Smutje" Johannes Klein führte danach eine ganze Schar von Matrosen des MGV-Balletts auf die Bühne, auch sie bekamen für ihren Auftritt viel Applaus. Ganz heiß ging es anschließend in der "Gerüchteküche" von Johannes Lahnstein, Joachim Lahnstein und Reinhold Stahl zu. Sie philosophierten und sangen unter anderem in einem "Schrädder-Rap" von der Schredderanlage in Frickhofen. Und am Ende ihres Vortrages zeigten sie den "Gangnam style", einstudiert von Christina Lahnstein – das gefiel den Zuschauern so gut, dass eine Zugabe fällig war. Die gab es dann auch nach dem Tanz des Nachwuchsballetts: Die "Rockstars" kamen mit ihrem Tanz so gut an, dass sie ohne einen weiteren Auftritt nicht von der Bühne durften.

Mit ganz viel Prominenz ging es dann bei der "Küchenschlacht" zu: Hier kamen Markus Lanz und Johann Lafers (Christian Bausch und Klaus-Dieter Ringleb) auf die Bühne, die beiden bereiteten ein wunderbares närrisches Menü vor, das dem Publikum sehr gut mundete. Die beiden Starköche organisierten ein Kochduell zwischen Köchen aus Dorndorf (Carsten Menges und Daniel Hoffmann) und Frickhofen (Johannes Klein). Die Dorndorfer zauberten am Herd ein halbes Hähnchen, aus Frickhofen kamen eine Menge Döner.

Tanz und wunderschöne Kostüme präsentierte dann das MGV-Ballett: Es brachte das Thema "Radio" auf die Bühne. Zum musikalischen Nachtisch des bunten Abends gab es Lieder wie "An Tagen wie diesen" oder "Mitten im Paradies". Zum Abschluss der närrischen Küchenschlacht brachte die Band "Bläck Eyed Föös" Stimmung in den Saal und leitete über zu dem farbenprächtigen Finale. kdh

(Klaus-Dieter Häring)


22.01.2013

Ein gutes Jahr für die Eintracht

Ein bewegtes Jahr liegt hinter Männergesangverein Eintracht 1877 Dorndorf. Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb lud die Mitglieder des Vereins bei der Jahreshauptversammlung dazu ein, es noch einmal Revue passieren zu lassen.

Geschäftsführer Alex Kremer, Ute Menges, Vertreterin des gemischten Chores, Juliane Ringleb, Vertreterin der Tanzgruppe, und Kassenverwalter Christian Lahnstein waren sich einig: Sie alle sprachen von einem positiven Jahr, insgesamt habe der Verein wieder viele Termine wahrgenommen. Die Sänger besuchten einen Chorwettbewerb und einige Konzerte. Im Mittelpunkt standen jedoch die Feierlichkeiten anlässlich des 135-jährigen Bestehens des Männerchores sowie des 10. Geburtstags des gemischten Chores CHOuRage. In diesem Jahr steht unter anderem die Teilnahme an Chorwettbewerben in Weinheim-Sulzbach und in Steinbach auf dem Terminplan der Eintracht. Außerdem ist für das Wochenende 21./22. September ein Vereinsausflug geplant.

Ehrungen

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung: Auf 25-jährige fördernde Mitgliedschaft können Andreas Bock, Andreas Schmitz, Gerald Schneider und Udo Wengenroth zurückblicken. Für 40-jährige fördernde Vereinstreue wurden Rainer Blank, Johannes Linz, Roland Spuhn, Reinhold Stahl und Dieter Storzer ausgezeichnet. Außerdem wurden Christian Lahnstein und Christian Bauch für 25 Jahre Sangestätigkeit geehrt. Seit 40 Jahren ist Johannes Lahnstein aktiv im Verein. Karl Kloft wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gerhard Voss als Sängerkreisvorsitzender überbrachte Urkunden, Nadeln und Glückwünsche des hessischen und des deutschen Sängerbundes und des Sängerkreises Limburg-Weilburg.

 

 


2012


 

05.11.2012

Freude am Singen

Eingeladen hatte der Männergesangverein "Liederkranz" anlässlich seines 135-jährigen Bestehens die Chöre der Sängergruppen Westerwald Ost (11) und West (14) im Sängerkreis Limburg, von denen am Ende zehn von insgesamt 25 Chören anwesend waren.

Zuerst muss man dem Veranstalter viel Mut, sehr viel Engagement und viel investierte Arbeit attestieren. Unter der Leitung des Vorsitzenden Achim Hölper wurden den Vereinen allerbeste Voraussetzungen geboten. Wie von Achim Hölper berichtet, wolle man weg vom normalen Gruppensingen gehen und hin zu einem neuen Format.

Dies sah vor, dass nicht erfahrene Wertungsrichter diesem Singen vorstanden, sondern Personen aus den teilnehmenden Chören. Zwei Jurymitglieder aus jedem Chor sollten "die unterschiedlichsten Lieder subjektiv nach dem eigenen Geschmack bewerten". Am Ende sollte feststehen, welcher Vortrag der Jury am besten gefällt. "Die Freude am Singen soll aber im Mittelpunkt stehen".

Alle Chöre boten hervorragenden Chorgesang und stellten sich auf der Bühne der Jury. Was am Ende dann zu Meinungsverschiedenheiten führte, war weniger die Leistung der Chöre, als die Wertung. Ob an der Spitze – der Sieg wurde am Ende dem Männergesangverein "Eintracht" Dorndorf zugesprochen – oder aber auch am Ende der Wertung. In allen Bereichen wurde die Wertung bemängelt.

Mischte man sich unter die Sänger, konnte man aus den Kommentaren zum Sieg der "Eintracht" aus Dorndorf noch so etwas wie ein Verständnis heraushören. So teilte man ausnahmslos die Meinung, dass auch der Chor von Jürgen Faßbender, der Männergesangverein "Liederkranz" aus Niederzeuzheim, einen hervorragenden Vortrag ablieferte. Die kleine Nuance über den Sieg soll dann in der Auswahl der Chorliteratur gelegen haben. Während Niederzeuzheim mit zwei modernen Stücken wie dem Rap "Lieder Augustin, fast alles ist hin" von Lorenz Maierhofer und "Now let me fly" von R. Lee Gilliam glänzte, hatte Marco Herbert als Dirigent für Dorndorf mit "Wie kann es sein" von Edzard Hünke und "Kyrie" von Piotr Janczak unterschiedliche Chorliteratur. Ob es nun letztendlich an der Chorliteratur gelegen hat, ließ sich am Ende auch nicht ermitteln.

Auf jeden Fall fanden sich am Ende von jedem Chor zwei Vertreter auf der Bühne ein, um aus den Händen von Achim Hölper, dem Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss, und den beiden Gruppenvorsitzenden Udo Kramer und Gerhard Wagner Urkunden und Pokale entgegen zu nehmen. Urkunden gingen an den Männergesangverein "Sängerlust" Hangenmeilingen, dem Gemischten Chor "Liederkranz" Elbgrund, dem Männergesangverein "Concordia" Ellar, dem Frauenchor Fussingen, dem Männergesangverein "Liederkranz" Fussingen, dem Gemischten Chor "Concordia" Thalheim, "CHOuRage Eintracht" Dorndorf.

Die Pokale für die Plätze drei, zwei und eins gingen dann an dem Gemischten Chor "LautStark" vom Männergesangverein "Liederkranz" Niederzeuzheim, an den Männergesangverein "Liederkranz" Niederzeuzheim und an den Sieger, den Männergesangverein "Eintracht" Dorndorf. kdh


23.10.2012

Singendes, klingendes Dorndorf

Während in anderen Orten Vereine ihren Gesang einstellen, präsentiert sich der MGV "Eintracht" Dorndorf auch mit 135 Jahren noch kerngesund.

135 Jahre Männergesangverein "Eintracht" Dorndorf bedeutet 135 Jahre Freude am Gesang. die sich bis in die heutigen Tage erhalten hat. Mehr noch, mit dem gemischten Chor CHOuRage hat man vonseiten der "Eintracht" vor zehn Jahren eine weitere Facette der Chormusik hinzugefügt.

Ein blendend aufgelegter Moderator Johannes Lahnstein führte durch ein Programm, das nicht von verstaubter Chorliteratur geprägt war, sondernd davon, dass die Dirigenten und Sängerinnen und Sänger die Zeichen der Zeit erkannt haben. Es wurde ein Programm geboten, das von anspruchsvollen Chorwerken zeitgenössischer Komponisten, aber auch von bekannten "Altmeistern" beherrscht wurde, die in einem "neuen Kleid", modern gesungen, geprägt war. So bereitete dieser Abend nicht nur den Akteuren auf der Bühne viel Spaß und Freude. sondern er hinterließ auch ein rundherum zufriedenes Publikum.

Einem Jubiläumsabend gibt man auch ein Motto. So passiert auch bei der "Eintracht", die mit "Wir wissen was wir wollen" dem Publikum aufzeigten, dass dies keine Phrase war, sondern mit eindrucksvollem Gesang zu Beginn des Abends das "Wollen" aufzeigten. Unter der Leitung von Marco Herbert präsentierte der Chor eine musikalische Reise von einem eindrucksvollen "Beati Mortui" von Felix Mendelssohn Bartholdy, über "Kyrie" von Piotr Janczak bis hin zum Spiritual "Hush! Somebody‘s callin‘ my name" in einem Arrangement von Brazeal W. Dennard.

Mehr als bemerkenswert wurde im Anschluss gezeigt, in welch einer Vielfalt und Freude in Dorndorf gesungen wird und wie sehr die einzelnen Ensembles sich untereinander unterstützen. Den Anfang machte der Männerchor des Quartettvereins unter der Leitung von Ilja Slobodinski, der mit einem schönen Pianostück "Abends am Walde" von Friedrich August Kern den Part der Gäste eröffnete. Das Programm des Quartettvereins wurde abgerundet durch das flotte "Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau‘n" von Robert Stolz, das mit viel Beifall bedacht wurde.

Der zweite Jubelchor, der gemischte Chor "CHOuRage", stand nicht nur unter der Leitung von Walter Born. Der Chor zelebrierte auch die musikalische "Liebe" von Walter Born, den Jazz, in zahlreichen Stücken perfekt. So wie beim "O Täler weit", ein Volkslied das seinen Ursprung in dem Gedicht "Abschied" von Joseph Freiherr von Eichendorff und einer Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy hat. An diesem Abend wurde das Stück in einer Version von Oliver Gies mit leichten Jazzakzenten präsentiert. Weitere moderne Stücke von Lorenz Maierhofer rundeten den Beitrag des jungen "Geburtstagskindes" ab.

Ebenfalls Lorenz Maierhofer hatte der Kirchenchor Dorndorf unter der Leitung von Evelin Hannappel in seinem Programm. Hier zeigte der Chor auf, dass mit "Wochenend voll guter Laune" und "Lächeln bitte" der Chor es versteht, sich auch auf dem Parkett der weltlichen Chorliteratur sehr gut zu bewegen. Ein dankbarer Applaus des Publikums zeigte auf, dass den Sängerinnen und Sängern dies mehr als gelungen ist. Als letztes Dorndorfer Ensemble betrat der Gemischte Chor "Quattro Nuovo" die Bühne. Hier erlebte das Publikum einen Dirigenten Ilja Slobodinski, der mit viel Engagement über die Bühne wirbelte. Ob dies beim "Sing alleluja clap your hands" oder beim "Tanze Samba mit mir". Der Dirigent war, wie die Sängerinnen und Sänger, bei jeder Note und jeder Passage der Stücke präsent. Ein Strahlen im Gesicht zeigte auf, dass nicht nur ihm dies sehr viel Spaß machte.

"Cannibale Vocale"

Der Höhepunkt des Abends war, ohne die Leistung der anderen Chöre in irgendeiner Art und Weise zu schmälern, der Auftritt von "Cannibale Vocale" aus Holler unter der Leitung von Marco Herbert. Die 16 Sänger zeigten auf, wie schön und vielfältig der Gesang sein kann. "Die beliebteste Boygroup des Westerwaldes", wie Moderator Johannes Lahnstein anführte, wirbelten von "Schöne Leute" von Purple Schulz zu "In einem kühlen Grund" von Friedrich Silcher bis hin zu "Loch Lomond". Ein tolles, wunderschönes Konzert der 16 Sänger aus dem Westerwald. Neben dem tollen Gesang wurden die Gäste auch mit zwei Tänzen verwöhnt. Das MGV-Nachwuchsballett und das große Ballett der "Eintracht" bekamen für ihre beiden Tänze ihren verdienten Lohn in Form eines langen Beifalls. Nach einem Text von Dominik Kühn und der Komposition von Walter Born wurde an diesem Abend die MGV-Hymne mit der Vereinsfamilie gesungen und so eine wunderschöner Konzertabend abgerundet. Wer nach so viel Gesang noch nicht den Heimweg antreten wollte, der konnte im Anschluss noch bei Stücken von "Walter and friends" das Tanzbein schwingen.

NNP v. 15.05.12 

Ein Konzertabend der ganz besonderen Art

CHOuRage“ Dorndorf feierte sein zehnjähriges Bestehen

"Wir wissen, was wir wollen ..." Unter diesem Motto veranstaltete der gemischte Chor "CHOuRage" des Männergesangvereins "Eintracht" 1877 Dorndorf ein kurzweiliges Konzert im Saalbau Dielenbach.

Dornburg-Dorndorf.    

Mit einem tollen Konzert machte sich "CHOuRage" Dorndorf zum zehnjährigen Bestehen selbst ein schönes Geschenk. Der Anlass war das zehnjährige Bestehen des Chores, der seit Anfang 2010 unter der Leitung von Walter Born steht. Gleichzeitig war dies auch die Auftaktveranstaltung zu den Feierlichkeiten zum 135-jährigen Bestehen des Männerchores.

Zusammen mit den Gastchören "Quattro Nuovo" aus Dorndorf sowie "sing&act" aus Haiger präsentierten die Aktiven einen beschwingen Reigen aus bekannten Soul- und Gospelsongs, ergänzt durch ausgewählte Arrangements zeitgenössischer Musik.

Moderator Johannes Lahnstein konnte eine stattliche Anzahl von Besuchern im Saalbau Diefenbach begrüßen. Nach intensiver Vorbereitung hatte das Geburtstagskind mit seinem Dirigenten Walter Born ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Schon gleich zu Beginn sprang der Funke mit "This is my song" auf die Anwesenden über und animierte zum Mitklatschen.

Abwechslungsreich gestalteten sich die weiteren Vorträge in einer ausgewogenen Abfolge von sehr schwungvollen und eher getragenen Liedern. Nicht fehlen durften natürlich Klassiker wie "O Happy Day", mit einem Solo von Barbara Reichwein, oder das durch Ike und Tina Turner bekannt gewordene "Proud Mary". Alexandra Dobschal, begleitet von Walter Born am Piano, verlieh dem "Ain’t no mountain high enough" eine ausgesprochen wohlklingende und frische Swingnote.

Der gemischte Chor "sing&act" aus Haiger mit ihrem Dirigenten Michael Bertelmann gefiel mit Stücken wie "Praising Song", "Soon ah will be done", "Ev’ry time I feel the spirit" und einem Medley aus Songs der berühmten Vokalgruppe "The Manhattan Transfer".

Der gemischte Chor "Quattro Nuovo" des Quartettvereins Dorndorf bewies gemeinsam mit seinem Dirigenten Ilja Slobodinski, dass Musik in vielen Sprachen der Welt wohlklingend und mitreißend sein kann. Sie begeisterten mit den englischen Stücken "As long as I have Music", "Freedom is coming" und "My Soul’s been anchored in the Lord" ebenso wie mit dem deutschen Schlager "Tanze Samba mit mir" oder dem fröhlichen, energiegeladenen estnischen Volkslied "Kangakudumise Laul".

Mit deutschen Stücken, wie "Es ist gut, wenn du weißt, was du willst", dem von Oliver Gies arrangierten "O Täler weit" und dem eigens von Walter Born für den Chor geschriebenen "Trinklied" sowie dem österreichischen Liebeslied "Übern See" im Arrangement von Lorenz Maierhofer beschloss der gemischte Chor "CHOuRage" seinen Konzertabend der ganz besonderen Art.

 


 

NNP v. 21.02.12

La Ola in Dorndorf

 

Im Dorndorfer "EM-2012-Stadion" ging es heiß her. Pia Czaika und Theo Krämer, die die närrische Fangemeinde durch ein tolles Programm führten, begrüßten zu Beginn das MGV-Ballett, das mit dem Tanz "Moulin Rouge" die Kappensitzung des Männergesangvereins "Eintracht" eröffnete. Nahtlos reihten sich die "MGV Dance Kids" mit ihrem Tanz "Schulmädchen" ein und lösten damit eine erste La Ola in der Narrenarena aus.

Über eine Silvesterfeier der anderen Art unter vornehmen Adelsleuten wusste Büttenredner Erwin Bauer zu berichten. Uwe Stahl und Theo Krämer waren in ihrem gelungenen Sketch auf der Suche nach einer Castingshow für alternde Festdamen anlässlich der diesjährigen 135-Jahr-Feier des Vereins. Das Nachwuchsballett des MGV zeigte zwei tolle Tänze, "Matrosen" und im weiteren Verlauf "ABBA-Feeling".

Wie in jedem Jahr berichtete Erwin Stahl gekonnt und mit viel Witz von den Ereignissen aus dem vergangenen Jahr und brachte dabei so manche Dorfkapriole in Erinnerung.

Nach diesem Auftritt ritt die Marschtanzgruppe auf ihrer "Neuen Deutschen Welle" in die Narrhalla ein. Joachim Lahnstein und Rheinhold Stahl sinnierten als zwei alte Griechen über Stresstests, Wirtschaftskrise und das Verhältnis zu Frickhofen.

Als Fußballnachwuchs der Extraklasse strapazierten Christian Bauch, Daniel Hoffmann, Markus Jung, Johannes Klein, Carsten Menges und K. D. Ringleb die Lachmuskeln des närrischen Volkes.

Livegesang darf bei einem Gesangverein natürlich nicht fehlen. Mit ihrem Medley aus kölschen Liedern und aktuellen Hits brachten Marie-Therese Blaum, Jonas Lahnstein und Band die Stimmung im Saal vollends zum Kochen.

Das Männerballett brillierte mit einer eindrucksvollen sportlichen Choreographie und machte zum Finale nochmals die Bühne für das MGV-Ballett frei, das mit seinem "Bayern-Tanz" nach elfjährigem Bestehen seine Karriere beendet hat.


NNP v. 21.01.12

Männergesangverein Dorndorf hat sein 135-jähriges Jubiläum im Visier

Seit 135 Jahren hat sich der Männergesangverein "Eintracht" Dorndorf dem Chorgesang verschrieben. Inzwischen gibt es auch einen gemischten Chor. Zudem gehören vier Tanzgruppen zur Vereinsfamilie.

  

Der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Ringleb begrüßte im Vereinslokal Diefenbach die anwesenden Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung des MGV Eintracht 1877 Dorndorf. Der Verein umfasst derzeit 297 Mitglieder, darunter 40 Sänger des Männerchores, 32 Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores "CHOuRage", sowie vier Tanzgruppen mit insgesamt 54 Tänzerinnen.

Ringleb ließ in seiner Eröffnung das Jahr 2011 Revue passieren und dankte dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Den Rechenschaftsberichten folgten Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder. Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Peter Geis, Michael Jung, Peter Koch, Dieter Kriks und Jürgen Weber, für 40-jährige fördernde Vereinstreue wurden Ulrich Krämer, Wolfgang Schnee, Gerd Kunz, Manfred Sturm sowie Helmut Lieber geehrt. Auf 50 Jahre fördernde Vereinszugehörigkeit kann Helmut Lahnstein zurückblicken. Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde Reinhold Jung ausgezeichnet.

Im Anschluss ehrte der Vorsitzende Georg Menges und Manfred Stahl für 60 Jahre Sangestätigkeit. Christoph Dapprich und Uwe Stahl wurden für 25-jährige aktive Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.

Gerhard Voss als Sängerkreisvorsitzender überbrachte Urkunden, Nadeln und Glückwünsche des hessischen und des deutschen Sängerbundes und des Sängerkreises Limburg-Weilburg.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung umfasste die Präsentation der im November des letzten Jahres durchgeführten Mitgliederbefragung. Hier hatten die Vereinsangehörigen erstmals die Möglichkeit, sich zu grundlegenden Vereinsangelegenheiten zu äußern. Das Ergebnis können alle Beteiligten nochmals unter info@eintracht-dorndorf.de anfordern.

Zum Schluss der Veranstaltung war der Blick auf das bevorstehende 135-jährige Vereinsjubiläum gerichtet. Die Feierlichkeiten umfassen ein Konzert des gemischten Chores "CHOuRage" am 5. Mai anlässlich dessen 10-jährigen Bestehens und ein großes Herbstkonzert am 20. Oktober in der Mehrzweckhalle.

Nach einem kurzen Ausblick auf die weiteren Termine von 2012, die unter http://www.eintracht-dorndorf.de nachgelesen werden können, entließ der Vorsitzende die Versammlung zu einem gemütlichen Imbiss.

 


2011


 

 

 


 

10.11.2011

Mitreißender Gospelgottesdienst

 

"Sing Hallelujah and praise the Lord". Unter diesem Motto lud der gemischte Chor CHOuRage des MGV Eintracht 1877 Dorndorf am vergangen Samstag zu einem Gottesdiensterlebnis der ganz besonderen Art ein. So konnte Kaplan Joachim Wichmann eine stattliche Anzahl von Besuchern, darunter erfreulicherweise viele Jugendliche und Junggebliebene, in der nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche begrüßen. Nach intensiver Vorbereitung hatte das Ensemble unter der Leitung von Walter Born ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Schon gleich zu Beginn sprang der Funke mit "This is my song" auf die Anwesenden über und animierte zum Mitklatschen.

Abwechslungsreich gestalteten sich die weiteren Vorträge in einer ausgewogenen Abfolge von sehr schwungvollen und eher getragenen Songs. Nicht fehlen durften natürlich Klassiker wie "O Happy Day", mit einem Solo von Barbara Reichwein oder "Deep river". Alexandra Dobschal, begleitet von Walter Born am Piano, verlieh dem "Ain’t no mountain high enough" eine ausgesprochen wohlklingende und frische Swingnote. Während der Kommunion gedachte Dirigent Born in einem einfühlsamen Klaviervortrag "Prayer 9/11", einer Eigenkomposition, den Opfern des 11. September 2001. Mit einem lebendigen "Born again" und anschließenden Standing Ovations schloss ein gelungener Gospelgottesdienst.nnp

 


NNP vom 20.09.2011

 

 

 

NNP vom 23.05.2011

Berichterstattung vom Wettstreit ihn Dehrn

Riesige Freude bei den Sängerinnen und Sängern von "Salto Vocale" Elz (Foto). Der Chor von Jürgen Fassbender holte beim Chorfestival zum 160-jährigen Bestehen des "Sängerbundes" Dehrn einen ersten und einen dritten Preis. Der größte nationale Chorwettbewerb Deutschlands in diesem Jahr war am Samstagabend mit einem Sakralen Chorwettbewerb mit 48 Teilnehmern in der Pfarrkirche "St.Nikolaus" eröffnet worden. Der von Hubertus Weimer dirigierte MGV "Eintracht-Liederkranz" Obertiefenbach ragte dabei mit fünf Preisen heraus. Vier Mal auf Platz eins kam der Limburger Kammerchor unter der Leitung von Frank Hilgert. Für die Domstädter und "Herr nun lässest Du Deinen Diener" von Felix Mendelssohn Bartholdy vergab das Preisgericht zum einzigen Male an diesem Tag für ein Lied 140 Punkte. Bei den "Kleinen Chören" landete der MGV "Eintracht" Dorndorf unter Marco Herbert punktgleich vorne. Weitere Tagessieger aus der Region waren MGV "Fidelio" Eschhofen (Leitung Frank Sittel), der Frauenchor "Die Mimos" aus Staffel (Thomas Leber) und der MGV "Eintracht" Erbach (Karl-Wilhelm Dünnes). Gestern endete das Festival mit einem Volksliederwettbewerb im Bürgerhaus


01.03.2011

Viel Narretei auf der Großbaustelle

 

Dass es auf einer Großbaustelle auch lustig zugehen kann, die erfuhren die vielen Närrinnen und Narren die sich zur Kappensitzung des Männergesangvereins «Eintracht» einfanden. Die beiden «Poliere» Johannes Lahnstein und Jonas Lahnstein konnten auf der «Großbaustelle-Narrenbühne» eine große Zahl an Akteuren begrüßen, die sich ganz unter das Motto des Abends stellten. Und auch sonst zeigten sich die Männer des MGV an diesem Abend recht fleißig, und waren in vielen Bereichen zum Wohl der Gäste tätig.

Den «MGV-Dance-Kids» war es vorbehalten den mehr als unterhaltsamen Abend mit Disko-Fever zu eröffnen. Gesanglich ging es weiter mit der Gruppe «Quer-Denz», die an diesem Abend als Straßenmusikanten so manches Liedchen vom Kirchenparkplatz sangen. Im Anschluss fegten «Hexen» aus Dorndorf über die «Großbaustelle». Die Tanzgruppe «Susi» erntete für den tollen Tanz einen langen Applaus. Dann ging es weg vom Berufszweig der Straßenbauarbeiter und hin zu den Köchen. Theo Krämer und Uwe Stahl wollten sich auf diesem Gebiet verbreiten und als zweites Standbein bei der Landmetzgerei Schneider vorkochen. Ein toller Vortrag der beiden, der auf einen Augenschmaus überleitete. Das MGV-Ballett zauberte lauter kleine «Mozarts» auf die Bühne, die sich zwischen den Bauarbeitern sichtlich wohlfühlten und nicht ohne eine Zugabe entlassen wurden. Einen fantastischen Büttenvortrag lieferte danach «Handwerker» Erwin Stahl ab. Viele Jahre schon kann sich der MGV auf dieses Büttenass verlassen, der seinen Vortrag zum Erstaunen der Besucher ohne Merkzettel ablieferte und sich stehende Ovationen abholte.

Rockig war dann der Auftritt des MGV-Nachwuchsballetts. Sie entführten die Narrhalla in die Welt von «Abba» mit zahlreichen Hits der schwedischen Gruppe, die das Stimmungsbarometer zusätzlich ansteigen ließen.

Einen tollen Sketch sangen und spielten dann Reinhold Stahl, Joachim Lahnstein und Johannes Lahnstein, die einen Bogen von der Großbaustelle bis hin zum Auslandsaufenthalt in Afrika spannten. Wo man alles die «Zocker» finden kann, dies erfuhren die Narren im Saal, als sich Markus Jung, Christian Bauch und Johannes Klein auf die Suche nach dem «Rentner am Loch» machten, der sich dann als ein Frickhöfer entpuppte.

Sportlich und tänzerisch auf dem Punkt fit zeigten sich die Tänzer des Männerballetts, die das «WM-Fieber» auf die Bühne zauberten. Als «Bob der Baumeister» präsentierte sich das MGV-Ballett bei seinem zweiten Auftritt und erntete viel Beifall und stürmische Zugaberufe. Mit Rock- und Stimmungsliedern leitete die MGV-Band zum Finale über. kdh

 

30.01.2011

 

Sterben die Männerchöre aus?

Männerchöre sterben aus – es sei denn, sie haben rechtzeitig und ausgiebig Nachwuchsarbeit geleistet. Das traditionelle Gesangvereinsdasein mit Liedbegleitung hat sich offenbar überlebt.

 . Offen für Neues, ohne das Alte zu vernachlässigen: Der MGV Eintracht Dorndorf zeigt, wie die Männerchöre fortbestehen können. Das Durchschnittsalter der mehr als 40 Aktiven liegt bei 50 Jahren.	Foto: Bohnhorst-Vollmer

Offen für Neues, ohne das Alte zu vernachlässigen: Der MGV Eintracht Dorndorf zeigt, wie die Männerchöre fortbestehen können. Das Durchschnittsalter der mehr als 40 Aktiven liegt bei 50 Jahren.  «Singfreudige Senioren suchen junge Tenöre zwecks gemeinsamer, klangvoller Zukunft!» Was sich wie eine scherzhafte Bekanntschaftsanzeige liest, ist für viele Männerchöre längst traurige Realität. Denn für diese traditionellen Ensembles wird es immer schwieriger, nicht nur Nachwuchs zu finden, sondern auch den Anspruch von Chor und Chorleiter auszutarieren. Wo dies nicht gelingt, stirbt das gesangliche und gesellige Zusammengehörigkeitsgefühl ab.

Im Runkeler Ortsteil Ennerich ist die Chorgemeinschaft nach fast 150 Jahren endgültig verstummt (wir berichteten am Freitag). Der Männergesangverein war bereits im Jahr 2003 derart ausgedünnt, dass die Sänger das zuvor Undenkbare taten und auch Frauen in ihre Reihen aufnahmen, um als gemischter Chor weiter zu proben. Doch «auch in dieser Formation waren wir zu wenig», sagt Helmuth Dorn von der Chorgemeinschaft Ennerich ein. Seit 2007 ruhte das Chorgeschehen, bis der Verein nun aufgelöst wurde.

Ernst ist die Lage unter anderem auch bei der 125 Jahre alten Eintracht Dombach. «Eine große Feier war uns leider nicht möglich», sagt Vorsitzender Werner Rill. «Wir haben nur noch ein gutes Dutzend Sänger mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren.» Von einem kräftigen Klangkörper könne man da nicht sprechen. Das habe auch Dirigent Christoph Pabst so empfunden, der die Eintracht acht Jahre lang geleitet und dann kurz vor dem Jubiläum das Handtuch geworfen hatte. In der Not sei dessen Vorgänger Hans-Martin Janz eingesprungen. «Aber der hatte uns bereits 40 Jahre dirigiert», erzählt Werner Rill. Ein junger Mann sei der halt auch nicht mehr.

Keine Vereinsmeierei

Der Chor sei zur «Unsingbarkeit» geschrumpft, erklärt Christoph Pabst seinen Entschluss. Zwar hätten die Männer noch immer volle, schöne Stimmen, aber es seien eben nicht immer alle zu den Übungsstunden erschienen. «Und warum soll ich Chorproben abhalten, wenn nicht alle kommen», fragt der Musiker. Die Zeiten hätten sich geändert, meint er. Während früher die besonders engagierten Sänger den Dirigierstab schwangen, sind die Chorleiter von heute voll ausgebildet und hochqualifiziert. «Mein Anspruch gilt der musikalischen Leistungsfähigkeit und nicht der Vereinsmeierei», macht Pabst deutlich.

Klaus-Dieter Ringleb vom Männergesangverein Eintracht Dorndorf ist da verbindlicher. «Für ein gemeinsames Bier mit unserem Dirigenten ist nach den Proben zwar keine Zeit, weil der gleich anschließend zu einem anderen Chor muss», berichtet Ringleb über Marco Herbert, dem viel beschäftigten Dirigenten aus dem Westerwald. Zusammengewachsen sei der Chor aber trotzdem, zum Beispiel durch Sängerwettstreits oder durch gemeinsame Fahrten. Mehr als 40 aktive Sänger, von denen der Jüngste 19 Jahre als ist, hat der Chor derzeit. Und mit rund 50 Jahren ist das Durchschnittsalter dieses Ensembles geradezu jugendlich. Man habe stets darauf geachtet, dass nicht nur junge Sänger nachkommen. Sondern auch im Vorstand sei die Altersstruktur sehr ausgewogen, betont Klaus-Dieter Ringleb, der mit 40 Jahren zu den jungen Aktiven zählt.

Entscheidend für das Fortbestehen von Männerchören ist die Jugendarbeit, berichtet Gerhard Voss, Vorsitzender des Sängerkreises Limburg, von dessen 73 Vereinen immerhin 47 Männerchöre sind. So habe beispielsweise der Männergesangverein Eintracht Liederkranz Obertiefenbach vor einigen Jahren einen Kinder- und Jugendchor gegründet mit derzeit 40 jungen Sängern. «Und die Hälfte davon sind Buben», betont Voss.

Englische Lieder

Nötig sei aber auch ein hohes Maß an Toleranz, wenn der Brückenschlag nicht nur über ein oder zwei Generationen reichen soll, sondern auch sehr unterschiedliche Vorstellungen des Repertoires verbinden muss. Das bestätigt auch Klaus-Dieter Ringleb aus Dorndorf. «Wir waren immer offen für Neues, ohne das Alte zu vernachlässigen», beschreibt er, was vielleicht das Erfolgsrezept seiner Eintracht Dorndorf ist. «Lieder in englischer Sprache singen wir schon seit 25 Jahren und Schwedisch oder Finnisch ist in letzter Zeit auch verstärkt hinzugekommen.» Selbstverständlich sei das nicht, weiß der Vorsitzende und erzählt von Chören, bei denen die Sänger sagen würden, «wenn wir auf Englisch singen sollen, kommen wir nicht mehr».

Viele sehr ausgedünnte Chöre würden dann ihr Heil in Fusionen suchen, sagt Chorleiter Christoph Pabst. Sinnvoll ist diese Entwicklung aus seiner Sicht allerdings nicht. «Wenn zwei Chöre zusammengehen, haben die ständig Auftritte, und das ist nicht zu schaffen.» Allenfalls für Projekte sei das ein erfolgreiches Modell. Ohnehin scheint Projektchören die Zukunft zu gehören, stimmen Pabst und Ringleb überein. Denn besonders die jungen Leute wollten sich nicht mehr langfristig festlegen.

Und gerade deshalb könnten Zusammenschlüsse von traditionellen Chören erfolgreich sein, hält Gerhard Voss dagegen. Insbesondere die kleinen, überalterten Ensembles könnten möglicherweise in neuen Formationen ihr Überleben sichern. Warum sollte beim Singen nicht gelingen, was Sportvereine längst praktizieren? Weshalb sollte man nicht versuchen, Chöre aus benachbarten Ortschaften zusammenzuschmelzen, überlegt er.

Vielleicht, weil es eben doch schwierig ist, die genau zueinander passenden Teile zu finden – meint auch Werner Rill von der Eintracht Dombach: «Wir haben mit einem befreundeten Chor aus der Nähe gesprochen und uns nach einem Zusammenschluss erkundigt.» «Oha», habe man da gerufen, «unsere Dirigentin ist nichts für euch, die macht vor jeder Probe erst mal 15 Minuten Gymnastik.»


NNP v. 20.01.2011

«Eintracht» auf dem richtigen Weg

Ehrungen beim MGV Dorndorf: (von links) 2. Vorsitzender Markus Jung, Jürgen Groh, Herbert Hofmann, Sängerkreisvorsitzender Gerhard Voss, Norbert Dapprich, Benno Kloft, Alexander Kremer, Michael Weyer, Dominik Kühn, Christian Bauch, Manfred Köhl, Michel Ries und Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb.

Ehrungen beim MGV Dorndorf: (von links) 2. Vorsitzender Markus Jung, Jürgen Groh, Herbert Hofmann, Sängerkreisvorsitzender Gerhard Voss, Norbert Dapprich, Benno Kloft, Alexander Kremer, Michael Weyer, Dominik Kühn, Christian Bauch, Manfred Köhl, Michel Ries und Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb.

Der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Ringleb begrüßte im Vereinslokal Diefenbach 59 Vereinsmitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des MGV Eintracht 1877 Dorndorf, die trotz Vorstandswahlen und umfangreicher Tagesordnung nur eher mäßig gut besucht war. Ringleb ließ in seiner Eröffnung das Jahr 2010 Revue passieren und dankte dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit. Nach den Rechenschaftsberichten des Vorstandes skizzierte Chorleiter Marco Herbert das vergangene Jahr aus musikalischer Sicht. Er attestierte dem Männerchor einen weiteren Schritt nach vorne. Das gute Abschneiden beim Sakralen Chorwettbewerb in Frickhofen im Oktober bestätige den eingeschlagenen Weg. Der Dirigent des gemischten Chores CHOuRage, Walter Born, war aus terminlichen Gründen entschuldigt.

Der weitere Verlauf der Versammlung stand ganz im Zeichen der anstehenden Vorstandswahlen. Die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes verlief zügig; der größte Teil des Vorstands wurde erwartungsgemäß in seinen Ämtern bestätigt. Auf eigenen Wunsch verabschiedet wurden nach 20 Jahren Vorstandsarbeit der 1. Geschäftsführer Uwe Stahl, und nach 17 Jahren Vorstandsarbeit der 2. Geschäftsführer Christian Bauch sowie Michael Ries als Besitzer. Alexander Kremer und Juliane Ringleb besetzen die Positionen der Geschäftsführer neu. Dominik Kühn wurde zum zweiten Kassierer gewählt, Norbert Jung, Johannes Klein und Theresa Pistor verstärken den Vorstand als Beisitzer.

Den Vorstandswahlen folgten Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder. Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Michael Weyer und Michael Kühn; für 40-jährige fördernde Vereinstreue wurden Norbert Dapprich, Jürgen Groh, Manfred Jung, sowie Günther Kunz geehrt. Auf 60 Jahre fördernde Vereinszugehörigkeit kann Alfons Koch zurückblicken.

Im Anschluss ehrte der Vorsitzende Benno Kloft und Herbert Hofmann für 60 Jahre Sangestätigkeit. Manfred Köhl, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde, schaut auf 40 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit zurück. Alexander Kremer, Klaus-Dieter Ringleb und Dominik Kühn wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Gerhard Voss als Sängerkreisvorsitzender überbrachte Urkunden, Nadeln und Glückwünsche des hessischen und des deutschen Sängerbundes und des Sängerkreises Limburg-Weilburg. Christian Bauch und Klaus-Dieter Ringleb erhielten von ihm für die 10-jährige Tätigkeit im geschäftsführenden Vorstand jeweils eine Urkunde.

Beiträge erhöht

Einstimmige Befürwortung fand auch die avisierte Änderung der Vereinssatzung hinsichtlich des Gratulationsmodus sowie die Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Nunmehr zahlen passive und aktive Mitglieder einheitlich 24 Euro im Jahr, der Familienbeitrag wurde auf 36 Euro angehoben. Nach einem kurzen Ausblick auf die Termine von 2011, die unter http://www.eintracht-dorndorf.de nachgelesen werden können, entließ der Vorsitzende die Versammlung zu einem gemütlichen Schnitzelessen. kdh


2010

 


NNP vom 07.10.2010

Chorwettbewerb auf hohem Niveau

MGV „Eintracht“ Frickhofen erntet viel Lob für Durchführung des Sakralen Chorwettbewerbes

Dornburg-Frickhofen. «Fantastisch.» Ein Lob, das sich der Männergesangverein «Eintracht» anlässlich seines sakralen Chorwettbewerbes zum 125-jährigen Bestehen von fast allen Chören für die Durchführung eines mehr als gelungenen Tages verdiente. Sichtlich geschafft zogen die Mitglieder des Männergesangvereins am späten Abend im Bürgerhaus ein Resümee und auch sie strahlten Zufriedenheit aus. «Wir haben einen tollen Tag mit hervorragenden Chören und herrlicher Chormusik erlebt», schloss sich am Ende des Tages der Vorsitzende der «Eintracht», Andreas Lixenfeld, den positiven Eindrücken an.

Die Pfarrkirche «St. Martin» entpuppte sich Stunden zuvor als ein hervorragender «Konzertsaal», der es den Sängerinnen und Sänger aus den 30 angemeldeten Chören leicht machte, ihre drei Stücke den Wertungsrichtern vorzutragen. Und machten es so Michael Rinscheid und Wolfgang Tropf schwer, die Punkte gerecht zu verteilen. Wie eng teilweise die Wertungen lagen musste der Staffeler Frauenchor «Mimos» in seiner Klasse erfahren. Unter ihrem Dirigenten Thomas Leber bekamen die Sängerinnen am Ende mit 90,1 Punkten zwar ein Golddiplom, mussten sich aber mit 0,73 Punkten dem Wallauer Frauenchor «geschlagen» geben, der die Klasse gewann.

Hervorragende Chöre

Überhaupt zeigten sich die Chöre aus dem Sängerkreis Limburg bestens aufgestellt. So zeichnete sich die «Harmonie» aus Lindenholzhausen nicht nur unter ihrem Dirigenten Jan Schumacher als Klassensieger aus. Sie holten außerdem mit 98,67 Punkten mit «O vos omnes», «Set down servant» und «Soave fia il morir» die Tageshöchstwertung und den Sonderpreis in einer Klasse, in der mit dem Männergesangverein «Frohsinn» Baiertal ein Chor antrat, der in diesem Jahr auch am Deutschen Chorwettbewerb in der Männerchorklasse teilgenommen hat. Die zweithöchste Tageswertung ging ebenfalls nach Lindenholzhausen. Unter dem Dirigenten Andreas Jung holte sich das «ensemble vocale Lindenholzhausen» mit 96,67 Punkten wie auch die «Harmonie» den Klassen-, Dirigenten- und Sonderpreis. In der Klasse M2 trat der Männergesangverein «Eintracht-Liederkranz» Obertiefenbach unter Hubertus Weimar an. Sie erzielten die vierthöchste Tageswertung mit 96,0 Punkten und so auch das Golddiplom.

Golddiplome

Golddiplome, die für eine Punktzahl von 85 Punkten bis 100 Punkte vergeben wurden gingen weiter an MGV «Liederkranz» Niederzeuzheim unter Jürgen Faßbender (Klassen-, Dirigenten- und Sonderpreis), MGV «Eintracht» Dorndorf unter Marco Herbert (Sonderpreis), Chorvereinigung «Liedertafel» Oberzeuzheim unter Stefan Heep, «Camerata Vocale» aus Schönau, MGV «Westfalia» Gerndorf, «Felicita» im GV Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck, Vocalensemble «TonArt» Ebernhahn (Klassen-, Dirigenten- und Sonderpreis), «Singsucht» ARS Musica Ochtendung, «cannibale vocale» Holler.

Lob vom Bürgermeister

Das Bürgerhaus schien im Anschluss zur Vergabe der Preise aus allen Nähten zu platzen und auch hier setzte sich die positive Stimmung des ganzen Tages fort. Es war ein buntes Miteinander der verschiedenen Chöre, die sich bei tollem Herbstwetter sichtlich wohl fühlten.

Bürgermeister Andreas Höfner begrüßte viele der 1100 Sängerinnen und Sänger im Saal und gab das Lob an alle weiter «sie haben uns heute viel geboten, Respekt.» Unter dem Beifall aller Sängerinnen und Sänger wurden im Anschluss die Punkte, Diplome und Pokale verteilt. Einhellig war die Meinung über den hervorragend organisierten Chorwettbewerb bei allen beteiligten Chören. Hier stellte sich bei einigen aber die Frage, wo denn die Kirchenchöre waren? Diese hätten in Sachen Literatur und «Konzerthalle» quasi ein «Heimspiel» gehabt. Dem Männergesangverein «Eintracht» aus Frickhofen ist auf jeden Fall der Mut zu wünschen, in fünf Jahren, dann zum 130. Gründungstag des Chores, dieses Projekt wieder anzupacken. Die Sängerinnen und Sänger würden es ihnen danken. kdh kdh

 


 

NNP vom 20.09.2010

Ein schöner Tag für den Gesang

Die Eintracht Frickhofen hatte zum Gruppensingen geladen

Quantität ist nicht gleichzusetzen mit Qualität. Das konnten die Besucher des Gruppensingens der Sängergruppe «Westerwald-West» im Sängerkreis Limburg im Bürgerhaus hören.

Dornburg-Frickhofen. Spätestens jetzt wissen die Freunde des Chorgesangs, dass die Sängergruppe «Westerwald-West» einen entscheidenden Anteil am hervorragenden Ruf des Sängerkreises Limburg im Hessischen Sängerbund und im Deutschen Chorverband hat. Alle Chöre zeigten sich bei diesem Gruppensingen hervorragend vorbereitet, und sie zeigten, dass sie auch bei der Auswahl der Chorliteratur ein gutes Händchen haben.

Auch Sängerkreisvorsitzender Gerhard Voss war von den Vorträgen beeindruckt und konnte die Lobeshymnen auf die Chöre nur bestätigen. Dass die Gruppen «Westerwald-West» und «Westerwald-Ost» zum ersten Mal getrennt zum Gruppensingen luden, wurde positiv aufgenommen, die Trennung kam besonders bei den Chören sehr gut an. «Man hat Gelegenheit, selbst das eine oder andere Chorwerk mehr zu singen, aber auch mehr Gelegenheit, sich den Vorträgen auf der Bühne zu widmen», hieß es.

125-jähriges Bestehen

Verantwortlich für diese «Trennung» war der Männergesangverein Eintracht Frickhofen. Er hat zu seinem 125-jährigen Bestehen diesen Abend veranstaltet und unter der Leitung von Jens Röth auch eröffnet. «Wahre Liebe» von Leos Janacek leitete über zu den Begrüßungsworten vom Ersten Vorsitzenden der Eintracht, Andreas Lixenfeld. Der Gesang – mit all seinen Facetten – stand im Mittelpunkt dieses Abends. Wie beim MGV Concordia Thalheim, der unter der Leitung von Carsten Trost besonders durch das Volkslied «Horch, was kommt von draußen rein» von Edgar Rabsch begeistern konnte.

Viel Spaß hatten die Besucher in der Bürgerhalle dann beim «Hahn von Onkel Giacometo», der laut krähend vom Quartettverein Dorndorf unter der Leitung von Ilia Slobodinsky vorgetragen wurde. Gleich zwei Chöre präsentierte hintereinander Benedikt Göbel als Dirigent. Den Anfang machte die Chorgemeinschaft Cäcilia-Frohsinn Wilsenroth, die sich musikalisch mit «Dieser Tag war schön» von Pasquale Thibaut über die Einladung freute. In einem Satz von Rudolf Desch zeigte danach das Männerensemble der Chorgemeinschaft einen sehr gelungenen «Abendfrieden».

Dass sich der gemischte Chor Liederkranz Elbgrund auch mit afrikanischen Weisen sehr wohl fühlt, bewies er unter der Leitung von Thomas Hannappel mit einem sehr schönen «Siyahamba», das überleitete zu einer Ur-Aufführung: Der Männergesangverein Eintracht präsentierte unter der Leitung von Marco Herbert erstmals von Felix Mendelssohn-Bartholdy «Beati mortui». Hier war ein Sonderapplaus fällig. Einen Sonderapplaus bekam auch Katharina Schmidt, deren Solo beim Stück «Slow me down» sich nahtlos in den tollen Auftritt des Chores Quattro Nuovo Dorndorf einfügte.

 


NNP vom 18.06.10

MGV «Eintracht» holt Erste Preise

Dornburg-Dorndorf. Mit großem Erfolg kehrten die Sänger der «Eintracht» Dorndorf vom Volksliederwettbewerb in Hasselbach zurück. Gegen die Konkurrenten Gesangverein Beuern, «Eintracht» Gräveneck, «Frohsinn» Lörzenbach, Gesangverein Grüningen und Männergesangverein Wald-Michelbach belegten die Sänger mit ihrem Chorleiter Marco Herbert alle drei ersten Plätze in der Männerchorklasse 3. Auch der Erste Dirigentenpreis in dieser Klasse ging an Marco Herbert. Unter allen teilnehmenden Chören erzielten die Dorndorfer Sänger den dritten Tageshöchstpreis. Der große Erfolg wurde im Festzelt und anschließend in Dorndorf ausgiebig gefeiert.


NNP v. 09.06.10

Bei den Weilroder Chortagen schnitten mehrere heimische Chöre beim Volksliedersingen erfolgreich ab

Der Sonntag des Jubiläumswochenendes des Männergesangvereins «Liederkranz» gehörte in Hasselbach ganz dem Volkslied. 23 Chöre gaben dafür ihr Bestes, darunter mehrere Chöre aus dem Verbreitungsgebiet der NNP.

Weilrod-Hasselbach. Volkslieder standen am Sonntag während der Weilroder Chortage auf dem Programm. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Männergesangvereins «Liederkranz» waren sechs gemischte Chöre, zwölf Männerchöre, drei Frauenchöre und für die offene Kategorie zwei Chöre angereist. Kategoriesieger der gemischten Chöre mit einem goldenen Diplom wurden die Mitglieder von «CHORamel Niedererbach» mit der Gesamtnote 22. Und sie räumten auch gleich den Dirigentenpreis und den Sonderpreis für das beste deutsche Volkslied ab.

Der MGV «Eintracht» Dorndorf holte ein Silber-Diplom mit einer Gesamtnote von 21,5; das war das beste Ergebnis aller sechs teilnehmenden Chöre in der Kategorie Männerchöre (bis 39 Sänger). Der Männergesangverein «Eintracht» Gräveneck holte in dieser Kategorie Bronze mit einer Gesamtpunktzahl von 18,6.

Silber-Diplome

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten sich auch die 45 Sänger der «Eintracht» aus Erbach über einen Erfolg freuen. In der Kategorie «Volkslied Große Männerchöre» (ab 40 Sänger) gewann der Chor mit insgesamt 20,7 Punkten ein Silberdiplom hinter dem Kategoriesieger «Eintracht» Hüttenberg (22 Punkte). Das war die zweitbeste Punktzahl in dieser Kategorie und im Vergleich zu allen 23 teilnehmenden Chören am Sonntag die siebtbeste Wertung des Tages.....


NNP vom 16.02.2010

Große Italiener und Wilde 18

Die Mozarts des MGV-Balletts.

Unter dem Motto «Bella Italia» bot der MGV «Eintracht»
Dorndorf im Saalbau Diefenbach eine ausverkaufte Narrenshow. Johannes Lahnstein und Sohn Jonas führten gekonnt durchs abwechslungsreiche Programm.

Dornburg-Dorndorf. Der Abend startete mit den «Dance Kids», die die Sommerstimmung in die Herzen des Publikums zu «Bailando» und «Ab in den Süden» brachten. Große Stimmen boten «Die italienischen Playboys». «Volare» und «Mamma Mia» sangen Klaus-Dieter Ringleb, Uwe Stahl, Johannes und Jonas Lahnstein sowie Markus Jung aus voller Brust.

«Der Vereinsreporter» Erwin Bauer erzählte, was auf der Reise der «Eintracht» nach Oldenburg hätte so alles passieren können. «Die Wilden 18» sorgten als tanzende Dschungel-Janes und später als James-Bond-Girls für eine tolle Stimmung im Saal, und die Marschtanzgruppe stellte zu «Go West» und «In The Army Now» unter Beweis, dass der Dienst in der Bundeswehr sehr modern gestaltet werden kann.

Erwin Stahl wusste als Original in der Dorndorfer Bütt durch seinen pointierten Vortrag zu gefallen. Stahl ärgerte sich über die leere Dornburger Gemeindekasse und darüber, dass durch die sich verzögernden Kanalbauarbeiten im Ortsverkehr weiterhin Schicht im Schacht ist. Die Mädels des MGV-Balletts enterten als Cowboys die Bühne und boten zu «Cotton-Eye Joe» einen wilden Ritt.

«Rock me Amadeus»

Schlimmer als die fiesesten Mafia-Paten erwiesen sich «Die drei großen Italiener». Sie wunderten sich, dass im Rahmen der Frickhöfer 1200-Jahr-Feier die aus einem Wanderzirkus ausgebrochenen Kamele wieder freiwillig zurückkamen. Freiwillig nach Frickhofen zurück gehen nach Meinung der «großen Italiener» eben nur Kamele. Silvio Berlusconi wurde in diesem Sketch von Reinhold Stahl verkörpert, Johannes Lahnstein war Adriano Celentano und Joachim Lahnstein Don Camillo.

Ein weiterer Höhepunkt war die Dornburger Talentshow, bei der Kandidaten aus allen Ortsteilen um die Krone wetteiferten. Pia Czeika als Sylvie van der Vaart sowie Christian Bauch als sichtlich gerührter Bruce Darnell und Uwe Stahl als Sprücheklopfer Dieter Bohlen bildeten eine schlagkräftige Jury. Es siegte mit Joachim Lahnstein der Dorndorfer. Zu Recht, denn er konnte wirklich in Perfektion rückwärts reden.

Ein überragender Auftritt als Frickhöfer Kochlöffel und Wilsenröther Gickel gelang Markus Jung mit frechem Mundwerk und großen Gesten. An Selbstbewusstsein stand ihm der Landesmeister der Stukkateure, Daniel Hoffmann, in nichts nach.

Einen eher leisen Auftritt bot zum Ausgleich Wolfgang Kunz mit seinem Hund Gottfried. Immer wieder störte Michael Maxeiner als im falschen Studio gelandeter «Bauer-sucht-Frau»-Kandidat die Szenerie. Da brauchte Moderator Johannes Klein gute Nerven.

Aber das war noch längst nicht alles: Das Männerballett erinnerte mit dem urkomischen Zwergentanz an den friesischen Blödelbarden Otto, und das MGV-Ballett als Mozarts forderte vor Selbstbewusstsein strotzend: «Rock me Amadeus».

Mit Fastnachtsknallern brachten «Die 4 Lustigen 5», Andreas Bock, Thomas Tripp, Christoph Dapprich und Dominik Köhl, den Saal zum Toben, und die MGV-Band mit Carolin Zingel, Carina Menges und Marie Blaum als Sängerinnen erinnerte mit «Irgendwo, Irgendwie und Irgendwann» von Nena und Rio Reisers «König von Deutschland» an die 80er Jahre. rok


2009


NNP vom 23.11.2009

Beste Laune beim Frühschoppenkonzert

Gastchöre zeigten sich beim morgendlichen Singen bestens aufgelegt

Tanz, Musik und Gesang beherrschten ein dreitägiges Festwochenende in Dorndorf.

Dornburg-Dorndorf. Es war ein Wochenende mit einem bunten Programm, das der Männergesangverein «Eintracht» seinen vielen Gästen in der Mehrzweckhalle angeboten hatte. Dabei wurden allen Besuchern, jung wie alt sowie Männern und Frauen, etwas geboten. Zu Beginn kamen die Freunde des Tanzes auf ihre Kosten. Hier galt es das Jubiläum des 30-jährigen Jubiläums des eigenen Tanzballetts zu feiern. Am zweiten Tag stand unter der Leitung von Eveline Hannappel der Abend unter dem Motto «CHOuRage goes Big Band». Auch hier wurde eine große Zahl an Gästen im Saal begrüßt. Am letzten Tag stand die Mehrzweckhalle im Mittelpunkt eines «Frühschoppenkonzertes» zu dem sich der Männergesangverein «Eintracht» eine ganze Reihe an befreundeten Chören aus nah und fern eingeladen hatte, die den vielen Besuchern im Saal einen unterhaltsamen Tag mit klassischer und moderner Chorliteratur boten.

Lockere Stimmung beim Frühschoppen

Mit «Das erste Bier muss zischen» von Robert Pappert wurde die «Eintracht» unter der Leitung von Rudolf Born dem Thema des Tages gerecht und leitete über zu den vielen Gastchören. Ein «Ständchen» von den «Wise Guys» brachte die Chorvereinigung Liedertafel Oberzeuzheim unter der Leitung von Stefan Heep. Auch der Quartettverein aus Dorndorf ließ es sich nicht nehmen unter der Leitung von Ilia Slobodinsky den Bruderverein bei diesem Frühschoppenkonzert zu unterstützen. Sie richteten ihr Augenmerk nicht auf Bier sondern sangen «Am liebsten Äppelwoi» von Rolf Plenn. Für «Quattro Nuovo Dorndorf» suchte sich Ilia Slobodinsky «We will rock you» von Freddi Mercury aus.

Der Dorndorfer Kirchenchor trug unter der Leitung von Eveline Hannappel (Mitte) zum Gelingen des Frühschoppenkonzertes bei.

«Wir wollen Lieder singen». Dies bezeugte der Gemischte Chor Concordia Reichenborn musikalisch unter der Leitung von Harald Mehr. Weiter ging es mit dem MGV Concordia-Frohsinn Reichenborn die mit «Dreimal hoch» dem Gastgeber huldigten. Die «Hymne an die Freude» ließen dann die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores «Liederkranz» Elbgrund unter der Leitung von Thomas Hannappel erklingen. Weiter auf der Bühne unter dem Beifall der Gäste der MGV Concordia-Frohsinn Holzappel mit «Der Jäger Abschied», der Männerchor Herschbach/Oww. mit «Only you» die beide unter der Leitung von Tobias Kühn standen, «CHOurage Dorndorf» mit «This is my song» unter der Leitung von Eveline Hannappel, dem MGV «Liederkranz» Langendernbach die unter der Leitung von Edgar Ferger «Ein Bier» musikalisch verlangten, der Gemische Chor «Cäcilia-Frohsinn» Wilsenroth die mit dem «Trinklied» das Thema aufgriffen, der MGV Konkordia Winnen hatte den Kriminal-Tango mit dem Kleinen Chor dabei, der MGV Liederblüte Oberweyer mit «Ich weiß ein Fass», der Kirchenchor St. Margareta Dorndorf, der das Westerwaldlied sang, der MGV Liederkranz Fussingen der den Fliegermarsch dabei hatte und am Ende des Frühschoppenkonzertes der MGV Konkordia, der das Chianti-Lied anstimmte. kdh kdh

 


 

NNP vom 09.11.2009

Schaurig und schön

Dorndorfer MGV-Tanzabteilung feiert zusammen mit vielen Gästen 

Mit einem farbenprächtigen Spektakel begann für den Männergesangverein «Eintracht» ein arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Festwochenende.

Dornburg-Dorndorf. Es war ein Tanzturnier auf hohem Niveau, das die vielen Fans des Tanzsports in der Mehrzweckhalle von Dorndorf zu sehen bekamen. Es galt das 30-jährige Bestehen der Tanzabteilung des Männergesangvereins «Eintracht» zu feiern. Wie üblich, lädt man zu einem Geburtstag auch Gäste ein. Diese kamen in Form von zwei Männer- und neun Showtanzgruppen. Trotz Publikumsjury und Preisgeld stand der Spaß am Tanzen im Vordergrund.

Musicals hatten die Gruppen «Atlantis» aus Heckholzhausen mit dem gleichnamigen Musikstück, «Imagine» aus Nentershausen mit «Anastasia» und «Päckelcher United» aus Weroth mit «Tanz der Vampire» als Vorlagen gewählt, was sich zwangsläufig in ihren hervorragenden Kostümen niederschlug. Eher bescheiden in der Kostümierung dafür aber mit einer hervorragenden tänzerischen Leistung waren die wenigen Tänzerinnen von «Bodylanguage» aus Stockum-Püschen auf der Bühne. Sportlich rasant dagegen der «Safari»-Tanz des LCV Balletts aus Langendernbach.

Ein ganz anderes Thema hatten die «Qualmenden Socken» aus Wilsenroth. Ihre «Zensi und die Holzhackerbuam» wurden, wenn es nach der Beifallslautstärke ging, zum Publikumsliebling. Als einzige Gardetanzgruppe beteiligte sich die Gruppe «Diabolo» aus Thalheim, die einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Fastnachtssaison gab.

Bei den Männertanztruppen hatten sich die «Irnder Schnecke Schubser» aus Irmtraut in Polizei- und die «Bordsteinschwälbchen» aus Langendernbach in Pilotenuniformen gehüllt. Beide Gruppen zeigten tollen Tanzsport, doch am Ende lag der Sieg bei den Piloten, die beim Publikum am besten ankamen. Eindeutiger Sieger bei den Showtanzgruppen war die «Päckelcher United» aus Weroth. Auf den Plätzen zwei und drei folgten ihnen Nentershausen und Langendernbach.

Die Solomariechen Janina Sommer aus Elz und Isabella Schminke aus Nentershausen nutzten das Tanztreffen zur Saisonvorbereitung. Die Gastgeber aus Dorndorf traten zu Beginn, kurz vor und nach der Pause sowie am Ende außer Konkurrenz auf. Hier zeigten die «Wilde 18» als Vampire, das Männerballett mit seinem Tanz «Bibi» und das Jubiläumsballett als Cowboys tollen Tanzsport. kdh

 


NNP vom 07.11.2009 

30 Jahre MGV-Ballett

Dornburg-Dorndorf. Nachdem das MGV-Ballett gestern Abend in der Mehrzweckhalle in Dorndorf seine Geburtstagsfeier mit einem Freundschaftstanzen eröffnete, steht der heutige Samstagabend unter dem Motto «Swing, when you’re singing». Ab 20 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, gestaltet vom gemischten Chor «Chourage», einigen Solisten sowie einer speziell für diesen Abend zusammengestellten Band. Bekannte Schlager, Melodien aus Film und Musical und natürlich die beiden Tanzgruppen des MGV bilden das Programm. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Zum Abschluss der Feier wird am Sonntag ab 10.30 Uhr zum Frühschoppenkonzert geladen. Zusammen mit befreundeten Chören wollen die Dorndorfer ihr Können unter Beweis stellen. nnp


 

NNP vom 20.02.2009

Leningrad Cowboys mischen Dorndorf auf

Dornburg-Dorndorf. Der «Wilde Westen» war das Motto der Kappensitzungen des MGV «Eintracht» Dorndorf. Während das «Deko-Team» den Saalbau Diefenbach mit viel Liebe zum Detail in einen echten Western-Saloon verwandelt hatte, hielt Ansager und Obercowboy Theo Krämer die Stimmung stets auf höchstem Niveau.

Zunächst präsentierten sich die «Wilden 18» mit einem sehr flotten Gardetanz, der von Susanne Jung und Maria Suarez einstudiert worden war, und sorgten für einen Super-Auftakt des gut vierstündigen Programms. Danach hatte der Verein die beiden «ungelernten Karnevalisten» Johannes Lahnstein und Markus Jung engagiert, um die Stimmung im Saal mit dem Gus-Backus-Schlager vom alten Häuptling der Indianer weiter anzuheizen.

Büttenredner Erwin Bauer schilderte die Gefühle eines Lottogewinners, der glaubt, den Lottoschein abgegeben zu haben und deshalb schon mal in Erwartung des Geldsegens die Puppen tanzen lässt. Dass es nicht nur im wilden Westen, sondern auch im wilden Osten Cowboys gibt, bewiesen Markus Jung und die beiden Jung-Sänger Daniel Hoffmann und Johannes Klein mit ihrem Auftritt als stilechte «Leningrad Cowboys». Dabei gingen sie sehr intensiv auf einheimische, spezielle Jagdmethoden für «welle Säu» ein. Das MGV-Ballett mischte dann den Saloon mit einem gelungenen Showtanz auf, bei dem ein Can Can natürlich nicht fehlen durfte.

Büttenredner Erwin Stahl gelang es, das Publikum durch seinen toll gereimten Vortrag zu fesseln, in dem er sich als aufmerksamer Leser der einheimischen Presse entpuppte und zahlreiche «Enten» aufdeckte. Zwei Hausmänner klagten danach ihr schweres Leid in der Ehe, wobei der alte Hausmann Theo Krämer dem frisch gebackenen Hausmann Uwe Stahl mit Rat und Tat zur Seite stand.

In den afrikanischen Dschungel entführte das Publikum die «Wilden 18» in ihrem zweiten Auftritt, für den sie vom Quartett Marie-Therese Blaum, Lisa Horn, Carina Menges und Elisa Stiefl trainiert worden waren, während die tollen Kostüme «auf dem Hebbel» bei Susanne Jung entstanden. Selbstverständlich war eine Zugabe fällig. Die «Wilden aus dem Westen» (Reinhold Stahl, Joachim und Johannes Lahnstein), die musikalisch von Tobias Kühn, Jonas und Lukas Lahnstein begleitet wurden, entpuppten sich anschließend als genaue Kenner der Frickhöfer und Dorndorfer Szene und schlugen die Gründung eines Dorfmuseums in einem «alten Gebrax» in der Dorfmitte vor. Als Ehrengäste hatten sie das französische Präsidenten-Ehepaar Nikolas Sarkozy und Carla Bruni eingeladen.

Wie in jedem Jahr sorgte das sorgfältig einstudierte Männerballett, diesmal in sehr originellen Steppenhühner-Kostümen, für Beifallsstürme im Saal und durfte nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen, während die Trainerinnen Daniela Stahl und Tanja Bock ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurden. Die Tourengang (Andreas Bock, Christoph Dapprich, Markus Jung, Thomas Tripp) warf bei ihrem musikalischen Auftritt ihr gesamtes Stimmvolumen in die Waagschale und ließ als Zugabe den «Stern, der deinen Namen trägt» erklingen.

In ihrem zweiten Auftritt, für den stürmisch eine Zugabe gefordert und auch gewährt wurde, überzeugte das MGV-Ballett mit einer Westernshow, in der es unter anderem auch den «Superperforator» aus dem «Schuh des Manitou» interpretierte. Einstudiert worden waren die Tänze von Vanessa Obre, Juliane Ringleb und Tanja Bock, die sich auch um die Kostüme gekümmert hatte. Vor dem Finale sorgte die «Jugendband», die sich fast ausschließlich aus Sängerinnen und Sängern des MGV «Eintracht» zusammensetzt, mit Songs von Kid Rock, den Höhnern und Marius Müller-Westernhagen für einen gelungenen Abschluss. Alle Aktiven freuen sich nun auf die Wiederholung des Programms am Fastnachtssamstag. nnp

 


NNP vom 12.02.2009

Die Veteranen der "Eintracht"

Dornburg-Dorndorf. Lorenz Staudt und Rudolf Munsch ernteten stehende Ovationen. Seit 75 Jahren gehören sie dem Männergesangverein «Eintracht» Dorndorf an. Nicht nur dieses seltene Jubiläum feierten die Mitglieder während der Jahreshauptversammlung, sondern auch treue Mitglieder, die einige Jahre weniger in den Reihen des Vereins stehen. Hans Weyer kann auf 60 zurückblicken, Gregor Stahl und Erwin De Marco auf 40, Paul Arens, Sigi Bamberger, Volker Kunz, Arnold Laux, Jürgen Schaberg und Joachim Weiand auf jeweils 25 Jahre. 

 


2008


Printausgabe vom 20.10.2008

Ein unterhaltsamer Abend und die beste Werbung für den Chorgesang

Dornburg-Thalheim. Ein wunderschönes Herbstkonzert und gleich zwei Premieren bekamen die vielen Besucher in der Mehrzweckhalle von Thalheim präsentiert: Es war der erste Auftritt des neuen gemischten Chores «Concordia» und der erste Auftritt von Dirigent Carsten Trost.


Die «Concordia» ist inzwischen 107 Jahre alt, viele Jahre war sie nur ein Männergesangverein, in den vergangenen Jahren bildete sich dann auch ein Frauenchor. Weil der Verein an seine Zukunft denke, bildete sich dann ein gemischter Chor, erklärte der Vorsitzende des Chores, Thomas Reichwein. Dass sich das auch musikalisch lohnt, war schnell zu hören: Gleich die ersten Töne des neuen Ensembles waren geprägt von einem sehr schönen Chorklang und Homogenität. Seit Januar arbeiten der Chor und Carsten Trost miteinander. «Cantate domino» von Audrey Snyder, «The Blessing of Aaron» von Norman Ramsey und «Jetzt gang i an’s Brünnele» zeigten, dass Chor und Chorleiter auf einem sehr guten Weg sind. Es machte viel Spaß, dem neuen Ensemble zuzuhören.


Aber auch die Gastchöre verstanden es, die Freude aufrecht zu erhalten und so beste Werbung für den Chorgesang zu machen. Ein recht unterschiedliches Repertoire hatte der Männergesangverein «Eintracht» Dorndorf einstudiert, der mit Chorleiter Marco Herbert gleich mehrere anspruchsvolle Chorwerke sang: unter anderem von Franz Bibel das «Ave Maria», «I bröllopsgarden» von Johann August Södermann und «Untreue» von Friedrich Silcher. Der lang anhaltende Applaus lag den Sängern noch in den Ohren, da waren auch schon die Männer des MGV «Liederkranz» Langendernbach auf der Bühne, um mit einem unterhaltsamen Programm das Publikum zu begeistern. Edgar Ferger am Dirigentenpult sorgte mit Wilhelm Heinrichs, «Liebeslied für Lu» oder «Blauer Mond», Hugo Alvens «I manans skimmer» oder Felix Mendelssohn-Bartholdys «Der Jäger Abschied» für beste Unterhaltung.


Dann gab es noch eine Premiere: Der katholische Kirchenchor «St. Georg» Brechen-Werschau war zum ersten Mal in Thalheim zu hören. Auch dieser Chor steht unter der Leitung von Carsten Trost. Und er schaffte es mit Leichtigkeit, das hohe Niveau des Abends zu halten. Der gemischte Chor «Concordia» leitete mit «The Lions sleeps tonight» das Ende des mehr als unterhaltsamen Abends ein, mit dem sich Lisa Baron und Gina Weiß als Solistinnen einen Sonderapplaus verdienten. Den absoluten Schlusspunkt setzte ein Auftritt der Gastgeber mit dem katholischen Kirchenchor aus Brechen-Werschau: Gemeinsam präsentierten sie das alte Volkslied «Hab mein Wage vollgelade» von Heinz Lemmermann in einer modernen Variante und zeigten damit, dass auch alte Volkslieder, modern aufgemacht, bei Sängern und beim Publikum ankommen. Der lang anhaltende Schlussbeifall war Beweis dafür, dass den Chören auf der Bühne dies hervorragend gelungen ist. kdh


Printausgabe vom 18.09.2008

«Moulin Rouge» in Niederbrechen

Brechen-Niederbrechen. Das «1. Brechener Tanzfestival» für Erwachsenengruppen der «Brecher Hoase» in der Niederbrechener Kulturhalle lockte knapp 200 Besucher an. «Wir sind super zufrieden», berichtete Sabrina Hohlwein vom Organisationsteam: «Wir werden das auf alle Fälle wieder machen, wenn auch vielleicht nicht jedes Jahr.» Denn für eine Gruppe, die noch sehr jung ist und noch nie eine solche Großveranstaltung auf die Beine gestellt hatte, war es ganz schön Arbeit, 14 auswärtige Gruppen zusammenzubekommen.


Es wurde eine vielfältige Palette des Tanzsports geboten. Bunt, attraktiv, oft auch laut, schnell und vor allem akrobatisch. Hübsche Frauen in sexy Kostümen kamen bei den Brechenern besonders gut an. Den Publikumspreis gewann das MGV-Ballett Dorndorf mit seinem Tanz «Moulin Rouge». Der war aber nicht nur wegen seiner Tänzerinnen nett anzusehen, sondern genauso wegen der gelungenen Choreographie und den Glitzerkostümen. Dasselbe Thema hatte sich die Gymnastikgruppe «Shikamana» aus Oberweyer ausgesucht. Eine beeindruckende Vorstellung gelang ebenso der Niederbrechener «Schwestertanzgruppe» der «Concordia», die «aus Asien und dem Orient» angereist war. Nicht ganz ihrem Namen gerecht wurde mit 15 Tänzerinnen auf der Bühne «Die wilden 18» des MGV Dorndorf. Aber die Klasse der Vampire machte die nicht volle Zahl locker wett. Einen großen Zirkus bot die Gruppe «Energetic» des TuS Katzenelnbogen-Klingelbach mit «Cirque Energique» im wahrsten, und die Jazzformation «Emphasis» Ennerich bei «Big Spender» im übertragenen Sinne. In die zauberhafte Welt des Dschungelbuchs entführten die «Qualmenden Socken» des TV Wilsenroth.


Die Musik und die Themen der Gruppen waren sehr unterschiedlich, die Show folglich sehr abwechslungsreich und interessant. Rockig machten es die «Resbaladizos» des Sportvereins Niederselters, «Emotion» des Sportvereins Heckholzhausen erinnerte an «Boney M.», und «Anjali» aus Bad Camberg entzückte mit der schillernden Filmwelt «Bollywoods». Auch die Fastnacht machte in Brechen Station, mit der Gardetanzgruppe des Hundsänger Carnevalsvereins. Dabei war ebenso die Limburger Tanzschule «In Motion» mit einer Revue aus «Contemporary Dance School», und Paare der Tanzschule Dörr. Die «Brecher Hoase» selbst zeigten natürlich auch außer der Konkurrenz, dass sie es genauso gut drauf haben. Mit «Zum Weißen Rössl» und dem aktuellsten Tanz «Village People». Mit acht Jahren Bühnenerfahrung sind die durch einen Mann verstärkten 16 Tänzerinnen mittlerweile fast selbst schon alte Hasen.


Die Gruppe von Marc Schütz und Sabrina Hohlwein gehört dem MGV «Frohsinn» an, der auch drei Kindertanzgruppen sowie ein Männerballett in seinen Reihen hat. 1948 gab es im «Frohsinn» bereits anlässlich einer Theateraufführung von «Die Bettelprinzessin» die ersten Tänzerinnen im Verein. Zirka zehn Auftritte absolvieren ihre Nachfahren, die «Hoase», im Jahr. Bei Vereinsfestivitäten, Tanzfestivals, im Karneval und auch bei Wettbewerben. Um absolute Perfektion auf der Bühne bieten zu können, konzentrieren sich solche Showtanzgruppen in der Regel auf lediglich einen Tanz im Jahr. (rok)

 


Printausgabe vom 13.03.2008

Rudolf Born ist Ehrendirigent

Dornburg-Dorndorf. Der MGV „Eintracht“ hat einen neuen Ehrendirigenten. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung erkannte der Verein Rudolf Born diese Ehre zu. 27 Jahre lang hatte Born die musikalische Leitung innegehabt. Nun hat er diese Aufgabe an Marco Herbert weitergegeben. Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb dankte Rudolf Born für die vielen Jahr „mit ungebremstem Engagement und sehr großem Erfolg“. Auch einen „Veteranen“ aus dem Vereinsvorstand galt es zu verabschieden und zu ehren: Georg Menges wurde für 50 Jahre unermüdliche Vereinsarbeit als Vorstandmitglied belobigt.

Da neben Menges auch Dominik Köhl und Stefan Kossack aus dem Vorstand ausschieden, besetzten die Mitglieder per Wahl mehrere Ämter neu. Alexander Kremer wurde zum Zweiten Kassenverwalter und Carsten Menges zum Beisitzer gewählte. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. In ihren Berichten bilanzierten die Funktionsträger ein gutes Vereinsjahr. So feierte die „Eintracht“ ihren 130. Geburtstag, besuchte verschiedene Konzerte und nahm erfolgreich an einem Chorwettbewerb in Hasselbach teil.

Ursula Ender vom Sängerkreis Limburg-Weilburg ehrte weitere verdiente Mitglieder. Für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft wurde Herbert Rudloff und für 40-jährige aktive Mitgliedschaft Wolfgang Pützer ausgezeichnet, Für 50-Jährige Mitgliedschaft Albrecht Menges. Doch es gab noch eine Steigerung: Die seltene Ehrung für 60-jährige aktive Mitgliedschaft nahmen Artur Kühn, Herbert Blank und Alfons Lieber entgegen. (nnp)
 


 

Printausgabe vom 31.01.2008 

Von wegen „Eiszeit“: Beim MGV Dorndorf ging’s heiß

Dornburg-Dorndorf. „Die wilden 18“ eröffneten einen wundervollen närrischen Abend beim MGV „Eintracht“ der, getreu dem Motto des Abends, das Eis bei den vielen Narren im Saal zum Schmelzen brachte. „Eiszeit“ war das Motto, das so gar nicht zu diesem hitzigen Abend passte. Denn es war von Anfang an Hitze auf dem Stimmungsbarometer angezeigt.

Wurde mit dem Gardetanz gleich der erste Eisberg zum Schmelzen gebracht, hatten auch die anderen Eisberge an diesem Abend keine Chance. Wie es sich für einen Männergesangverein geziemt war auch dieser Abend gespickt mit musikalischen Höhepunkten. Moderator Theo Krämer konnte an diesem Abend „kölsche Mädche un en kölsche Bub“ auf der Bühne begrüßen. Carolin Zingel, Marie-Therese Blaum und Carina Menges und zuvor als stimmgewaltiger Partner dieses weiblichen Trios Klaus-Dieter Ringleb.
 

Als ein Kameramann der Extraklasse mit einem Organ, das 25 Weibsleute beim Kaffeekränzchen übertönt; Geballte Manneskraft und ein gestandenes Mannsbild in der Bütt war Erwin Bauer, der die Narrhalla begeisterte. Und mit Weltenbummler, Forscher und Pilger in einem ging es weiter. Peter Bill, Markus Jung und die Jungsänger Johannes Klein, Nikolas Schumacher, Daniel Hoffmann und Lukas Krämer machten sich auf eine musikalische Weltreise. Das MGV-Ballett verbreitete im Anschluss „Summerfeeling“ und sorgte mit dieser „heißen Nummer“ für närrischen Sommer inmitten der Eiszeit. „Mä misst jo mo en Kur mache“. Bei Erwin Stahl „knackt der Arm, de Pomp spielt verreckt un ach et Bibbesje leckt“. Als Kurgänger brachte Erwin Stahl die Lachmuskeln zum Vibrieren. „Christkind“ Uwe Stahl und als „Nikolaus“ Theo Krämer ließen in einem tollen Sketch ebenfalls das Eis schmelzen. „Die wilden 18“ sorgten dann mit ihrem „Tanz der Vampire“ für einen absoluten Augenschmaus. „Entdecker“ machten sich dann auf der Bühne breit. Im Eis zu finden Reinhold Messner, in der Physik Albert Einstein und in der Kriminalistik Sherlock Holmes. Diesen Vortrag „der Extraklasse“ präsentierten Reinhold Stahl, Joachim Lahnstein und Johannes Lahnstein, die am Klavier begleitet wurden durch Tobias Kühn. Theo Krämer konnte dann eine größere Anzahl von Kälte erprobten Bewohnern der Antarktis auf die Bühne bitten. Als Pinguine „verzauberten“ die Tänzer des Männerballetts die Narrhalla. War schon hier der Hitzeschild arg beansprucht, sollte es beim anschließenden musikalischen „Tourengang“ noch weiter arg strapaziert werden. Ein Hochgenuss, der mit Sonderapplaus belohnt wurde.

„Es fehlt nicht mehr viel und der Saal ist eisfrei. Um die letzten Eisschollen zum Schmelzen zu bringen bedarf es noch eines Leckerbissens.“ So kündigte Moderator Theo Krämer das MGV-Ballett an. Die Tänzerinnen versetzten die Narrhalla in das legendäre Varieté Moulin Rouge in Paris. Die Jugendband des MGV leitete mit einem Stimmungsmedley über zum farbenprächtigen Finale. (kdh)


2007


 

Printausgabe vom 18.10.2007

 
Erfolgreicher MGV „Eintracht"

Dornburg-Dorndorf. Am nationalen Chorwettbewerb am letzten Sonntag in Hasselbach hat der MGV Eintracht 1877 Dorndorf sehr erfolgreich teilgenommen. Gegen die Chöre GV „Cäcilia“ Ruppach-Goldhausen, Männerchor 1904 Nickenich, Sängervereinigung 1886 Heidesheim und dem MGV 1880/1886 Hahnheim konnten sich die Sänger des MGV „Eintracht“ Dorndorf mit ihrem Dirigenten Rudolf Born in der Klasse M 3 den ersten Klassenpreis, den zweiten Volksliederpreis und den ersten Dirigentenpreis sichern. Diese wurden dann auch ausgiebig im Festzelt in Hasselbach und anschließend in Dorndorf im Vereinslokal Diefenbach gefeiert.

 


Taunus-Zeitung vom 16.10.2007:

. . . und plötzlich tanzen die Sänger

Rod an der Weil/Hasselbach. „Geschafft!“, seufzte Werner Jeck am Sonntagabend gegen 20 Uhr. Der Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) Eintracht Hasselbach nahm das erste Mal für längere Zeit in der Cafeteria der Grundschule Platz. Er wirkte sichtlich gelöst und glücklich. Seit einer Woche hatte Jeck pro Nacht nicht mehr als vier oder fünf Stunden geschlafen. Dafür wirkte er erstaunlich frisch. Wie ihm ging es auch Franz-Josef Heydt, der am Sonntag zusammen mit Klaus Sommer den nationalen Sängerwettbewerb moderierte, den Abschluss des Musik- und Kulturjahres zum 125-jährigen Bestehen. „Das wir das alles so geschafft haben“, sinnierte nun auch Schriftführer Jens Heuser strahlend, „ist phänomenal, und wir sind mehr als zufrieden.“

In der Tat galt es am Sonntag, eine logistische Meisterleistung zu absolvieren. Denn 30 Chöre mit etwa 1500 Sängern aus Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellten sich in der Grundschule Rod an der Weil einem kritischen Wertungsrichterduo und feierten anschließend ausgelassen im großen Festzelt. „Wo ist der Saal zum Einsingen?“, „Sind wir schon dran?“, „Wo können wir bleiben?“, „Wissen Sie, wo die Toiletten sind?“. Fragen über Fragen . . .

Während für diejenigen, die den Auftritt schon hinter sich hatten, die Zeit der Entspannung begann, herrschte bei den Gastgebern noch immer Anspannung. Jeck hörte einige der Auftritte in der Aula, die Zeit immer im Blick. „Das Niveau der Sangesleistungen hat sich mit jedem Auftritt gesteigert“, schätzte der Vorsitzende.

Warten auf das Ergebnis, das Eintracht-Dirigent Andreas Jung schließlich auf der Bühne verlas. Konzentriert schrieben die Sänger mit, rechneten fieberhaft die Zahlen zusammen. Als Jung dann das Gesamtergebnis verkündete, wurde es laut. Applaus, Jubelschreie, hochgerissene Arme und Enttäuschungsrufe waren zu sehen und zu hören. Jetzt mussten die Pokale herangeschafft und die Urkunden geschrieben werden. Die beiden Wertungsrichter Arthus Groß aus Marktoberdorf und Professor Volker Hempfling aus Köln nahmen noch den Dank der versammelten Sänger entgegen, bevor sie abreisten.

Im Zelt herrschte Ausnahmezustand. Die Sieger feierten, und die Platzierten stimmten ein. Die jungen Sänger stürmten die Bühne, tanzten ausgelassen, Hemd und Hose wollten einige nicht mehr anbehalten. Karina Jeck, die Frau des Vorsitzenden, konnte gerade noch den Tisch mit den Pokalen in Sicherheit bringen, denn auf dem Nachbartisch tanzten schon die Sänger aus Dorndorf.

Klaus Sommer suchte verzweifelt die Techniker, er wollte die Pokalübergabe ansagen, während Bürgermeister Axel Bangert (SPD), der den gestifteten Tagessiegerpokal übergeben sollte, sich nervös am Glas festhielt .
. .


 

Printausgabe vom 09.06.2007

MGV Obertiefenbach Tagessieger in Dorndorf

Dornburg-Dorndorf. Der MGV „Eintracht-Liederkranz“ Beselich-Obertiefenbach hat beim nationalen Volkslieder-Wettbewerb in Dorndorf mehrere erste Preise und den Tagessieg errungen.

Alles in allem waren die Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des Männergesangvereins „Eintracht“ Dorndorf eine runde Sache. Angefangen mit einem Freundschaftssingen und einem gleichzeitig stattfindenden Tanzwettbewerb wurde den Sängern auch ein Volksliederwettbewerb angeboten. Insgesamt 24 Chöre stellten sich in den verschiedenen Klassen den beiden Jurymitgliedern. Hier wurde aus Bad Mergentheim Gerold Engelhart und aus Attendorn Michael Rinscheid eingeladen, über die vorgetragenen Stücke zu werten.

Und es wurde ihnen nicht leicht gemacht. Sämtliche Chöre zeigten sich in vielen Chorproben und Sonderproben auf diesen Tag bestens vorbereitet und die Besucher in der Mehrzweckhalle wurden mit tollen Chorvorträgen belohnt.

In der Chorklasse Männerchöre 1 stellte sich der Männergesangverein „Eintracht-Liederkranz“ Beselich-Obertiefenbach unter der Leitung von Hubertus Weimer der Konkurrenz aus Wirges. Mit dem Volkslied A „Waldandacht“ von Franz Abt setzte der Chor mit 140 Punkten (von 140 möglichen) eine Spitzenleistung im Rahmen seines Vortages mit einem brillanten Tenorsolo von Stefan Heep und Baritonsolist Christoph Heep. Mit dem Volkslied B „Frühlingsglaube“ von Friedrich Silcher erzielte der MGV 136 Punkte und mit dem Volkslied C „Das Schwäbische Echo“ von Gustav Dingemann und dem Solistenquartett Stefan und Christoph Heep, Alexander Koch und Jens Pitton 137 Punkte. Alle Wertungen wurden von keinem der insgesamt 24 teilnehmenden Vereine überboten. Für die Tagesbestleistung erhielt der MGV den 1. Klassenpreis (Volkslied A und B) mit insgesamt 276 Punkten der Klasse M 1, den 1. Höchsten Ehrenpreis (Volkslied C) mit 137 Punkten und den 1. Dirigentenpreis mit 180 Punkten. Mit 413 Punkten gewann der MGV die Meisterpreiswertung der Chorklassen M 1, M 2, G 1, F 1 und der Sonderklasse mit insgesamt neun Chören. So wurde der MGV Obertiefenbach bei 24 teilnehmenden Chören Tagessieger des nationalen Volksliederwettbewerbes.

Doch auch die Siege in den anderen Klassen wurden von den entsprechenden Chören gebührend gefeiert. Doch bevor es zum Feiern kam, wurde es „mucksmäuschenstill“ in dem großen Festzelt. Die Wertungsbekanntgabe gehört bei jedem Wettstreit zu den Höhepunkten eines jeden Wettbewerbes und wird entsprechend von vielen Jauchzern, Jubeln, Stöhnen oder Klatschen begleitet. Dies lockert sich erst, wenn die letzte Benotung bekannt gegeben wurde und die Teilnehmer sich des Sieges oder einer guten Platzierung sicher sind.

Die Wertungen in den einzelnen Klassen waren dann in die Siege in der Männerchorklasse M4 an den MGV Streithausen, in der Männerchorklasse M3 an den MGV „Eintracht“ Hasselbach, in der Frauenchorklasse 2 an die Chorgemeinschaft Lorsbach, in der Gemischten Chorklasse 2 an den „Good News-Liedertafel“ Hellenhahn, in der Sonderklasse S an den MGV „Liederkranz“ Niederzeuzheim, in der Frauenchorklasse 1 an den Frauenchor Cramberg, in der Männerchorklasse M2 an dem MGV Frickhofen, in der Gemischten Chorklasse an den MGV Bad Camberg, in der Klasse Jazz & Pop an die „WirSings“ aus Wirges, die alle unter dem Beifall der Besucher ihre Pokale entgegennehmen konnten. (kdh)

Printausgabe vom 08.06.2007

Seit 130 Jahren erklingt in Dorndorf Chorgesang

Dornburg-Dorndorf. Einen gelungenen Bunten Abend legten die Aktiven des MGV „Eintracht“ Dorndorf und ihre Gäste anlässlich des 130-jährigen Vereinsbestehens im Festzelt an der Mehrzweckhalle hin. Bunt war der Abend wirklich, was die Kostüme betrifft. Das MGV-Ballett und die „Wilde 18“ des „Geburtstagskindes“ hatten populäre Musicalmelodien einstudiert.

Bei Ausschnitten aus „König der Löwen“ verwandelten Antilopen, Vögel, Löwen und sogar zwei riesige Giraffen die Bühne in einen farbenprächtigen Urwald. Ebenfalls präsentiert wurden Stücke aus „Aida“, „Die Schöne und das Biest“, „Arielle die Meerjungfrau“ sowie „Phantom der Oper“. Dabei waren auch Aktive des MGV und des Jungen Gemischten Chores „CHOuRage“ sowie als Solisten Christian Bauch, Caroline Zingel, Ramona Preis, Alexandra und Marc Dopschal, Peter Bill, Klaus-Dieter Ringleb und Stefan Kossak. Im Anschluss sang die „Eintracht“ noch das beeindruckende „Ol man River“. Danach noch mit den Gästen der „Westerwald Pipers Na Caileagan“ Amazing Grace.

Die Dudelsackmusik der „Westerwälder Schotten“ leitete zum großen Finale auf die „grüne Insel“ weiter, zum irischen Tanz des MGV-Balletts und der „Wilden 18“. Die „Eintracht“ (Leitung Rudolf Born), „CHOuRage“ (Eveline Hannappel) und die „Westerwaldpipers“ hatten bereits in der ersten Programmhälfte Kostproben ihres Könnens abgegeben. Begleitet wurden viele Chor- und Solostücke von Tobias Kühn und Michael Ries am Klavier.

Die anderen Dorndorfer Chöre verschönerten ebenso den „Eintracht“-Mitgliedern und ihren Gästen den Abend. So der Kirchenchor „St. Margareta“, auch dirigiert von Hannappel, sowie der Quartettverein und „QuattroNuovo“, geleitet von Illja Slobodinsky. Es moderierte Johannes Lahnstein.

Neben den traditionellen und kirchlichen Werken stellten „Chourage“ und „Quattro Nuovo“ unter Beweis, dass man mit modernen Werken auch die Jugend begeistern kann, unter anderem mit „Ich bin ich“ von „Rosenstolz“. Die „2 Gratulanten“, Berthold Kilian und Markus Jung, stimmten „Wir gratulieren“ und „Unser Herz schlägt für die Heimat“ an.

Der Unternehmer Thomas Koch sprach als Schirmherr in seiner Festrede an, dass die einzige Konstante im Dorf die letzten 130 Jahre der Chorgesang gewesen sei. Teilweise würden heute noch die Lieder von damals angestimmt, meinte er. Im Jahr 2137 werde man sich sich per Sprachcomputer weltweit mit jedem in jeder Sprache unterhalten können und per Lichtstrahl in wenigen Sekunden von Dorndorf in San Francisco sein können, denkt Koch.

Als der MGV gegründet worden sei, habe es keine Autos oder Vierfarbdrucker gegeben. Damals wie heute seien die Leute aber einmal die Woche zur „Eintracht“ in die Probe gegangen und hätten sich wohlgefühlt, meinte der Schirmherr.

Sängerkreisvorsitzender Gerhard Voß freute sich, dass die „Eintracht“ der Tradition des Chorgesang in einer vorbildlich gelebten Gemeinschaft und Solidarität treu geblieben sei. Im Kreise Gleichgesinnter eigene schöpferische Kräfte zu entfalten, trage dazu bei, dass unsere Gesellschaft trotz aller Technisierung ein menschliches Gesicht behalte.

In schweren Zeiten einen Chor zu gründen, zeuge von einem ungebrochenen Lebenswillen der Menschen in unserer Heimat, sagte der ehrenamtliche Kreisbeigeordneter Josef Plahl (CDU) in Vertretung des Landrats. Wenn schon die Lebensumstände nicht die besten gewesen seien, habe man wenigstens geistig und kulturell nicht verarmen wollen, erklärte Plahl. Gesungen werde immer weiter, sei es doch eine anspruchsvolle und schöne Freizeitbeschäftigung.(klo)

 


 

Printausgabe vom 05.06.2007

Fröhliche Tänze und toller Gesang

Dornburg-Dorndorf. Schöner, bunter, fröhlicher und musikalischer hätten die Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des Männergesangvereins „Eintracht“ nicht anlaufen können, als dies am Freitagabend mit gleich zwei Veranstaltungen gelang. Zum einen wurde zu einem Freundschaftssingen eingeladen, bei dem nicht nur der Chor seinem Jubiläum gerecht wurde. Gleichzeitig wurde der Abend der zweiten Abteilung innerhalb des Vereins gewidmet, in dem den beiden Tanzgruppen der „Eintracht“, dem MGV-Ballett und der „Wilden 13“, der breitere Rahmen zugebilligt wurde.

Gleichzeitig wurde der Verein von den Bürgern nicht enttäuscht, wurde doch das riesige Festzelt beim 3. Freundschaftstanzen bis auf den letzten Platz gefüllt.

In der Mehrzweckhalle ging es da schon gediegener zu. Zahlreiche befreundete Chöre machten an diesem Abend ihre Aufwartung und sorgten mit einem lockeren Programm für einen musikalisch tollen Auftakt. Dem Jubelchor war es vorbehalten, die ersten musikalischen Klänge ertönen zu lassen. Unter der bewährten Leitung von Rudolf Born zeigten sich die Sänger, trotz der strapaziösen Arbeiten rund um die Organisation des Festes, bestens vorbereitet. Auch der Gemischte Chor „CHOuRage“, eine Abteilung des Jubelchores unter der Leitung von Eveline Hannappel, zeigte sich locker und erntete einen ebenso dankbaren Applaus. Weiter auf der Bühne zu finden der MGV „Liederblüte“ Oberweyer unter der Leitung von Jan Schumacher, der MGV Sängerlust Hangenmeilingen (Thomas Hannappel), der Männergesangverein Ahlbach (Martina Becker), die Sängergruppe Girkenroth (Marlene Kehr), der Frauenchor des MGV „Concordia“ und der MGV Thalheim (Ilya Slobodynsky), der MGV „Liederkranz“ Langendernbach (Daniel Kunz), der MGV „Liederkranz“ Obererbach (Günther Pörtner), der MGV „Frohsinn“ Wilsenroth (Heinz Reichwein), der MGV „Eintracht“ Hausen (Thomas Leber) und der Männerchor Herschbach/OWW. (Tobias Kühn).

Während sich nun die Sänger in der Mehrzweckhalle ihren Applaus abholten, ging es in dem großen Festzelt schon turbulenter zu. Mit einer Rekordbeteiligung von 23 Tanzgruppen wurde das riesige Zelt optimal ausgenutzt. Daher wird wohl diese dritte Auflage des Freundschaftstanzens in dieser Form einmalig bleiben, wenn nicht in Zukunft für diese Veranstaltung eine ähnliche Plattform gefunden wird.

Unter der routinierten Leitung von Susanne Jung und Theo Krämer zeigten alle Ensembles auf der großen, bunt geschmückten Bühne Leistungen, die vom Publikum selber benotet und bewertet werden sollten. Es ging hierbei bei den ersten drei Plätzen um Urkunden und Geldpreise. Daher war bei den Tänzerinnen und Tänzern vor dem Auftritt die Aufregung groß, die sich aber schlagartig legte, als der letzte Tanzschritt getätigt wurde und die Musik erlosch. Dann wurde im Zelt nur noch gefeiert und, was besonders auffiel, man feuerte die auf der Bühne stehenden Gruppen an, als wenn man dort oben eine eigene Gruppe zu unterstützen hätte.

Daher war die Stimmung zu jeder Zeit auf dem Höhepunkt und bis zur letzten Nummer sollte dies sich nicht legen. Diese war dem einzigen Männerballett, den Tänzern vom Männerballett „Traumtänzer“ aus Stockum-Püschen, vorbehalten, die von dem zumeist weiblichen Publikum einen frenetischen Applaus bekamen. Auf der Bühne weiter zu finden „Diabolo“ Thalheim, die Minis aus Wilsenroth, die „Vereinsfeger“ aus Dorndorf, die Minigarde der 1. Aarer Ranzengarde Flacht, die Junior-Dancers aus Thalheim, der SV Rot-Weiß III Willmenrod, die Dancing- Dolls aus Niederahr, die „Sunrise“ aus Rothenbach, die Gruppen „Sophera“ aus Hahnstätten, „Fame“ aus Stockum-Püschen, „Brecher Haase“ aus Niederbrechen, das Harmonie-Ballett aus Limburg-Lindenholzhausen, die „Teenies“ aus Wilsenroth, die Gruppe „Redfire“ aus Enspel, die LCV-Showtanzgeruppe aus Langendernbach, die Gruppen „Carree“ aus Hundsangen, „HoingDebbscher“ aus Dauborn, „Nataraja“ aus Kaltenholzhausen, „Qualmende Socken“ aus Wilsenroth, das HCV-Ballett Hundsangen, die „G-Sisters“ aus Girkenroth und das „Royal-Ballett“ Elz. Am Ende siegten die „Qualmenden Socken“ aus Wilsenroth vor der Gruppe aus Langendernbach und aus Hundsangen. (kdh)

 


 

Eine Zeitreise durch alle Epochen der Chormusik

Printausgabe vom 14.05.2007 

Dornburg-Dorndorf. 130 Jahre MGV Eintracht 1877 Dorndorf e.V. ... na und!“ Unter diesem Motto feiert der Männergesangverein „Eintracht“ am Wochenende 1. bis 3. Juni sein 130-jähriges Bestehen.

Als vor 130 Jahren ein paar sangesfreudige Männer den „Jubilar“ aus der Taufe hoben, konnten diese die oft sehr bewegende und ereignisreiche Zukunft des Vereins noch nicht erahnen. Den Gründern von damals haben die Mitglieder von heute eines voraus. Sie können auf eine lange Tradition zurückblicken, auf die der Verein mit Recht sehr stolz ist.

en verstorbenen Vereinsmitgliedern hat der Verein bereits mit einem Festgottesdienst am gestrigen Sonntag in der Kirche gedacht. Anschließend ging es zur Totenehrung auf den Friedhof.

Seit einigen Wochen herrscht emsiges Treiben im Verein. Seien es die Tanzgruppen, der Chor „CHOuRage“, die Aktiven des Männerchores oder sonstige Helfer, die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Es wird alles dafür getan, um ein schönes Highlight für den Verein, das Dorf, aber vor allem für die Gäste auf die Beine zu stellen.

Los geht es am Freitag, 1. Juni, um 19.30 Uhr. Hier ist gleich für jeden Geschmack etwas dabei. In der Halle findet ein Singen mit zwölf befreundeten Chören statt, bei dem sich der Zuhörer auf eine Zeitreise durch alle Epochen der Chormusik freuen kann. Zeitgleich wird den Gästen im Festzelt ein Augen- und Ohrenschmaus geboten. 24 Tanzgruppen treten gegeneinander an, um im fairen Wettstreit den Tagessieger unter sich auszumachen.

Weiter geht es am Samstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr mit einem Fest- und Kommersabend im großen Festzelt. Beide Chöre des Vereins und verschiedene Solisten wollen dort ein buntes Feuerwerk an Chor- und Musicalmelodien abbrennen, die choreographisch von den Tanzgruppen untermalt und ergänzt werden. Ebenso werden der Kirchenchor St. Margaretha und der Quartettverein an diesem Abend ihre musikalische Visitenkarte abgeben. Gespannt sein darf man auf den Chor „CHOuRage“, der sich an beiden Tagen zum ersten Mal unter seiner neuen Dirigentin Eveline Hannappel präsentiert. Mit dem Volksliederwettbewerb am Sonntag. 3. Juni (Beginn 8.30 Uhr), erreichen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. 25 Chöre haben sich für diesen Wettstreit angemeldet. Wertungsrichter sind Michael Rinscheid und Gerold Engelhart. Um dem Fest, aber auch den Gästen aus nah und fern, einen gebührenden Rahmen zu geben, wäre es schön, wenn jeder Dorndorfer, der eine neue Dorffahne besitzt, diese an dem Wochenende zur Verschönerung des Ortes aufhängt, meinen die Dorndorfer Organisatoren. (


 

Printausgabe vom 12.05.2007  

Eintracht feiert
Dornburg-Dorndorf. Der MGV „Eintracht“ Dorndorf feiert vom 1. bis 3. Juni sein 130-jähriges Bestehen. Der verstorbenen Mitglieder möchte der Verein mit einem Festgottesdienst am Sonntag. 13. Mai, um 9.30 Uhr in der Kirche gedenken. Anschließend geht es zur Totenehrung auf den Friedhof. (bl)



Printausgabe vom 17.02.2007

 

Am Dorndorfer „Zuckerhut“ ging es heiß her
 

Dornburg-Dorndorf. „Dorndorf Helau“ und „Samba Ole“ standen im Mittelpunkt einer herrlichen Kappensitzung im vollen Saalbau Diefenbach, zu der der Männergesangverein „Eintracht“ eingeladen hatte. Auf eine Reise „Rund um den Zuckerhut“ nahmen die Aktiven der Eintracht das Publikum mit, das ein ums andere Mal an diesem Abend verzaubert wurde.

Theo Krämer, der das närrische Publikum durch ein tolles Programm führte,begrüßte die Tanzgruppe des MGV „Die wilden 18“, die mit einem Gardetanz den Abend eröffneten.

Was man alles auf einer Reise erleben kann und dass es dabei nicht immer „bierernst“ zugeht, davon berichteten musikalisch Stefan Kossak und Nikolas Schuhmacher. Sicherlich ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Peter Bill und Markus Jung, die von einem verruchten Milieu rund um den Zuckerhut berichteten. Als gestresster „Häuslebauer“ stieg Erwin Bauer in die Bütt und erntetet viel Applaus vom Publikum.

Christian Bauch und Uwe Stahl brachten als „fleißige Bienen“ mit zahlreichen Stimmungsliedern die Narrhalla zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Dann wurde es südamerikanisch, rund um den Zuckerhut, als das MGV-Ballett mit seinem Showtanz tolle Stimmung in den Saal brachte. Wie in jedem Jahr berichtete Erwin Stahl gekonnt und mit viel Witz von den Ereignissen aus dem letzten Jahr und ließ dabei so manche Dorfkapriole wieder in Erinnerung bringen. Als zwei „extrem Musiker“ strapazierten Theo Krämer und Uwe Stahl die Lachmuskeln des närrischen Volkes.

Es blieb nach diesem Auftritt die Erkenntnis, dass die beiden noch viele Probenstunden an ihren Instrumenten zu absolvieren haben. Auch ihren zweiten Auftritt meisterte das Nachwuchsballett das MGV, die mit einem Elfentanz die Narrenschar im Saal verzauberten.

Joachim Lahnstein, Rheinhold Stahl, David Stahl und Johannes Lahnstein hatten wie in jedem Jahr einen Auftritt der Extraklasse. Mit Parodien auf Gerhard Schröder, Franz Beckenbauer und Inge Meisel brachten sie die Stimmung im Saalbau Diefenbach zum Überkochen. Am Klavier wurden sie von Tobias Kühn musikalisch begleitet.

Im Anschluss mischte die „Tourengang“, Christoph Dapprich, Andreas Bock, Dominik Köhl und Steffen Scheid das Publikum noch einmal so richtig auf. Mit ihrem zweiten Tanz „ Summerfeeling“ brillierte des MGV Ballett und machte dann die Bühne frei für das MGV-Männerballett, welches gekonnt einen Sambatanz darbrachte.

Das große Finale wurde dann von Carolin Zingel, Alexandra Dobschal, Carina Menges, Marie-Theres Blaum und Benni Schlosser sängerisch eröffnet, die musikalisch unterstützt wurden durch Tobias Kühn, Jonas Lahnstein, Lukas Lahnstein und Nikolas Schumacher. (kdh)



Printausgabe vom 20.01.2007

Feier vom 1. bis zum 3. Juni: 130 Jahre MGV „Eintracht“ Dorndorf

Dornburg-Dorndorf. Mit der Jahreshauptversammlung im Saalbau Diefenbach eröffnete der Männergesangverein „Eintracht“ 1877 Dorndorf e.V. sein Jubiläumsjahr zum 130. Geburtstag. Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb begrüßte die Mitglieder des Vereins und den Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg-Weilburg, Gerhard Voss, der gekommen war, um langjährige Sänger zu ehren.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder folgten die Rechenschaftsberichte des Geschäftsführers Uwe Stahl, der Vertreterin des gemischten Chores Ute Menges, der Vertreterin der Tanzgruppe Juliane Ringleb, des Dirigenten Rudolf Born und des Kassenverwalters Christian Lahnstein. Sie alle sprachen von einem positiven Jahr, in dem der Verein wieder viele Termine wahrgenommen habe. So wurden drei Wettstreite und verschiedene Konzerte besucht.
 
Besonders erwähnenswert, dass der MGV „Eintracht“ auch im Jahr 2006 wieder durch neue Sängerinnen und Sänger verstärkt wurde. Im Männerchor konnte man David Stahl und im gemischten Chor Marcel Jung, Benni Schlosser, Matthäus Gladysz , Nicolas Schumacher, Franziska Lahnstein und Corinne Tiemolieres begrüßen. Dies sei eine sehr positive Entwicklung, die den Verein optimistisch in die Zukunft blicken lasse.

Sängerkreisvorsitzender Gerhard Voss und Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb nahmen Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder vor. Für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft erhielten Heinz Borbonus, Erich Habermann, Hans-Georg Hof und Rolf Pützer eine Urkunde und die goldene Vereinsnadel.

Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurden durch den Sängerkreis Alfred Bardenheier, Norbert Jung, Berthold Kilian und Günther Pützer geehrt. Gleichzeitig erhielten auch sie eine Urkunde, die goldene Vereinsnadel und wurden zu Ehremitgliedern des MGV „Eintracht“ Dorndorf ernannt. Für 60-jährige Mitgliedschaft im MGV „Eintracht“ wurden Alwin Kloft und Karl Stahl geehrt. Weiterhin wurde dem Geschäftsführer Uwe Stahl für seine zehnjährige Vorstandsarbeit im geschäftsführenden Vorstand eine Urkunde vom Sängerkreisvorsitzenden überreicht.

Nach den Ehrungen wurden die Termine für das Festjahrjahr 2007 vorgestellt. Der Haupttermin ist sicherlich die Geburtstagfeier vom 1. bis zum 3. Juni 2007.

Die Feierlichkeiten beginnen am 13. Mai mit einem Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder mit anschließender Totenehrung auf dem Friedhof. Am Freitag, 1. Juni, eröffnet der MGV „Eintracht“ mit einem Freundschaftssingen in der Mehrzweckhalle und einem Freundschaftstanzen befreundeter Tanzgruppen im Festzelt das Festwochenende. Für Samstag, 2. Juni, ist ein bunter Abend mit einem abwechslungsreichen Programm im Festzelt geplant. Am Sonntag, 3. Juni, findet ein Volksliederwettbewerb in der Mehrzweckhalle statt. Dazu haben sich 25 Vereine angemeldet. Am 3. November findet als Abschluss des Festjahres noch ein Konzert in der Mehrzweckhalle statt.

Als Schirmherr für dieses Jubiläumsfest konnte Thomas Koch gewonnen werden.

Der MGV „Eintracht“ weist auf seine beiden Fastnachtsveranstaltungen am Samstag, 10. Februar, und 17. Februar im Saalbau Diefenbach hin. Kartenvorverkauf ist am 3. Februar in der Gastwirtschaft Diefenbach. (nnp)


2006


Printausgabe vom 13.11.2006
Silbernes Dirigentenjubiläum beim MGV
 

Dornburg-Dorndorf. In diesem Jahr kann Dirigent Rudolf Born aus Niederselters auf seine 25-jährige Tätigkeit beim MGV Eintracht 1877 Dorndorf e.V. zurückblicken. Dieses silberne Jubiläum nahm der MGV zum Anlass, einen bunten und abwechslungsreichen Abend zu gestalten.

Als Gäste begrüßten sie den ev. Kirchenchor Willershausen und den Posaunenchor Herleshausen, die ihr im Jahr 2004 gegebenes Versprechen zu einem Gegenbesuch einlösten. Rudolf Born initiierte vor zwei Jahren eine gemeinsame Sängerfahrt des Männerchors und des gemischten Chors „CHOuRage“ in seine neue Wahlheimat Thüringen, wo das Ehepaar Born seit einigen Jahren den dort ansässigen Kirchenchor Willershausen stimmlich unterstützt.

Nachdem Rudolf Born mit dem Männerchor das Programm des Abends eröffnete, war es für ihn eine große Überraschung, als der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Ringleb ihn als Ehrengast des Abends willkommen hieß und ihm zum 25-jährigen Jubiläum gratulierte. Dem 1. Vorsitzenden war es außerdem vorbehalten, mit seinem Stellvertreter Markus Jung das Jubiläumsgeschenk, musikalisch verpackt, zu überreichen.

Im Laufe des Abends präsentierten die ehemaligen Vorsitzenden Erwin Stahl und Johannes Lahnstein anhand von Filmen und Bildern Höhepunkte der gemeinsamen Zeit. Weitere Mitwirkende des Abends waren der Posaunenchor Herleshausen, der ev. Kirchenchor Willershausen, der gemischte Chor „CHOuRage“ und die beiden Tanzgruppen des Vereins. Ein Höhepunkt war sicherlich der Auftritt von Walter Born am Klavier, der seinem Vater mit einem selbst getexteten Lied gratulierte. Einen harmonischen Ausklang fand der Abend bei Klängen des Posaunenchors und des gemeinsamen Gesangs der Chöre.


Printausgabe vom 19.10.2006

Delegiertentag
für Wettbewerb

 

Dornburg-Dorndorf. Der MGV Eintracht 1877 Dorndorf e.V. veranstaltet am Sonntag, 15. Oktober, seinen Delegiertentag für den Volksliederwettbewerb am 3. Juni 2007. 27 Vereine haben sich zu diesem Wettbewerb angemeldet. Bis auf die erste gemischte Chorklasse (über 40 Sängerinnen und Sänger) und die Klasse der Jungen Chöre sind alle Klassen abgeschlossen. Für die beiden genannten Chorklassen haben sich je ein Verein gemeldet und es wäre für den MGV sehr erfreulich, wenn sich dort noch weitere Vereine nachmelden. Somit kann der MGV nun seine Festvorbereitungen in vollen Zügen beginnen. Geplant ist ein Freundschaftstanzen mit dem MGV „Eintracht“ verbundenen Tanzgruppen am Freitag, 1. Juni 2007, ein Fest- und Kommersabend am 2. Juni und der Volksliederwettbewerb am 3. Juni 2007. 

Printausgabe vom 25.07.2006

Frühschoppen mit viel Musik und Gesang
Dornburg-Dorndorf. Auch in Dorndorf versteht man es, ausgiebig den Kirmesfrühschoppen zu feiern. Und hier speziell, wie es sich für ein musikalisches Dorf geziemt, mit viel Musik. Im Saalbau des Gasthauses Diefenbach, der zur Mittagsstunde bis auf den letzten Platz gefüllt war, spielten die „Grauen Panther“ auf, die schon zum Baumstellen ihren musikalischen Teil beitrugen. Und auch beim Montags-Frühschoppen schnappten sie sich ihre Instrumente und legten mit Stimmungsmusik los. Dabei wurden so hohe Temperaturen erreicht, dass es in legerer Kleidung weiter ging.

Locker ging es auch im Saal zu. Dort wurden begrüßt Bürgermeister Dieter Hilbert, Ehrenbürgermeister Paul Arens und Ehrenortsvorsteher Hans Zumkier. Sie konnten den vielen Liedern lauschen, die von den Sängern der „Eintracht“ aus Dorndorf und vom Quartettverein aus Dorndorf gemeinsam vorgetragen wurden. Die Sänger ernteten dann am Ende nicht nur einen langen Applaus der vielen Gäste im Saal, sondern auch von den Kirmesburschen und Kirmesmädchen, die trotz der Hitze im Saal ausharrten und nach diesem gemeinsamen Frühschoppen am Nachmittag auf den Kirmesplatz gingen, wo noch gemeinsam die Kirmes ausklang. (kdh)

 

Printausgabe vom 24.02.2006

MGV „Eintracht“ reiste um die Welt

Dornburg-Dorndorf. Auf eine Reise um die Welt, und das in 80 Tagen, wurden die vielen Narren mitgenommen, die sich zur Kappensitzung des Männergesangvereins «Eintracht» im Saalbau Diefenbach eingefunden hatten.

An Johannes Lahnstein lag es als Moderator und närrischer Reiseleiter, die Fahrtrichtung zu bestimmen; die Gruppe «Willys Nachkommen» präsentierte den ersten tänzerischen Teil des Abends. Der «Hessen-Rap» kam beim närrischen Publikum sehr gut an.

Der «beste Hausmann Dorndorfs», Erwin Bauer, berichtete in der Bütt von seinen Sorgen im Haushalt und stieß bei den weiblichen Besucherinnen des Abends auf viel Verständnis.

Für den Gardetanz war dann wieder der Nachwuchs verantwortlich. Die jungen Tänzerinnen der Nachwuchstanzgruppe «Die wilden 18» zeigten einen eindrucksvollen Gardetanz, der geradezu nach einer Zugabe verlangte.

Die Reise um die Welt ging dann in der Luft weiter. Peter Bill und Markus Jung schwebten in einem Ballon über die Bühne und wussten in bewährter Art und Weise vom Dorfgeschehen, aber auch der großen Politik zu berichten.

Das «MGV Ballett» hatte in diesem Jahr die 60er Jahre zum Thema seines eindrucksvollen Showtanzes gemacht. Mit Bravour meisterten «Die wilden 18» diese Aufgabe auf der Dorndorfer Narrenbühne.

Die «Narrenoldies» Johannes Lahnstein, Joachim Lahnstein, Reinhold Stahl und «Neueinsteiger» David Stahl präsentierten schließlich Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Edmund Stoiber, Kaiser Franz und sogar Papst Benedikt in seinem Papamobil auf der Bühne. Musikalisch wurde das närrische Quartett von Tobias Kühn unterstützt.

Dass die Aktiven des Männergesangvereins nicht nur «Gold in den Kehlen», sondern auch über tänzerische Qualitäten verfügen, bewies eindrucksvoll das Männerballett, das den Saal zum Kochen brachte. Als Stimmungsraketen zeigten sich im Anschluss die Nachwuchssänger des Chors mit ihrer Begleitband.

Verantwortung übernahmen dann der Vorsitzende des MGV, Klaus-Dieter Ringleb, und sein Stellvertreter im Amt, Markus Jung, die für diesen Abend zahlreiche Stimmungslieder einstudiert hatten und musikalisch zum großen Showtanz des MGV-Balletts überleiteten.

Die Tänzerinnen des Balletts bildeten dann auch den Rahmen für das farbenprächtige Finale eines grandiosen Abends. (kdh)

 


Printausgabe vom 02.02.2006

Vier Sänger der „Eintracht“ schon 60 Jahre aktiv



Dornburg-Dorndorf. Im Anschluss an einen Gottesdienst für die Mitglieder des MGV «Eintracht» 1877 Dorndorf fand die Jahreshauptversammlung des MGV im Vereinslokal Diefenbach statt. Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb begrüßte vor allem Ursula Ender vom Sängerkreis Limburg-Weilburg, die gekommen war, um langjährige Sänger zu ehren.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder folgten die Berichte des Geschäftsführers Uwe Stahl, der Vertreterin des gemischten Chores Ute Menges, der Vertreterin der Tanzgruppe, Juliane Ringleb, des Dirigenten Rudolf Born und des Kassenverwalters Christian Lahnstein. Sie alle sprachen von einem positiven Jahr, in dem der Verein wieder viele Termine wahrgenommen habe.

Auch für das Jahr 2006 stehen schon viele Termine auf dem Plan, wie Gesangswettstreite in Oppershofen, Watzenborn-Steinberg und Taunusstein-Wehen. Besonders erfreulich sei, dass im Männerchor mit Johannes Klein, Johannes Kunz, Daniel Hoffmann, Julian Tomm, Lukas Krämer, Marcel Jung, Nicolas Schuhmacher und im gemischten Chor durch Jonas Lahnstein, Peter Gladysz, Marie und Desiree Schrade, Ann-Katrin Dünnes, Marie-Theres Blaum, Maria Suarez und Theresa Pistor neue Sängerinnen und Sänger die Reihen beider Chöre verstärkten. Dies sei eine sehr positiv Entwicklung, die den Verein optimistisch in die Zukunft blicken ließe.

Es folgten die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder. Für 25-jährige aktive Sängertätigkeit wurden Theo Krämer, Peter Bill und Manfred Kossak ausgezeichnet. Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft erhielten Peter Schuhmacher, Frank Immel und Wolfgang Stahl eine Urkunde und die silberne Vereinsnadel.

Für 50-jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Willi Schnee, Willi Weber, Alfred Jung ausgezeichnet. Sicherlich eine nicht alltägliche Ehrung wurde Berthold Lieber, Heinz Jacob, Josef Diefenbach und Alfons Jung zuteil. Sie wurden für 60-jährige aktive Sängertätigkeit geehrt. Alois Türk gehört dem MGV «Eintracht» schon seit 70 Jahren an und wurde mir einer Urkunde und einem Geschenk geehrt.

Die verdienten Mitglieder erhielten aus der Hand von Ursula Ender und Klaus-Dieter Ringleb Urkunden und Geschenke für ihre lange Treue zum Verein.

Nach diesen vielen Ehrungen wurden die Termine für das Jahr 2006 vorgestellt und ein Sachstandsbericht für das Fest zum 130-jährigen Bestehen im Jahr 2007 gegeben. Das Fest soll vom 1. bis 3. Juni stattfinden.

Geplant sei ein Freundschaftstanzen am 1. Juni 2007, ein Festkommers am 2. Juni 2007 und ein großer Gesangswettstreit am 3. Juni 2007. Der Delegiertentag hierzu findet am Freitag, 15. Oktober 2006 statt. 

 


2005


 

Printausgabe vom 11.10.2005

Sakraler Chorwettbewerb auf hohem Niveau

Dornburg-Frickhofen. Erstmals veranstaltete der Männergesangverein «Eintracht» einen reinen Chorwettbewerb für sakrale Chorliterarur. Ausgesucht wurde hierfür das diesjährige Jubiläumsjahr zum 120-jährigen Bestehen des Vereins und als Veranstaltungsort die katholische Pfarrkirche St. Martin. Und keiner der Verantwortlichen und vielen, vielen Helfer des Männergesangvereins «Eintracht» hatte mit diesem enormen Erfolg gerechnet und es gab Lob und Anerkennung von allen Seiten.

Lob für die tolle Organisation, den harmonischen und präzisen Verlauf und Anerkennung dafür, einen solch hochklassigen und auf höchstem Niveau stehenden Chorwettbewerb im Jubiläumsjahr gewagt und in Angriff genommen zu haben. In die Lobeshymnen stimmte auch Wertungsrichter Michael Rinscheid ein, der dem Veranstalter mit seinem Vorsitzenden Andreas Lixenfeld allerhöchste Wertschätzung zukommen ließ. Und auch die angetretenen Chöre, die mit insgesamt über 1200 Sängerinnen und Sänger sich der Jury stellten, waren voller Lob. «Einmal etwas anderes», so ein Sänger, der sich mit seinem Chor auch dem zweiten Wertungsrichter, Gerold Engelhardt, stellen musste. Beide, Michael Rinscheid und Gerold Engelhardt, lobten am Ende das auf allerhöchstem Niveau stehende Programm der Chöre, die sich alle bestens auf die schwere Aufgabe vorbereitet hatten. , Sehr entgegen kam den Sängerinnen und Sängern auch die tolle Akustik, die in der katholischen Kirche St. Martin herrschte .

Mit der allerhöchsten Punktzahl des Tages wurde dann am Ende die «Harmonie» aus Lindenholzhausen bedacht. «Wir sind sehr gerne nach Frickhofen gekommen weil auch solche Wettbewerbe eine Standortbestimmung für unseren Chor sind. Dem Veranstalter gebührt Lob, solch einen tollen sakralen Chorwettbewerb erstmals in unserer Region veranstaltet zu haben», erzählte ein gut gelaunter Dirigent der «Harmonie», Martin Winkler, der die Glückwünsche entgegen nehmen konnte.

Doch auch die Chöre in den anderen Klassen standen im Niveau dem der großen Männerchorklasse in nichts nach. Verdienter Lohn war dann am Ende das Zertifikat in Bronze, Silber oder Gold, der entsprechende Pokal und beim Goldzertifikat auch der Sonderpreis. Kein Sonderpreis wurde in der Männerchorklasse «bis 35 Sänger» vergeben. Hier gewann der MGV Marienberghausen vor dem Quartettverein Dorndorf, der für seine 456 Punkte ein Silberdiplom bekam. Die Männerchorklasse a sah die «Sängerlust» Nieder-Liebersbach als Sieger einer ausgewogenen Klasse vorn. Hier holten sich «Liederblüte» Oberweyer und «Harmonie» Hundsangen hinter dem Sieger ebenfalls ein Silberdiplom. Silber ging auch an den «Mimos-Singkreis» aus Staffel. Die Sängerinnen um Dirigent Thomas Wagner gewannen die Klasse Frauenchor bis 45 Sängerinnen.

Das erste Golddiplom bei der Wertungsbekanntgabe wurde im Bürgerhaus in Frickhofen in der Klasse Frauenchöre «unbegrenzte Sängerinnenzahl» an den Wallauer Frauenchor. Der Frauenchor Heiligenroth holte sich ein Silberdiplom. Ebenfalls «Gold» ging in der Männerchorklasse «bis 45 Sänger» an die «Cäcilia» Horbach. Der Volks-Chor Birkenau holte sich für sein gesungenes Programm auf der Bühne als Sieger in der Klasse Gemischte Chöre «bis 45 Sänger und Sängerinnen» ein Silberdiplom ab. Keinen Gegner hatte die Chorgemeinschaft Kronau-Lautenweschnitz. Sie wurden für ihre 469 Punkte mit Silber belohnt. Gold gab es dann in der Klasse Männerchöre «bis 55 Sänger». Chorleiter Andreas Jung verdiente sich diesen Erfolg mit seinen Sängern vom «Frohsinn» Staudt. In dieser Klasse holte sich der MGV «Eintracht» Dorndorf mit 485 Punkten ein Silberdiplom. Gleich drei Golddiplome wurden in der Klasse Gemischte Chöre «Sängerzahl unbegrenzt» vergeben. Den Sieg holte sich hier «Camerata Vocale» Dutenhofen vor dem Kirchenchor «St. Nikolaus» Dehrn und dem katholischen Kirchenchor «St.Matthias» Steinefrenz/Weroth, der auch den Sonderpreis nach Losentscheid bekam. Sein zweites Golddiplom holte sich Dirigent Andreas Jung bei der Wertungsbekanntgabe mit seinem Chor «ensemble vocale lindenholzhausen» ab, der in der Sonderklasse gewann. Im der großen Männerchorklasse «Sängerzahl unbegrenzt» gewann die «Harmonie» aus Lindenholzhausen vor dem «Liederkranz» Hasselbach, der ebenfalls ein Golddiplom bekam und der Singgemeinschaft Oberbrechen/Weyer, die ein Silberdiplom zugesprochen bekam. (kdh)

 


 

MGV „Eintracht“ holt erste Preise

Dornburg-Dorndorf. 

Mit großem Erfolg kehrten die Sänger der «Eintracht» vom Weinpreissingen in Hahnheim zurück. Gegen die Konkurrenten vom Quartettverein Villmar und der Sängervereinigung 1886 Heidesheim/Rhein belegten die Mannen um Chorleiter Rudolf Born alle drei ersten Plätze in ihrer Klasse M3. Im Weinpreissingen konnten sie mit «Ave Maria» ( F. Bibl) und dem «Chinesischen Trinklied» ( H. Genzmer) überzeugen, ebenso im Höchsten Ehrensingen mit «Konungarnas Marsch» von Robert Sund. Dieser deutliche Sieg wurde mit dem 1. Dirigentenpreis noch gekrönt. Aber nicht nur in ihrer Klasse, sondern auch gegen höher gruppierte Chöre gelang den Dorndorfer Sängern eine großartige Tagesleistung. Unter allen 58 Teilnehmern konnte ein hervorragender 3. Platz belegt werden. Nicht nur bei der Jury, auch beim Publikum kamen die Beiträge bestens an. So war es kein Wunder das die Westerwälder ihren «Platz an der Sonne» auch beim anschließenden Feiern zu würdigen wussten und hier zur absoluten Spitze gehörten. (nnp)

 

 


 

Zwei „Schutzengel“ retteten ein Leben

Von Rolf Goeckel

Beselich. Den 28. April 2004 wird Karl Völker aus Runkel wohl nie wieder vergessen: Es ist der Tag, an dem er beinahe gestorben wäre. Nur seinen beiden «Schutzengeln» hat er zu verdanken, dass er heute noch lebt. Die Schutzengel heißen Walter Wagner (Schupbach) und Theo Kremer (Dorndorf) und wurden gestern von Bürgermeister Martin Rudersdorf (parteilos) im Beselicher Rathaus für ihr beherztes Eingreifen in einer lebensbedrohlichen Notsituation mit einer Lebensretter-Urkunde des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) ausgezeichnet. Rudersdorf ließ das Geschehen vor zwölf Monaten noch einmal Revue passieren.

Es ist ein regnerischer Mittwochabend, gegen 19 Uhr am Sportplatz Schupbach. Auf dem Fußballfeld läuft ein Jugendspiel, Schupbach gegen Dorndorf. Einige Mitglieder des TuS bauen derweil einen Spielerunterstand. Karl Völker und sein Sohn Christian sind auch dabei, ebenso wie Walter Wagner, ein alter Vereinskamerad. Karl will beim Ausheben von Fundamenten helfen, doch wenige Minuten später hält er plötzlich inne. «Was ist denn jetzt los», sagt er noch und stellt einen Drehstab, den er in der Hand hält an einem Baum ab. Dann dreht er sich herum und bricht regungslos zusammen. Totales Herz-Kreislauf-Versagen, wird der Notarzt später feststellen.

Walter Wagner, viele Jahre in der Elektrobranche tätig und daher als Ersthelfer gut ausgebildet, erkennt die Notsituation sofort; er fühlt den Puls seines Vereinskameraden und stellt fest, dass sein Herz still steht. Umgehend beginnt Walter Wagner mit der Wiederbelebung durch Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Zu seiner Unterstützung eilt Theo Kremer, der Betreuer der Gastmannschaft aus Dorndorf, herbei. Während Walter Wagner das Herz wieder zum Schlagen bringt, beatmet Theo Kremer den am Boden Liegenden und kontrolliert seinen Puls. Mit Mühe gelingt es den beiden, Karl Völker am Leben zu erhalten; mehrere Rippen gehen dabei zu Bruch, das Brust bein auch – egal. Denn Karl Völker lebt, als eine Viertelstunde später der DRK-Rettungswagen aus Weilburg eintrifft und kurz darauf auch der Notarzt Dr. Hirschberger.

Karl Völker wird ins Krankenhaus nach Weilburg gebracht, dort liegt er tagelang im künstlichen Koma. Drei Wochen später kann er die Klinik verlassen – gesund. Aus Dankbarkeit bemüht sich sein Sohn Christian Völker um eine Ehrung der beiden Lebensretter Walter Wagner und Theo Kremer. Ohne ihre Hilfe hätte sein Vater den Herzanfall vermutlich nicht überlebt. Zumindest, so berichtet auch der Notarzt, wären schwerste Hirnschäden die Folge gewesen.

«Sie haben zwei lebende Schutzengel gehabt», meinte Bürgermeister Rudersdorf gestern. «Als ich die Schilderung dieses Vorfalls las, lief es mir eiskalt den Rücken runter.» Rudersdorf nannte das Verhalten der beiden Lebensretter «vorbildlich». Sie seien zwei wahrhafte Beispiele dafür, dass man in Notsituationen nicht weg laufen darf, wie manche Menschen es tun, sondern tatkräftig Hilfe leisten muss. Aber auch die Bedeutung einer guten Ersthelfer-Ausbildung werde hieran sichtbar: Fast jeder Mensch habe für den Führerschein eine Erste-Hilfe-Ausbildung gemacht. Doch wohl kaum jemand wäre in der Lage, dieses Kenntnisse später noch hilfreich anzuwenden, meinte Rudersdorf.

Karl Völker dankte seinen beiden Lebensrettern noch einmal für ihr schnelles Eingreifen. Für ihn sei der Zusammenbruch – trotz seiner Herzerkrankung – völlig überraschend gewesen. Nichts habe darauf hingedeutet, erinnerte sich Völker. Seine Schutzengel kennt er im übrigen gut: Mit Walter Wagner fuhr er als Bub schon zum Sportplatz, und mit Theo Kremer war er vor mehr als 25 Jahren gemeinsam bei der Bundeswehr in Diez. Karl Völker ist gebürtiger Schupbacher; er war bis 1996 Abteilungsleiter Fußball im TuS und ist seinem Heimatverein bis heute eng verbunden. Mit seiner Frau betreibt er das Sportheim.

 


 

Printausgabe vom 04.02.2005

Dorndorfer Narren trauern dem „Budchen“ nach

Dornburg-Dorndorf. Den «Nil rauf und runter» ging es bei der großen Kappensitzung des Männergesangvereins «Eintracht». Pharao Theo Krämer, der sein närrisches Publikum durch ein tolles Programm führte, begrüßte den «Tanztorpedo» Anna Bram, die mit ihrem Solotanz gleich zu Beginn einen tosenden Applaus bekam. Vom «Lebensmittelpunkt des Dorfes» und vom «Feinde des Budchens» erzählte und sang Dominik Köhl, der geradezu zu einer Zugabe «verdonnert» wurde. «Wir Männer haben wirklich einen schwierigen Stand» – Gleich mehrere Stoßseufzer über die Frauen ließ Erwin Bauer in der Bütt los. In tollen Kostümen brillierte im Anschluss das MGV-Nachwuchsballett, das zum Thema «König der Löwen» tanzte. Ein live gesungenes Pop-Potpourri leitete über zum Sketch mit einer Mumie, bei dem sich besonders Uwe Stahl auszeichnete, der diesen Sketch für diesen Abend rettete da er für den einen Tag zuvor erkrankten Hauptakteur einsprang und seine Sache, an der Seite von Peter Bill, mehr als gut machte. Tolle Stimmung brachten dann die «Gipfelstürmer» mit ihrem bayrischen Tanz unters Narrenvolk. Eine Büttenrede der Extraklasse mit Dorfgeschehen brachte dann Erwin Stahl in beeindruckender Art und Weise vor, so dass beim Publikum kein Auge trocken blieb. Mit Bravour meisterte das Nachwuchsballett auch seinen Marschtanz und machte dann die Bühne frei für Johannes Lahnstein, Joachim Lahnstein und Reinhold Stahl die auf der Bühne einen Disput zwischen Helmut Kohl und Joschka Fischer austrugen. Vom Märchenprinz und von Spider Murphy sangen Christoph Dapprich, Andy Bock, Dominik Kohl und Tobias Hof, die es live gesungen verstanden, die Stimmung ganz oben zu halten. Mit einer eindrucksvollen Choreografie und tollen Kostümen brillierte dann das Männerballett, das sich an diesem Abend ganz dem Abendthema widmete. Das die «Eintracht» auf ihren Nachwuchs «bauen» kann, bewiesen dann die Jungsänger mit Band, die wiederum für eine Stimmungsrakete sorgten. Die Hosen ließen dann Erwin Bauer und Marc Dobschal in ihrem Sketch fallen und die gleichzeitig zum MGV-Ballett überleiteten, das mit einem fetzigen Rock ’n’ Roll brillierte. Das große Finale wurde musikalisch von Klaus-Dieter Ringleb und Uwe Stahl angeheizt, an dem wie an so vielen Punkten auch wieder Klavierspieler Tobias Kühn seinen enormen Anteil hatte. (kdh) 

 


 

Printausgabe vom 17.01.2005

Zwei neue Fahnen für die „Eintracht“

Dornburg-Dorndorf. Ein ganz besonderes Ereignis für einen Chor ist immer die Weihe der vereinseigenen Fahne. Dieser feierliche Akt gehörte in der Vergangenheit zu den Höhepunkten eines jeden Gesangvereins. Heute, in Zeiten des «Chorsterbens», gehört die Fahne bei den neu gegründeten Vereinen nicht mehr zu den Standards des Vereinslebens. Einer der Gründe ist die enorme finanzielle Belastung bei der Bestellung der Fahne. Daher kann sich ein Verein glücklich schätzen, wenn er in seinem Umfeld einen Sponsor hat, der die enormen Kosten beim Kauf einer Vereinsfahne auffängt oder zumindest soweit mindert, dass einer Anschaffung nichts mehr im Wege steht. Dieses Glück hat nun der Männergesangverein «Eintracht», der auf die Firma «Sterntaler» zurückgreifen kann, die den Verein bei der Anschaffung einer neuen Fahne unterstützte. Schon seit 1898 besitzt der Verein eine Fahne, die jedoch so marode war, dass sie bei besonderen Anlässen nicht mehr verwendet werden konnte. Beim großen 125-jährigen Jubiläum im jahr 2002 kam nun der spontane Entschluss für den Verein gleich zwei neue Fahnen anzuschaffen. 

Dieser Entschluss wurde in die Tat umgesetzt und am Samstag stand die Fahnenweihe auf dem Programm des Vereins. Diese wurde mit einem feierlichen Akt in der Pfarrkirche St. Margaretha begangen. Den Anfang machte der Auftritt des Männergesangvereins «Eintracht», unter der Leitung von Rudolf Born, mit dem Stück «Forschen nach Gott». Weiter gestalteten den feierlichen Akt der Gemischte Chor «CHOuRage», unter der Leitung von Tobias Kühn, sowie gemeinsame Auftritte unter Dirigent Rudolf Born. Die eigentliche Fahnenweihe wurde im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes für die Verstorbenen des Männergesangvereins «Eintracht» durch Pfarrer Norbert Becker vollzogen. Einleitende Worte sprach Gemeindereferent Johannes Burek, der auf die Geschichte des Vereins und seiner Fahne in kurzen Worten einging. Die beiden Fahnenträger Peter Bill und Dominik Kühn, die begleitet wurden durch Schärpenträger Carsten Menges und Jonas Lahnstein und Carina Menges und Jasmin Tomm, brachten die beiden Fahnen zum Altarraum. Dort wurden sie der Gemeinde, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllte, vorgestellt. Zu sehen sind auf beiden Fahnen die gleichen Motive. Auf der einen Seite sind auf der moderneren Seite vier stilisierte Sänger zu sehen, die für die vier Tonarten eines jeden Chores stehen. Weiter sind die Jahreszahlen der Gründung des Vereins, 1898, und das Jubiläumsjahr 2002 dargestellt. Historisch sind die Rückseiten der Fahnen arrangiert. Hier zu sehen ein weißer Schwan auf grünem Grund, über dem ein Stern prangt. Weiter ist das älteste Musikinstrument, eine Lyra, zu sehen. Hergestellt wurden beide Fahnen, auch hier wieder durch Geschäftsverbindungen der Firma «Sterntaler» in China. (kdh) 

 


 

2004

 


 

Printausgabe vom 09.11.2004  

Musicals in allen Facetten

Dornburg-Dorndorf. Mit einem eindrucksvollen Freundschaftstanzen begann das Ballett des Männergesangvereins «Eintracht» sein Jubiläumswochenende. «Rond em de Musik» stand als Überschrift über beide Tage, die nur ein Prädikat verdienten, nämlich «Fantastisch».

Was die Mitglieder der beiden Chöre, des Männergesangverein «Eintracht» und dem gemischte Chor «CHOuRage» in unzähligen Sonderproben auf die Beine stellten, war sensationell und begeisterte die vielen Besucher in der Dorndorfer Mehrzweckhalle. Dabei stand nicht nur Live-Musik im Mittelpunkt, sondern es wirde auch getanzt. Juliane Ringleb und Manfred Kossak führten gekonnt durch das jederzeit kurzweilige Programm. Das Thema Musical mit all seinen Facetten stand im Mittelpunkt des Geschehens auf der Bühne. Den Anfang machte das Nachwuchsballett, die «Wilden 18», die das Musical «König der Löwen» auf die Bühne zauberten. Diese farbenprächtige Kulisse bildete den Rahmen für einen Auftritt von «CHOuRage» und den Solisten Ramona Preis, Katharina Schmitt, Sina Thoma, Marc Dobschal und Stefan Kossak.

Dann folgte der Auftritt des Männerchores. Eine bunte Mischung zwischen Welthits, über Oper und Operettenmelodien. Christian Bauch und Uwe Stahl brillierten in Gardeuniformen und Klängen der Czardasfürstin. Es folgte die große Zeit der Solistinnen und Solisten. Melodien aus der «Schönen und das Biest» wurden von Carolin Zingel und Klaus-Dieter Ringleb gekonnt vorgetragen. Gefolgt von den bekanntesten Stücken aus dem «Phantom der Oper». Auch hier konnte Klaus-Dieter Ringleb mit «Musik der Nacht» brillieren. Dem standen Alexandra Dobschal und der Gemischte Chor mit zwei weiteren Liedern aus dem «Phantom der Oper» in nichts nach. In der wunderschönen Reise durch die Welt der Musicals folgte das Publikum den Solisten Carolin Zingel und Klaus-Dieter Ringleb nach Transsylvanien auf das Schloss des Grafen von Krolock. Herrliche Melodien erklangen aus dem Musical «Tanz der Vampire». Unmittelbar danach ging es nach Arabien zu Aladin und seinen Freunden. Aladin, alias Stefan Kossak und seine Prinzessin (Katharina Schmitt), entstiegen einer Sänfte und schworen sich mit dem Lied «A whole new world» ihre Liebe.

Peter Maffays Märchenmusical «Tabaluga» wurde vertreten von Carolin Zingel und Uwe Stahl, die sich in die Herzen der Zuschauer sangen. Wild und fetzig wie die 80-er Jahre, tanzten auch die Mädchen des MGV-Balletts zu den Klängen des Musicals «Miami nights». Obwohl über 20 Jahre alt, sind die Melodien der Pop-Gruppe «ABBA» up to date. Über das Leben der Gruppe wurde ein Musical geschrieben und vom gemischten Chor «CHOuRage» und Susanne Preis wunderschön wiedergegeben. Noch einmal konnte Carolin Zingel mit einem Stück aus «Arielle» brillieren, bis dann die Männer des MGV «Eintracht» das Finale einläuteten. Ein großes Schiff passierte den Saal und bot die Kulisse für ein Lied aus dem Film «Exodus», sowie für das Musical «Showboat». Dramatisch war der Auftritt von Jo, dem Sklaven (Peter Bill), der von einem Soldaten rüde auf den Boden geworfen wurde. Sein Klagelied «Ol man river» rührte den ganzen Saal. Christian Bauch gefiel als Gaylord Revenal.

Gemeinsam mit «CHOuRage» und der Solistin Annegret Pistor beendeten die Sängerinnen und Sänger mit dem Lied «Dance away the night» einen großartigen Abend. Ohne Zugabe durften die Mitwirkenden die Bühne nicht verlassen. Die Moderatoren Juliane Ringleb und Manfred Kossak dankten abschließend allen Mitwirkenden, die ausschließlich aus den Reihen des MGV Eintracht kamen, den beiden Dirigenten Rudolf Born und Tobias Kühn, sowie Markus Gemeinder und Michael Ries am Klavier. (kdh)

 


Ausverkauft

Dornburg-Dorndorf. Der MGV «Eintracht» Dorndorf weist darauf hin, dass der Musical-Abend am 6. November ausverkauft ist. Gerne lädt der Verein für Freitag, 5. November, zum Freundschaftstanzen anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Tanzgruppe ab 20 Uhr und zum musikalischen Frühschoppen am Sonntag, 7.November, ab 11.30 Uhr in die Mehrzweckhalle ein.

 

 


 

NNP vom 30.10.2004

 

Vandalismus an den tanzenden Dorndorfer Puppen

Dornburg-Dorndorf. Verbunden mit viel Arbeit, Aufwand und Kosten baute der MGV «Eintracht» Dorndorf am Fuße des Hügels eine aufwendige Werbeanlage, mit der er für die bevorstehenden Festtage anlässlich des 25-jährigen Bestehens der MGV-Tanzgruppe am 5., 6. und 7. November auf originelle Art und Weise wirbt. Sehr viele Menschen aller Altersklassen, Einheimische, sowie Personen auf der Durchreise, hatten viel Freude an den Puppen, die sich den ganzen Tag über auf lustige Art und Weise bewegten, dank aufwendiger Antriebstechnik. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (27.-28. Oktober) wurde diesem friedlichen Schauspiel ein jähes Ende bereitet. Mehrere Personen wurden dabei beobachtet, wie sie versuchten, die tanzende Ballerina von ihrem Podest zu entfernen. Als dies auf Grund solider und unwettersicheren Verankerung nicht möglich war, wurde unter großer Gewalteinwirkung die Puppe mitsamt Antriebstechnik und Tragepodest aus der Verankerung gerissen und über den Zaun auf die Hauptstraße geworfen. Der Puppe wurden Arme und Hände herausgerissen, die zum Teil von den Tätern am Tatort zurückgelassen wurden und die empfindliche Antriebstechnik stark beschädigt. Durch den verursachten Lärm wurden Nachbarn auf den Vandalismus aufmerksam und konnten auf Grund guter Lichtverhältnisse den inzwischen eingeschalteten Polizeibeamten eine brauchbare Personenbeschreibung liefern. Die beschädigte Puppe wurde von den Tätern wenige hundert Meter weit entfernt abgelegt und ist inzwischen wieder notdürftig montiert. Leider fehlen einige Gliedmaßen, so dass der schöne Anblick wohl der Vergangenheit angehört. Der MGV «Eintracht» Dorndorf hat den Vandalismus zur Anzeige gebracht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um an Hand der Indizien eine Aufklärung herbei zu führen und möglichst bald die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen zu können. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von 100 Euro ausgesetzt.

 


NNP vom 19.02.2004

Dorndorfer Säbelrasseln und das Knarren der Rüstungen

Dornburg-Dorndorf. Säbelrasseln und das Knarren der Rüstungen waren auf der Narrenburg des Männergesangvereins angesagt. Eine große Vereinsfamilie war in der Narrhalle Diefenbach beim bunten Ritterspektakel dabei, das gespickt war mit zahlreichen Fastnachtsoriginalen, aber auch Büttenneulingen, die alle ein Feuerwerk der guten Laune verbreiteten.

"Ja so woarn's die alten Rittersleut" hatten die Eintrachtler als Motto über ihr Rittertreiben stehen. In einem von Peter Bill und Maria Suarez bunt geschmückten Saal verstand es "Edelmann" Theo Krämer mit viel Witz und Humor, die Narrenschar durch das Programm zu führen und die vielen Gaukler und Gruppen ins rechte Licht zu rücken.

Im ersten Rampenlicht stand das Nachwuchsballett der "Eintracht" mit einem Gardetanz, dem sich nahtlos Stefan Kossak und Markus Spuhn mit einer gesungenen Reise nach Nirgendwo einreihte. Ihr Hauptthema der musikalischen Reise, die kulinarischen Unterschiede zwischen Texas und dem Westerwald.

Dann wurde es zeitgeschichtlich. Mit seiner Zeitmaschine machte Heimatforscher Markus Jung Station im Ritterzeitalter und begegnete dort Ritter Pitter (Peter Bill). Beide machten sich auf lustige Art und Weise ihre Gedanken über die Geschichte und die Frickhöfer. Nach dem Tanz des MGV-Balletts wusste "Hofnarr" Erwin Stahl mit hoher Politik, Sport und Lokales zu begeistern. "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", diesen Stoßseufzer stieß Uwe Stahl in einem Zwiegespräch mit Theo Krämer aus, die sich über das Dorfgeschehen unterhielten. Eine Zugabe wurde vehement nach dem Auftritt von Funkenmariechen Anna Bram gefordert und auch genehmigt. Von lästigen Pfunden berichtete dann Büttenneuling Erwin Bauer, der im Stile eines Altmeisters die Narrhalla schnell auf seiner Seite hatte.

Dann gab es kein Halten mehr. In einem atemberaubenden Gesangs- und Tanzvortrag fand sich das Publikum schnell auf den Stühlen wieder. Hier ernteten Katharina Schmitt und Stefan Kossak einen tosenden Beifall. Auf gleich hohem Niveau reihten sich die drei Urgesteine der Dorndorfer Fastnacht, Reinhold Stahl als Robin Hood, Joachim Lahnstein als Fürst J. Ludwig und Johannes Lahnstein als Wilhelm Tell ein. Sie brannten im 30. Jahr ihres karnevalistischen Wirkens ein Feuerwerk der guten Laune ab.

Die Narrhalla kam auch hiernach nicht zur Ruhe. Der neue Showtanz, mit Heidi und Peter, leitete über zu "kölsche Hits", die von Markus Jung vorgetragen auf das Männerballett überleitete, die als Robin Hood verkleidet auf ein Finale mit viel Gesang überleiteten. 


NNP v. 23.01.04

MGV "Eintracht" Dorndorf bereitet für Oktober ein Konzert mit Musical-Melodien vor   Dornburg-Dorndorf. Gleich unter mehreren Vorzeichen stand die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins "Eintracht" im Saalbau Diefenbach. Zum einen hatte Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb im Kreise der vielen Sänger die Aufgabe, zahlreiche Ehrungen vorzunehmen. Zum anderen war an diesem Abend die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Klaus Dieter Ringleb wurde ein neues Team an die Seite gestellt, zumal er bei der Vorstandswahl von der Versammlung in seinem Amt bestätigt wurde.

Begonnen hatte die Versammlung mit einem gemeinsamen Gottesdienst, den die Sänger musikalische mitgestalteten. Anschließend wurden die Regularien der Jahreshauptversammlung durchgezogen. Darunter die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder. Chorleiter Rudolf Born berichtete von einer Steigerung des Chorprobenbesuchs. Ebenso positiv wie die drei neuen jungen Sänger wurde die Teilnahme an Konzerten in Oberahr, Thalheim und beim Quartettverein bewertet. Nicht so positiv viel in diesem Jahr der Kassenbericht aus. Dieser litt unter mehreren Anschaffungen und Sonderausgaben.

Die Vertreterin des Projektchores Ute Menges berichtete von fünf Auftritten des Chores, der zur Zeit 39 Mitglieder hat.

Bei den anschließenden Neuwahl bekam der Vorstand ein verändertes Bild. An die Seite des Ersten Vorsitzenden wurden gestellt der Zweite Vorsitzende Markus Jung, der Erste Geschäftsführer Uwe Stahl, der Zweite Geschäftsführer Christian Bausch, der Erste Kassierer Christian Lahnstein, der Zweite Kassierer Stefan Kossak, Notenwart Michael Ries und die Beisitzer Georg Menges, Manfred Kunz, Manfred Kossak, Dominik Köhl und Johannes Lahnstein.

Es galt auch in diesem großen Rahmen verdiente Sänger für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein zu ehren. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft blickt Johannes Zumkier zurück. Rudolf Munsch und Lorenz Staudt sind bereits seit 70 Jahren im Verein. Auch sie erhielten ein Präsent und eine Urkunde. Erwin Kühn gehört seit 50 Jahren dem Gesangverein an.

Die stellvertretende Sängerkreisvorsitzende Ursula Ender ehrte Manfred Kunz für 50 Jahre aktives Singen mit einer Urkunde, einer Ehrennadel und dem Ehrenpass des Hessischen Sängerbundes. Gleichzeitig ehrte sie Theo Krämer mit einer Urkunde des Hessischen Sängerbundes. Theo Krämer gehört seit zehn Jahren dem geschäftsführenden Vorstand an und wurde aus diesem Grund ausgezeichnet.

In einem Ausblick auf das laufende Jahr 2004 gab der Erste Vorsitzende Klaus Dieter Ringleb den Sängern zwei wichtige Termine mit auf den Weg. Im Mai nimmt der Chor an einem Qualifikationssingen in Langenselbold teil und im Oktober will der Männergesangverein "Eintracht" ein Konzert mit Musical- Melodien geben. "Dies bedeutet sehr viel Arbeit", so Vorsitzender Klaus Dieter Ringleb in seinen Abschlussworten an die Mitglieder. (kd

 

 


NNP v.03.01.04

25 Jahre "MGV-Vereinsheim" bei "Bäckersch" gebührend gefeiert

 

Dornburg-Dorndorf. Der MGV "Eintracht" Dorndorf feierte dieser Tage in der Gaststätte Diefenbach-Reichwein ein Jubiläum. Seit nunmehr 25 Jahren fühlen sich die Sänger des Chores bei den wöchentlichen Proben im Saal wohl. Aber nicht nur die Gesangstunden, sondern zahlreiche Veranstaltungen konnten in den vergangenen Jahren in gutem Einvernehmen mit den Wirtsleuten zum Wohle des Vereins abgehalten werden.

Im Jahr 1978 stand der Verein vor einem schwierigen Problem. Der Saal im Gasthaus Diefenbach, in dem der Verein seine Konzerte, Fastnachts- und Tanzveranstaltungen oder auch die Generalversammlung und den Kirmesmontagsschoppen abhielt, war geschlossen, die marode Heizung war herausgerissen. Die Wirtsleute Marga und Josef Diefenbach sahen sich nicht mehr in der Lage, den Saal zu bewirtschaften. Josef Diefenbach, selbst aktiver Sänger im MGV, bot jedoch an, den Saal mit einer neuen Heizungsanlage auszustatten und anschließend an den Verein zu vermieten. Dies erschien aber nur sinnvoll, wenn dann auch die Chorproben im Saal abgehalten würden. Für den Verein war das damals eine schwierige Entscheidung, fühlten sich die Sänger doch auch in ihrem Probelokal bei Kochs sehr wohl und gab es in der bis dahin 100-jährigen Vereinsgeschichte eine starke, teils familiäre Bindung zu Koch's Gaststätte "Zu den drei Königen". Dort konnten allerdings keine größeren Veranstaltungen abgehalten werden. Die Sänger entschieden sich deshalb für den Wechsel in den Saalbau Diefenbach. Es wurde ein Vertrag ausgehandelt, der die Zusammenarbeit bei Proben und Veranstaltungen regelte. So konnte der MGV "Eintracht" erstmals im Sommer des Jahres 1978 in eigener Regie die Kirmes im Saal ausrichten, im Herbst zogen dann die Sänger auch zu den Proben in den Saal, nachdem die neue Heizung in Betrieb war. Der MGV hatte jetzt praktisch ein "eigenes Vereinsheim". Dass der Saal erhalten wurde, ist jedoch nicht nur für den MGV segensreich, auch der Kirchenchor probt derzeit bei Bäckersch, viele Ortsvereine halten dort ihre Generalversammlungen oder Weihnachtsfeiern ab und auch für private Feiern steht der Saal zur Verfügung. Josef und Marga Diefenbach sind auch heute noch die Besitzer der Gaststätte mit Saal und Kegelbahn. Als die beiden sich zur Ruhe setzten, wurde die Zusammenarbeit auch mit den Pächtern, der Familie Pohl, fortgesetzt. Seit jetzt fast zwei Jahren ist die Gaststätte wieder "in der Hand" der Familie Diefenbach. Eine Nichte von Josef Diefenbach, Sabine Reichwein, führt mit ihrem Mann Frank das Lokal. Mit den neuen Wirtsleuten hat sich eine sehr vertrauensvolle, hervorragende Zusammenarbeit entwickelt. So hat der Verein optimale Bedingungen bei den Proben und auch bei anstehenden Veranstaltungen.


 

2003

 

NNP  vom 12.12.2003

Beeindruckendes "Ave Maria" im Schein von Kerzenlicht

Dornburg-Thalheim. Ein frohes, abwechslungsreiches und zugleich anspruchsvolles Programm wurde den Besuchern beim Herbstkonzert des Frauen- und Männerchores des MGV "Concordia" Thalheim geboten. Der Konzertabend stand ganz im Zeichen des neuen Chorleiters Illya Slobodynskyy, der seit kurzer Zeit beide Chöre leitet. Sorgte dieser wegen seiner professionellen und abwechslungsreichen Probearbeit, schon im Vorfeld des Konzertes für reichlich Gesprächsstoff, so konnten sich die Konzertbesucher vom Ergebnis seiner Arbeit nun selbst überzeugen.

Nachdem der Erste Vorsitzende Thomas Reichwein das Publikum und die Gastchöre willkommen geheißen hatte, übernahm Peter Maniak in der ausverkauften Mehrzweckhalle die Moderation. Musikalisch eröffnete der Frauenchor der "Concorda" mit "Viele verachten die edele Musik" in einem Satz von Joh. Kaspar Bachofen. Bevor es mit den Liedvorträgen weiterging, stellte der Moderator in einem kurzen Abriss die musikalische Laufbahn des neuen Chorleiters aus der Ukraine vor.

Als dann im Saale alle Lichter erlöschten, war etwas Besonderes zu erahnen. Nur im Schein von Kerzenlicht trug der Frauenchor, ganz folgend der Körpersprache des Dirigenten, das "Ave Maria" in einer Bearbeitung von D. Caccini, mit einem beginnenden Pianissimo bis hin zu einem weich anwachsenden Porte so gekonnt vor, dass der eine oder andere im Publikum Gänsehaut bekam. Das führende Soli wurde sicher und überzeugend von Elke Kalkofen gemeistert. Hier konnte man deutlich die Handschrift des neuen Chorleiters erkennen, der es in kurzer Zeit verstand, den Chor zu solch einer Leistung zu formen.

Der Männerchor der "Concordia" setzte den Konzertabend fort. Das "Tebje Pojem" von Dimitry Bortniansky gelang ebenso toll wie das mächtige "Pater Noster" in einer modernen Bearbeitung von Piotr Janczak und als gelungener Schluss das Spiritual "Set Down Servant" mit den Solisten Ulrich Kircher und Günter Koch. Ein besonderes Bonbon wurde dem Publikum mit den Klaviervorträgen von der Ehefrau und Tochter des neuen Chorleiters, Elina Guralnik und Anna Slobodynska, geboten. Mit Stücken von Chopin begeisterten sie die Zuhörer so, dass sie ohne eine Zugabe die Bühne nicht verlassen konnten.

Der Männerchor der "Sängerlust" Hangenmeilingen setzten mit seinem Chorleiter Heinz Reichwein als erster Gastchor mit den Vorträgen "Vieneta" und "Das Morgenrot" Akzente. Nachdem der Frauenchor der "Sängerlust" Hangenmeilingen unter der gleichen Leitung mit "Veni Jesu" und "Let us break" überzeugte, bildeten beide Chöre sich zu einem großen gemischten Chor. Dieser brachte in einer Bearbeitung von Wilhelm Heinrichs "Kleine Barke im Wind" und "Mein Herz gehört dem Moselwein" in einem Satz von Heinz Reichwein.

Zum 125-jährigen Jubiläum des MGV "Eintracht" Dorndorf gegründet, hat der Projektchor "Chourage", unter der Leitung von Tobias Kühn, ein anspruchsvolles Programm in seinem Repertoire, das an diesem Abend mit englischer Literatur brillierte. Der MGV "Eintracht" Dorndorf unter der Leitung von Rudolf Born überzeugte mit allen Vorträgen. Besonders das "Ave Maria" von Franz Biebl und einem neuen Stück in der Chorliteratur "Hush, somebody's callin" My Name". Hier konnte man einen seit langem gut geschulten Chor mit viel Stimmenmaterial erkennen, der gerade in letzter Zeit viele Wettstreiterfolge verbuchen konnte.

Eindrucksvoll präsentierte sich der Quartettverein Dorndorf, ebenfalls unter der Leitung von Illya Slobodynskyy mit den Stücken "Lobe den Herrn meine Seele", "Ein Mädchen vom Lande" und das Spiritual "Every time I feel the spirit". Besonders das "Kyrie" in einer popähnlichen Bearbeitung von Piotr Janczak, zeigt zu welchen Leistungen ein zahlenmäßig kleiner Chor unter einem guten Dirigat in der Lage sein kann. Den Schlusspunkt setzten an diesem Abend die beiden
Männerchöre und der Frauenchor der "Concordia". (dia)


 

NNP v. 28.10.03

Vollblutmusiker für Dornburg
Dornburg-Dorndorf. Ein erfreulich harmonisches, lockeres und kurzweiliges Programm wurde den vielen Besuchern beim Herbstkonzert des Quartettvereins Dorndorf geboten. Und das Konzert stand gleich unter mehreren Vorzeichen. Das eine war der erste Auftritt des Quartettvereins unter ihrem neuen Dirigenten Illya Slobodynsky. "Ein Vollblutmusiker", so Quartettvereins-Vorsitzender Klaus Dieter Lixenfeld, der den Besuchern zu Beginn des Konzertes einen kleinen musikalischen Lebenslauf des Dirigenten näher brachte.

Die Arbeit von Illya Slobodynsky wurde beim anschließenden Auftritt des Quartettvereins präsentiert. Dabei kommt die "Handschrift" des Dirigenten immer mehr zum Tragen. Ob es das eher getragenen Stück, wie das Kyrie von Piotr Janczak war, oder das lebhafte fränkische Volkslied "Ei Mädchen vom Lande", in einem Satz von W. Klinke. Die Sänger folgten der "Körpersprache" von Illya Slobodynsky und setzten diese eindrucksvoll melodisch um.

Eindrucksvoll auch im Anschluss die Demonstration weiterer musikalischer Arbeit in Dorndorf. Den Anfang machte der Kirchenchor unter der Leitung von Evelyne Hannappel. Die Sängerinnen und Sänger ließen es sich nicht nehmen, eigens für diesen Abend einstudierte, weltliche Stücke zu präsentieren. Darunter auch das berühmte "La Montanara" von Peter Horz.

Zum 125-jährigen Jubiläum des Männergesangvereins "Eintracht" Dorndorf gegründet, hat der Projektchor der "Eintracht", unter der Leitung von Tobias Kühn, ein anspruchsvolles Programm in seinem Repertoire, das an diesem Abend zum größten Teil von Spirituals geprägt war. Viel Applaus war den engagierten Sängerinnen und Sänger am Ende sicher.

"Die tolle Zusammenarbeit trägt Früchte".so Klaus Dieter Lixenfeld. Angesprochen wurde das gute Verhältnis des Veranstalters mit dem Männergesangverein "Concordia" Thalheim. Beide Chöre "teilen" sich nicht nur mit Illya Slobodynsky einen Dirigenten. "Viele Kinder und Jugendliche aus Thalheim werden von ihren Eltern nach Dorndorf in unseren Kinderchor gefahren, der ebenfalls unter der Leitung des Ukrainers steht". Die Sänger aus Thalheim begeisterten zu Beginn ihres Vortrages mit einem toll vorgetragenen Pianoteil in "Tebje Pojem" von Dimitri Botniansky.

Sänger trugen gemeinsam dazu bei, dass an diesem Abend ein Auftritt des Männergesangvereins "Liederkranz" Obererbach in Dorndorf arrangiert wurde. "Kurzfristig über den Gartenzaun hinweg", so einer der Dorndorfer. Und die Männer aus Obererbach, unter der Leitung von Günter Pörtner, reihten sich nahtlos in das tolle Programm ein. Von Arnold Kempkens "Erlaube mir, fein's Mädchen" bis hin zu einer Homage an die Frauen, "Hallo Seniorita", in einer Bearbeitung von Walter Klefisch, hatte das Programm Ausgewogenheit und wurde durch das sachkundige Publikum mit einem langen Applaus belohnt.

Treffender als mit dem letzten gesungenen Titel hätte man die Eindrücke der Gäste und der Akteure auf der Bühne nicht umschreiben können. "Niemals vergeß ich den Tag" von Rudolf Desch und gesungen von den Männern der "Eintracht" aus Dorndorf, unter der Leitung von Rudolf Born, vermittelte viele Eindrücke nach einem mehr als gelungenen Herbstkonzert in der Mehrzweckhalle. (kdh)

 


 

Dorndorfer Sänger in Belgien stürmisch gefeiert

Dorndurg-Dorndorf. Die Sänger des MGV "Eintracht" 1877 Dorndorf können von einer eindrucksvollen Konzertreise nach Belgien berichten. Erstes Ziel war Lüttich mit einem Stadtrundgang. Eine herbe Schönheit, wie der Reiseführer die Stadt an der Maas nannte. Nach der kulturellen Visite war dann Chorprobe für ein gemeinsames Konzert mit einem belgischen Chor in der Nähe von Lüttich.

Anschließend die Abfahrt nach Chèvremont zur dortigen Kirche Eglise N-D de Vaux. Dort wurden die Dorndorrfer bereits vom "l'Ensemble vocal Royal Les Valeureux Liégeois, einem gemischten Chor, begrüßt. Den Anfang des Konzertes machten die Sängerinnen und Sänger des "Les valeureux Liégeois". Ein runder, harmonischer Chorklang, dazu ausgezeichnete Literatur. Von Bach bis Hindemith. Das konnte sich sehen und vor allem hören lassen. Aber auch die Sänger des MGV "Eintracht" 1877 Dorndorf hatten sich gut auf das Konzert vorbereitet. In zwei großen Blöcken brachten sie ihre Stücke zu Gehör. Insbesondere das französisch vorgetragene Chorwerk "La marche des rois", Arr. Robert Sund und die Spirituals "My Lord, what a morning", "Hush! Somebody's calling my name" und "Niemals vergess ich den Tag" fanden die Zustimmung der Zuhörer. Mit "Standing ovations" wurden die Sänger verabschiedet.

Bei dem anschließenden geselligen Beisammensein kamen sich die Sängerinnen und Sänger schnell näher, die Chemie stimmte. Viele Lieder wurden gesungen, abwechselnd und auch gemeinsam. Leider war die Sprache ein Hindernis, denn kaum jemand beherrschte die Sprache des anderen. Ein Gegenbesuch in Dorndorf wurde vereinbart. Zu später Stunde erfolgte die Rückfahrt zum Hotel. Am nächsten Tag stand Brüssel auf dem Programm. Kaum einer der Mitreisenden hatte eine Vorstellung von Europas Hauptstadt. Am mächtigen Atomium von 1958 begrüßte Reiseleiter "Josch" die Dorndorfer und führte sie oftmals mit einem Spritzer Zynismus durch Brüssel. (nnp)

 


MGV "Eintracht" Dorndorf in Rockenberg erfolgreich

NNP vom 24.06.03



Dornburg-Dorndorf. Mit einem schönen Erfolg kehrten die Sänger des MGV "Eintracht" am Sonntag vom Chorwettbewerb in Rockenberg heim. In der Chorklasse B konnte sich der MGV gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen und mit großem Abstand den Sieg davon tragen. Auch der Dirigentenpreis ging an den Chorleiter des MGV, Rudolf Born. Von allen teilnehmenden Männerchören erzielte die "Eintracht" die dritthöchste Wertung. Der Erfolg in Rockneberg ist umso höher zu bewerten, da das Chorstück "Ave Maria" von Franz Biehl erstmals vom Chor vorgetragen wurde. Der Sieg wurde ausgiebig in Rockenberg und auch nach der Rückkehr in Dorndorf gefeiert.

 


Unter mexikanischer Sonne zu närrischer Hochform aufgelaufen


Dornburg-Dorndorf. Wie in jedem Jahr füllte ein gut gelauntes närrisches Publikum den Saalbau Diefenbach/Reichwein. "Mexiko" hieß das diesjährige Motto der Kampagne des Männergesangvereins Eintracht im Saalbau Diefenbach/Reichwein. Conferencier Theo Krämer konnte zu Beginn Tanzmariechen Anna Bram begrüßen, die mit ihren acht Jahren einen tollen Tanz hinlegte. Tobias Kühn und Stefan Kossak erklärten die Probleme von Mitgliederwerbungen. Als Experten schafften sie es jedoch in Dorndorf eine Vielzahl von Mitgliedern unter anderem vom Komitee V.d.B. (vu der Bach) bis hin zur Römer "Champ session" zu gewinnen. Als Mitglieder der "Saunafreunde August 09" brachten sie manches zungenbrecherische Lied zum Vortrag, viel beklatscht vom närrischen Auditorium. Obernarr Theo begrüßte als Fastnachtsänger Alexandra Dobschal, Caroline Zingel, Klaus-Dieter Ringleb und Uwe Stahl. Mit einem Potpourri aus Schlagern der 70-er Jahre und Kölner Karnevalsliedern heizten sie dem Publikum so richtig ein. Fernöstliches traten die Mädels des MGV-Nachwuchsballetts auf. In wunderschönen Kostümen und mit peppigem Rhythmus hatten die jungen Damen das Publikum sofort auf ihrer Seite. "Spiel mir das Lied vom Tod", so hieß der gruselige Beginn des Auftritts von Markus Jung und Peter Bill, der wie immer eine perfekte Mischung aus Technik Klamauk war.

Selbst ein lebensgroßes Pferd durfte auf der Bühne mitspielen. Ein Genuss auch die diesjährige Büttenrede von Erwin Stahl. Er stellte fest, dass in der großen wie in der kleinen Politik so ziemlich alles für die Katz sei. Nicht für die Katz sei das neue Zentrum in Frickhofen, wo man beim Lampi innerhalb einer Stunde was zum Essen bestellt, sich schnell die Haare schneiden lässt, beim Rechtsanwalt Hilfe in Rechtsdingen holt, Brot, Wurst und Getränke einkauft und dann das Essen beim Lampi verspeist. Beim Auftritt des MGV-Balletts gab es eine Überraschung. Peter Bill, der den tänzerischen Einlagen der Damen in nichts nachstand, übernahm den männlichen Part. (kdh)

   

 

Neue Wege beim MGV mit Projektchor
NNP vom 18.01.2003


Dornburg-Dorndorf. Mit der Zustimmung einer Satzungsänderung machte die Versammlung des MGV "Eintracht" Dorndorf in der Generalversammlung den Weg für die Integration eines weiteren Gesangvereines frei. Dabei handelt es sich um den "Projektchor". Bei dem Projektchor handelt es sich um einen gemischten Chor, der sich anlässlich des "Projektes 125 Jahre MGV Eintracht Dorndorf" im Sommer 2001 auf Empfehlung des MGV "Eintracht" gegründet hatte.

Gesucht wurden damals Männer und Frauen, die ohne einem Verein angehören zu müssen, sich zu unregelmäßigen Proben und Gesang treffen sollten. Der erfolgreiche Auftritt beim Festakt des MGV "Eintracht" im Mai 2002 sowie beim Jubiläumskonzert im November 2002 bestärkte die Mitglieder des Projektchores in dem Wunsch, sich dem MGV "Eintracht" anzuschließen. Mit der Satzungsänderung wurde dies möglich gemacht.

Damit einhergehend wurde auch ein Familienbeitrag eingeführt, weil durch die Integration des Projektchores ganze Familien dem Verein angehörten und der Mitgliedsbeitrag auf ein vertretbares Maß beschränkt werden sollte. Ansonsten sprach Geschäftsführer Manfred Kossak von einem ereignisreichen Jahr. In seinem ausführlichen Rückblick auf das Festjahr ging der Geschäftsführer vor allem auf das Vereinsjubiläum und die damit verbundenen Veranstaltungen ein. Aber auch der erfolgreiche Wettstreitbesuch in Oberveischede blieb nicht unerwähnt.

Dann beleuchtete Manfred Kossak noch einmal die schwierige Situation der Gaststätten im letzten Jahr. Zeitweise standen drei von vier Gaststätten "auf der Kippe". Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb bedankte sich bei dem neuen Pächterehepaar Sabine und Frank Reichwein für die Übernahme der Gaststätte und das gute Verhältnis zu dem Verein. Auch bedankte sich der Vorsitzende ganz herzlich bei Chorleiter Rudolf Born für die geleistete Arbeit, vor allem im Festjahr. Rudolf Born freute sich, dass der anhaltende Sängerschwund im Festjahr gestoppt werden konnte. Kassierer Theo Krämer wurde eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Das Führen einer Kasse in einem Festjahr komme der Buchhaltung eines mittleren Handwerkbetriebes gleich, so die Worte eines Fachmannes. So baten die beiden Kassenprüfer Christian Lahnstein und Thorsten Obre die Versammlung, Kassierer und Vorstand zu entlasten, was bei Enthaltung des Vorstandes auch einstimmig geschah. Josef Braß vom Sängerkreis Limburg nahm mit dem Vorsitzenden Klaus-Dieter Ringleb die Ehrungen vor.

Für 50 Jahre aktive Sängertätigkeit wurde geehrt: Karl Kloft, der die goldene Sängernadel des Hessischen und Deutschen Sängerbundes erhielt. Für 25 Jahre aktive Sängertätigkeit wurde geehrt der Zweite Vorsitzende Markus Jung, der anschließend in einer bewegenden Rede an die Ziele des Vereines appellierte.

Mit einem Fass Freibier vom Wirt und einer deftigen Gulaschsuppe wurde die Generalversammlung zünftig beendet. (mk)


 


2002   


 
Viel Beifall für Jubiläums-Konzert

NNP vom 18.11.2002
 

Dornburg-Dorndorf. Das Jubiläumsjahr des Männergesangvereins "Eintracht" neigt sich seinem Ende entgegen. Das 125 jährige Bestehen des Chores wurde im Laufe des Jahres mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. Einer der Höhepunkte wurde bis fast ans Ende des Jahres gelegt: Im Kreise von vielen Musikinteressierten und befreundeten Musikerinnen und Musikern wurde in der Mehrzweckhalle ein Jubiläumskonzert arrangiert. Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb begrüßte die vielen Gäste, unter ihnen der Vorsitzende des Sängerkreises Limburg, Johann Balmert. Durch das abwechslungsreichen Programm führte Manfred Kossak in lockerer Weise.

Der Erste Teil des Konzertes stand im Zeichen von geistlichen Werken. Der Jubiläumsverein bereitete die Bühne mit zwei Werken von Gabriel Fauré und Franz Schubert. Zum Höhepunkt des ersten Teils wurde aber das "Panis Angelicus", von César Franck, in einer Bearbeitung von G. Anton. Dirigent Rudolf Born verstand es seine Chormusiker, Solistin Anke Hölper und am Klavier Tobias Kühn als eine harmonische Einheit zu präsentieren.

Als erster Gastchor präsentierte sich der Männergesangverein "Concordia" Thalheim unter Chorleiter Hans-Erich Debo. Ihre drei geistlichen Werke "Kyrie", von J. Overbeck, "Herr schenke den Frieden", von Alfons Burkhardt und "Abends im Walde", von Friedrich A. Kern, verdienten sich einen langen Applaus.

Mit wenigen Gesten verstand es im Anschluss Hubertus Weimer, seine Sänger vom Männergesangverein "Cäcilia" Horbach durch das anspruchsvolle Programm zu führen. Hier besonders hervorzuheben das "Adoramus Te", von Franco Roselli, das beim Publikum sehr gut ankam. Für das Jubiläumsjahr wurde eigens ein Projektchor aus der Taufe gehoben. Unter der Leitung von Tobias Kühn verstanden es die Sängerinnen und Sänger, ein lockeres, aber jederzeit fesselndes Programm vorzutragen. Dass Chormusik auch einmal andere Wege gehen kann, wurde von den Sängern des Männergesangvereins "Frohsinn" Niederbrechen, unter der Leitung von Walter Born dokumentiert. Die Meinungen nach ihrem Auftritt mit "Siegfried Strohbach – Großer Kalender nach Fritz Graßhoffs "allgemein-ungültigem Jahrweiser für Landsleute" gingen weit auseinander. Von "mutig" bis "fantastisch" von "kopfschütteln" bis "brausendem Beifall" war alles für das "Kuhstallgeheimnis" oder "Die Hexe Drula Schiele" vertreten.
Einen langen Beifall verdiente sich auch Anke Hölper für ihren gelungenen Soloauftritt. Im zweiten, weltlichen Teil waren die Sängerinnen des Frauenchores des Männergesangvereins Thalheim auf der Bühne. Sie begeisterten nicht nur mit "The Rose" von Bette Middler oder "Nobody Knows", von W. Siegler-Legel, sie präsentierten zudem ein gemeinsames Stück mit dem Thalheimer Männerchor. "Klinge, Lied, lange nach" war nicht nur das Abschlusslied, sondern auch gleichzeitig die Aufforderung an das Publikum, die vielen gesungenen Stücke des Abends nachklingen zu lassen. (kdh)

 


 

Großes Jubiläumskonzert für MGV 1877 Dorndorf                                      

NNP v. 07.11.02

Dornburg-Dorndorf. Mit einem großen Jubiläumskonzert feiert der Männergesangverein Eintracht 1877 Dorndorf am kommenden Samstag sein 125-jähriges Bestehen.

1877 bestieg Königin Victoria den Thron von England, Thomas Edison erfand die Sprechmaschine und Richard Wagner befand sich auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. Im preußischen Oberlahnkreis, zu dem auch das Amt Hadamar gehörte, trafen sich in dem kleinen Westerwaldort Dorndorf einige junge Männer, um sich ihren Traum zu verwirklichen. Sie wollten ihrer Leidenschaft an Musik und Gesang endlich einen Rahmen geben, einen Gesangverein gründen. So trafen sie sich an Pfingstmontag vor Rubels Wirtschaft, die es schon lange nicht mehr gibt und gründeten einen Männergesangverein. Die "Eintracht" war geboren.

Wohl kaum einer dieser Gründer hätte geglaubt, dass dieser Verein auch noch nach 125 Jahren existiert und zuversichtlich in die nächsten 125 Jahre schaut. So war und ist es ein "echtes" Jubiläum, das der MGV Eintracht 1877 Dorndorf im Jahr 2002 feiern durfte. Er tat dies mit großem Engagement und viel Erfolg. Die Chortage im Mai werden nicht nur den Vereinsmitgliedern noch lange in Erinnerung bleiben. Das Jubiläumsjahr neigt sich seinem Ende zu, doch nicht ohne würdigen Höhepunkt: Am kommenden Samstag, 9. November, 20 Uhr findet ein Jubiläumskonzert statt, zu dem viele renommierte Chöre gewonnen werden konnten. So freuen sich die Jubilare auf den MGV "Cäcilia" Horbach, den MGV "Concordia" Thalheim, den Frauenchor des MGV "Concordia" Thalheim, MGV "Frohsinn" Niederbrechen, den Projektchor Dorndorf und Anke Hölper als Sopranistin.


 

Der MGV zu Gast bei HR 4

NNP vom 27.09.02

Dornburg-Dorndorf. In der hr4-Reihe "Zu Gast bei Wünsch Dir was" gestaltet der Männergesangverein "Eintracht 1877 Dorndorf" eine eigene Sendung. Die Mitglieder stellen das Musikprogramm für eine Stunde zusammen und haben als Studiogäste die Gelegenheit, sich und ihre vielfältigen Unternehmungen vorzustellen. Die Live-Sendung wird am Samstag, 28. September, zwischen 12.05 und 13 Uhr in hr4 übertragen. Am Freitag vor der Sendung besuchen die Sänger, deren Verein schon seit 125 Jahren besteht, den Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Nach einer Führung trifft sich die Gruppe mit einem Musikredakteur von hr4, um ihre Wunschmusik festzulegen. Am Samstag werden zwei Vertreter in der Sendung dabei sein und in mehreren Interviews mit hr4-Moderator Raoul Helmer von ihren Aktivitäten und Zukunftsplänen berichten. Vereine oder Gruppen, die sich auch einmal im Radio präsentieren wollen, sind willkommen. Die hr4-Reihe "Zu Gast bei Wünsch Dir was" läuft samstags zwischen 12.05 und 13 Uhr (in Mittelhessen auf UKW 104,3). Interessenten wenden sich an den HR Frankfurt, Stichwort " Zu Gast bei Wünsch Dir was". (bl)



 

NNP vom 11.09.02


Dornburg- Langendernbach. Dem MGV " Liederkranz" Langendernbach war anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums die Ausrichtung des Gruppensingens der Westerwaldgruppen Ost/West im Sängerkreis Limburg übertragen worden. Einvernehmlich mit der großen Sängergruppe lag diesmal die Absicht dahinter, diesem Sängertreffen einmal ein anderes Gesicht zu geben. Dabei stand nach dem Beschluss der Gruppe das Kriterium im Vordergrund, der Veranstaltung mehr unterhaltenden Wert einzuräumen. Daher hatte man einen eigenen Modus für dieses Gruppensingen erarbeitet.

Die Neugestaltung des Gruppensingens im Sängerkreis Limburg ist ja schon seit Jahren ein immer wiederkehrendes Thema. Freilich hat der Musikausschuss der Sängerorganisation auch schon manche Anregungen an die einzelnen Gruppen gegeben. Doch in den Entscheidungen über die Durchführung des Gruppensingens sind die Sängergruppen autonom. Wie kann man solchen Zentralveranstaltungen mehr Attraktivität verleihen ? So wurde oft gefragt. Aber auch geklagt, dass einige Vereine nach ihrem Auftritt bei der herkömmlichen Form (Kritik- oder Wertungssingen) bereits wieder abzogen, seltener allerdings bei Gruppenchorkonzerten.

Daher wollten die Westerwaldgruppen einmal den seit vielen Jahren eingeschlagenen Weg verlassen und das Singen zu einem fröhlichen Wettbewerb werden lassen. Eine sicher lobenswerte Idee. Sieht man sich den Veranstaltungsmodus hinsichtlich der Vergabe des "Großen Preises der Chormusik" einmal an, dann ist die Umsetzung des Vorhabens wegen des an vorderer Stelle stehenden Unterhaltungswertes der zu singenden Beiträge gerade nicht leicht. Die Chorleiter fühlen sich zunächst für das künstlerische Tun verantwortlich und bemühen sich, auch in der Literaturauswahl auf Qualitätsmerkmale zu achten, ganz abgesehen von der stimmlichen Zusammensetzung des Chores. Da gibt es auch eine Fülle Material aus der chorischen Unterhaltungsmusik im Folklorebereich, das recht anspruchsvoll ist und dessen Realisierung nur bestimmten Chören mit geschulten Stimmen vorbehalten ist.

Im Langendernbacher Festzelt hatten sich einige Vereine darauf eingestellt. Man hörte aber auch Beiträge aus den verschiedensten Chorgattungen, die der künstlerischen Absicht der Tonsetzer Rechnung trugen, aber die Publikumswirksamkeit nicht so in den Raum stellten wie bei einem Stück mit Show-Effekten. Es waren Ensembles dabei, die sich sowohl künstlerisch als auch im großen Maße unterhaltend einbringen konnten. So stellten sich von den 18 beteiligten Chören auch Gruppen vor, die ihre darstellerische Fähigkeiten in Wort, Musik und Bewegung locker ausdrückten. Die Bewertung durch fachkundige Laiensänger (jeder Chor hatte zwei Juroren zu stellen) orientierte sich also in erster Linie am Unterhaltungseffekt der Stücke und in der lockeren Vorstellung. Daher war das gut gefüllte Zelt gespannt, wer das Rennen machen würde. Ganz gleich wie man zu dieser neuen Form, die nicht unumstritten ist, steht: Das Langendernbacher Gruppensingen hat zumindest zu Diskussionen angeregt und das Gruppensingen neu belebt. Bevor der gastgebende Männerchor"Liederkranz" unter Thomas Leber die Veranstaltung eröffnete, hatte der Gruppenvorsitzende der Westerwaldgruppe West, Joachim Kundermann und der Vorsitzende des festgebenden Vereins, Ulrich Schomann, die Chöre und die Gäste begrüßt. Die Liste der Ehrengäste führten die Schirmherrin Dr. Hanna Wippermann, Landrat Dr. Fluck, Bürgermeister Hilbert und Sängerkreisvorsitzender Johann-Friedrich Balmert an. Michael Schneider, der in launigen Worten durch das Programm führte, sagte nach dem letzten Liedvortrag eine Pause an, um der Jury Gelegenheit für die Wertung abzugeben. Dann die mit Spannung erwarteten Ergebnisse. Unter der Leitung von Jens Röth hatte der MGV "Eintracht" Frickhofen mit den ausgesuchten Beiträgen "What shall we do with the drunken sailor" (R. Shaw) sowie mit dem zu einer Show gemachten Volkslied "Jetzt fahrn wir übern See" (Rolf Lukowsky)die Nase vorn. Mit 241 Punkten wurde der Männerchor unter großem Beifall des Publikums Pokalsieger. Es folgten der MGV "Eintracht" Dorndorf (Rudolf Born) mit 211 sowie die Chorvereinigung "Liedertafel" Oberzeuzheim (Stefan Heep) mit 209 Punkten.

Sowohl Vorsitzender Ulrich Schomann als auch Festausschuss-Vorsitzender Heinz Becker zeigten sich mit dem Verlauf der von neuen Ideen geprägten Veranstaltung zufrieden. Die Sängerinnen und Sänger sowie das Publikum verweilten trotz der umfangreichen Darbietungen bis zum Schluss. Dann betraten die Vertreter der beteiligten Vereine die Bühne, um die Erinnerungsurkunden in Empfang zu nehmen. Die Schirmherrin Dr. Hanna Wippermann überreichte den Pokal an den Vertreter der "Eintracht" Frickhofen, den Sieger des "Großen Preises der Chormusik". (sk)



Dornburg-Langendernbach. Das schönste Geschenk zu ihrem 125-jährigen Bestehen machten sich die Sänger des Männergesangvereins "Liederkranz" mit gleich drei tollen Veranstaltungen. Sie boten den vielen Vereinsmitgliedern und den Freunden der Chormusik ausreichend Gelegenheit zum feiern und sich im Kreise Gleichgesinnter wohl zu fühlen.

Schon die Jugenddisco am Freitag war ein voller Erfolg. Ein volles Zelt bot sich den vielen Besuchern beim zweiten Festtag anlässlich eines Gruppensingens. Dieses, in einer neuen Form ausgetragenen Sängertreffen, ließen sich auch eine große Zahl an Ehrengästen nicht entgehen. Unter ihnen Landrat Dr. Manfred Fluck, Dornburgs Bürgermeister Dieter Hilbert und Sängerkreisvorsitzender Johann Balmert.

Der eigentliche Höhepunkt der Festveranstaltungen war aber am Sonntag der große Volksliederwettbewerb. In elf Klassen gingen 28 Chöre mit fast 1900 Sängerinnen und Sängern an den Start. Die Mehrzweckhalle wurde zu einem Konzertsaal umfunktioniert, in dem die beiden Juroren, Jürgen Faßbender und Willi Becker, Schwerstarbeit zu verrichten hatten. Die sehr gut eingestellten Chöre boten ein tolles Programm, das auch von zahlreichen Chören aus dem heimischen Raum mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen wurde.

Gleich drei heimische Chöre setzten sich in ihren Klassen durch. Alle ersten Preise in ihrer Klasse "ersangen" sich die Sänger der Sängervereinigung "Germania" Elz, die in der Männerchorklasse M2 den Männergesangverein "Liederkranz" Obererbach hinter sich ließen. Den viel umjubelten Gesamtsieg in seiner Klasse holte sich auch der Gemischte Chor "Liederkranz" Elbgrund, der seinen tollen Erfolg gegen den Gemischten Chor Bilkheim und die "Liedertafel" Hellenhahn durchsetzte. Mit einem Punkt Vorsprung gewann der Männergesangverein "Liederkranz" Fussingen die Männergruppe M5b. Jeweils einen zweiten Platz holten die "Eintracht" Dorndorf (Männerklasse M4), der Gemischte Chor der Sängervereinigung Elz (G2a). Dritte Plätze gingen an den MGV "Frohsinn" Wilsenroth (M5a) und den Männergesangverein "Sängerlust" Hangenmeilingen (M5b).

In der höchsten Männerchorklasse gewann der "Liederkranz" Zellhausen vor dem Männergesangverein "Cleeberg". Der größte Pokal ging an den Punktbesten, den Männergesangverein "Cäcilia" Horbach. Dieser Preis wurde durch den Sängerkreisvorsitzenden Johann Balmert überreicht.

Doch nicht nur die Sänger und die Jury hatten an diesem Tag Höchstleistung zu vollbringen. "Eines der größten Feste, das je in Langendernbach in dieser Form durchgeführt wurde", so Festausschussvorsitzender Heinz Becker, hatte zur Folge, dass fast das gesamte Dorf auf den Beinen war. Aus sämtlichen Vereinen stellten sich freiwillige Helfer zur Verfügung, die in vier Schichten die Arbeiten zu erledigen hatten. Insgesamt waren 200 Helfer zu 380 Arbeiten eingeteilt. (kdh)



Westerwälder Zeitung vom 24.05.2002, 

Dorndorfer Sänger feiern

Dornburg-Dorndorf. Sein 125- jähriges Bestehen feiert der Männergesangverein "Eintracht 1877 Dorndorf" mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Am Freitag, 24. Mai, ist Disco im Festzelt. Am Samstag, 25. Mai, lädt der MGV ab 19.30 Uhr zum Bunten Abend. Rund 30 Chöre werden am Sonntag, 26. Mai, ab 8.30 Uhr in der Mehrzweckhalle um den großen "Dornburg- Pokal" singen; ab 10 Uhr ist im Festzelt Frühschoppen, ab 16 Uhr spielt hier der Musikverein Guckheim.      


  

 NNP vom 28.05.2002

Jubiläum mit Gesang und Musik gefeiert

Dornburg-Dorndorf. Die Sänger des Männergesangvereins „Eintracht“ Dorndorf wurden durch die vielen Ehrengäste und Besucher zwar mit Geschenken zu ihrem 125-jährigen Bestehen überhäuft. Doch das schönste Geschenk machten sich die Sänger um ihren rührigen Vorsitzenden Klaus-Dieter Ringleb selbst. Sie veranstalteten einen Bunten Abend, der zwar mit dem Männergesangverein aus Dehrn und der Ramba-Samba-Gruppe aus Elz Gäste, ansonsten aber alle Akteure aus dem eigenen Dorf im Programm hatte.

Dem Jubiläumschor war es vorbehalten, unter der Leitung von Chorleiter Rudolf Born das zahlreich erschienene Publikum einzustimmen. Johannes Lahnstein führte im Anschluss durch das Programm. Locker und mit dem ein oder anderen Scherz hatte er schnell das Publikum im Griff.

Farbenprächtig präsentierten sich die Tänzerinnen des „MGV-Balletts“. Ihre beiden Auftritte wurden mit viel Applaus bedacht. Sängerische Grüße überbrachten auch die örtlichen Chöre, der Kirchenchor St. Margaretha Dorndorf und der Quartettverein Dorndorf, die musikalisch dem Jubiläumschor ihr Geschenk überreichten. Musikalisch ging es im Anschluss mit dem Chor der Gratulanten weiter, die sich nach ihren Ansprachen und der Übergabe der Geschenke, zu einem gemeinsamen Lied zusammenfanden. Unter den Chormitgliedern auch Landrat Dr. Manfred Fluck, der Vorsitzende des Sängerkreises Limburg-Weilburg Johann Balmert und Ortsvorsteher Johannes Zumkier. Der Chor stand unter der Leitung des Schirmherrn des Jubiläums, Bürgermeister Dieter Hilbert.

Einst als Schüler haben Tobias Kühn und Stefan Kossak gemeinsam das Klavier spielen erlernt. Nun schloss sich der Kreis und beide präsentierten ein Klavierduo, das sich einen lang anhaltenden Applaus verdiente. Der Abend stand unter dem Motto „….und kein bisschen leise“. Dieses Motto wurde von der Ramba-Samba-Gruppe Elz in etwas anderer Form aufgegriffen. Ihre brasilianischen Rhythmen brachten den Saal zum Brodeln. Danach ging es gediegener zu und Johannes Lahnstein konnte eine Ur-Aufführung präsentieren. Der Projektchor „La CouRage“ Dorndorf, unter der Leitung von Tobias Kühn, präsentierte mit drei Liedern einen beeindruckenden Vortrag, und das nach nur einem Jahr Probe.

Auf ein paar Gesangstunden mehr können die Sänger der Gruppe „Taktlos“ verweisen. Mit einem lockeren Programm, darunter „Old man river“ und „Männer“, gewannen sie schnell die Herzen der Sangesfreunde. „Die Schöne und das Biest“ war das Eröffnungsstück von Carolin Zingel, die ihren ersten öffentlichen Soloauftritt mit Bravour meisterte. Auch Markus Jung stand allein auf der Bühne. Sein „Mein Gorilla hat ne Villa im Zoo“ und „O donna Clara“ hatte am Ende das Publikum restlos begeistert. Auch der Männergesangverein aus Dehrn trug zum Programm bei. Am Ende war es der Gruppe „Lalipop“ vorbehalten, zum Tanz aufzuspielen. (kdh)


NNP vom 28.05.02

Bester heimischer Chor kam aus Obertiefenbach               

Dornburg-Dorndorf. Überragend schlugen sich die heimischen Chöre im Rahmen des Volksliederwettbewerbes des Männergesangvereins „Eintracht“. Optimale Voraussetzungen wurden den vielen Sängerinnen und Sängern in der Mehrzweckhalle geboten. Und der Jury mit Arthur Groß und Willi Becker wurde es nicht leicht gemacht. Die Chöre wurden von ihren Chorleitern optimal auf den Wettstreit eingestellt, so dass am Ende die Ergebnisse nicht nur knapp ausgingen, es waren für manchen Experten auch einige Überraschungen dabei. Die beiden Goldpokale gingen am Ende an den MGV Watzenborn-Steinberg mit dem Elzer Chorleiter Matthias Schmidt, und in der zweiten Klasse an den MGV „Eintracht“ Frickhofen mit Chorleiter Jens Röth. Als bester Chor unter den Teilnehmern des Sängerkreises Limburg-Weilburg ragte am Ende der „Liederkranz“ Obertiefenbach mit Chorleiter Wolfgang Hauck heraus. Die Sänger holten von allen teilnehmenden Chören des heimischen Raumes mit 404 Punkten die höchste Punktzahl. Sie gewannen mit vier Punkten Vorsprung in der Klasse M2 vor dem „Liederkranz“ Niederzeuzheim mit Chorleiter Jürgen Faßbender. Jürgen Faßbender konnte am Ende aber dann doch noch einen Siegerpokal in den Händen halten. Er gewann mit dem MGV Bad Camberg seine Klasse mit 388 Punkten.

Die Klasse vier hatte der MGV Langendernbach mit Chorleiter Thomas Leber im Griff. Die 35 Sänger hatten mit 384 Punkten die Nase vorne. Nicht so gut lief es für den Gemischten Chor „Liederkranz“ Elbgrund mit Chorleiter Reiner Genz, dem Mimos Singkreis Staffel mit Chorleiter Thomas Wagner und dem Quartettverein Dorndorf mit Chorleiter Elmar Nink, die ihr Programm sehr gut und sauber vortrugen, aber gegen besser eingestellte Chöre das Nachsehen hatten und Rang zwei in ihren Klassen belegten. In den weiteren Klassen siegten der Gemischte Chor Wolfershausen mit Chorleiter Schönauer, der MGV Gräveneck, mit Chorleiter Thomas Leber, der MGV „Eintracht-Harmonie“ Dreikirchen mit Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes. (kdh)


NNP vom 16.05.2002

125 Jahre MGV Eintracht 1877 Dorndorf

Dornburg-Dorndorf. „125 Jahre ...und kein bisschen leise“. Unter diesem Motto feiert der MGV „Eintracht“ sein125-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen am Pfingstsonntag, 19.Mai, mit einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche, den der Chor musikalisch mitgestaltet. Am Freitag, 24.Mai, eröffnet eine Disco im Festzelt das Jubiläumswochenende. Am Samstag, 25.Mai, lädt der Verein ab 19.30Uhr zum bunten Abend ein. Das „Singen um den großen Dornburg-Pokal“, einem Volksliederwettstreit mit 30 teilnehmenden Chören, beginnt am Sonntag, 26.Mai, um 8.30Uhr in der Mehrzweckhalle. Im Festzelt startet ab 10Uhr für alle ein Frühschoppen. Ab 16Uhr spielt der Musikverein Guckheim auf, zuvor findet die Preisverleihung des Kindermalwettbewerbes statt. Am Samstag, 9.November, endet das Jubiläumsjahr mit einem Chorkonzert in der Mehrzweckhalle. Alle Informationen sind auch im Internet unter www.eintracht-dorndorf.de nachzulesen.(kdh)


NNP vom 04.05.2002

Wenn das Fernsehen kommt sind alle auf den Beinen

Dornburg-Dorndorf. Die Telefone glühten am Donnerstagabend in der 1800-Seelengemeinde, und innerhalb von Minuten war alles auf den Beinen. Erwartet wurde noch zu später Stunde ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks, das im Rahmen der Sendung „Aida – Aufbruch in den Alltag“ über die Dornburger Gemeinde berichten wollte. Einmal pro Woche wird am Donnerstag im Rahmen der Hessenschau aus einer Lostrommel der Name einer Gemeinde gezogen. Die in der Lostrommel befindlichen Gemeinde waren vor der Kommunalreform 1976 eigenständig und hatten unter 1800 Einwohner. Zum Start der Sendung „Aida“ waren es 1500 Gemeinden. „Zur Zeit haben wir noch 1300 Gemeinden im Lostopf“, so Moderator Rainer Schumann vor Ort.

Am Donnerstag wurde nun Dorndorf gezogen. Innerhalb von Minuten waren die Bürger des Orts auf den Beinen, um gemeinsam mit den Mitarbeitern des Hessischen Rundfunks ein Programm auszuarbeiten. Am Donnerstagabend traten schon die beiden Männergesangvereine des Dorfes in Aktion und Edgar Kilian spielte auf seiner „Quetschkommode“. Der nächste Tag war mit Terminen gespickt. Voller Lob waren dann auch die Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks: „Hier ist ja mächtig was los. Wir haben keine Schwierigkeiten, die acht Minuten für das Programm am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Hessenschau voll zu bekommen.“ Start war im Kindergarten, wo Kindergartenleiterin Iris Kegler mit einem Novum aufwartete. So sind in dem Jahrgang 1996/97 drei Zwillings- und ein Drillingspärchen vertreten. Weiter ging es an den Ortsrand, ins Industriegebiet, wo die weltweit agierende Firma Sterntaler besichtigt wurde. Derweil warteten in der Scheune des Traktorvereins schon die Mitglieder der Traktorfreunde Dorndorf. Hier wurde dem Fernsehteam ein Einblick in das „Innenleben“ eines Lanz-Bulldogs gewährt.

Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es weiter zu einem heimischen Pferdebesitzer, der in seinem Stall auch das Erkennungszeichen eines jeden Dorndorfer, einen Esel stehen hat. Und Schlag auf Schlag ging es weiter. Vom Steinbruch aus ging es weiter zur alten Schule, die aus dem Basalt des Steinbruchs erbaut wurde. Nach weiteren Dorfeindrücken, unter anderem wurde am Budchen und an der Kirche Halt gemacht, ging es zur Mehrzweckhalle, wo schon das Team der Kunstradfahrer wartete. Den Abschluss bildete die Übung der Freiwilligen Feuerwehr, die ihre historische Spritze aus dem Feuerwehrgerätehaus holte und nach alter Väter Sitte löschte. Genug Material also für einen abendfüllenden Spielfilm. Wer keine Möglichkeit hat, die Sendung am heutigen Samstag im Hessenfernsehen um 19.30 Uhr zu sehen, kann am späten Abend oder zusätzlich am Sonntagmorgen die Wiederholung der Hessenschau sich ansehen. (kdh)

 


Fernöstlicher Kampfsport und keine Panik auf der Titanic

Dornburg-Dorndorf. Im „Bäkersch-Saal“ ging die Sonne auf. Der Männergesangverein „Eintracht“ lud zu seiner Kappensitzung ein, und getreu dem Motto „Land der aufgehenden Sonne“ konnte man an jeder Ecke Chinesen erkennen. So kam auch Theo Krämer ganz chinesisch daher und führte durch ein tolles Programm, das mit dem Auftritt des Tanzmariechens Anna Bram schon einen ersten Glanzpunkt setzte. Wie es sich für einen Gesangverein geziemt, wurde auch gesungen. Die „Westerwälder“ verbreiteten lustiges und nachdenkliches.

Die „Eintracht“ kann auch auf tänzerischen Nachwuchs zurückgreifen. Das Nachwuchsballett verdiente sich durch ihre Akrobatik einen langen Applaus. „Met der Bildung ie Dornef geet et fieru“, konstatierte Wirtschaftswissenschaftler Erwin Stahl in einer brillanten Büttenrede. Ganz chinesisch ging es beim Sketch „Hop-Sing“. Hier hatte Markus Jung keine Schwierigkeiten mit „Mafiosi“ Peter Bill. Mittels fernöstlichem Kampfsport und Vorschlaghammer wurden die Probleme gelöst. Zu den beiden Akteuren gesellte sich noch „Chinese“ Markus Stahl mit seinem Riesen-Kontrabass. Wie immer eine Augenweide; die Mädels des MGV-Balletts, die sich ein Rock’n’-Roll-Medley für ihren Tanz aussuchten. Die beiden „Festdamen“, Uwe Stahl und Theo Krämer, verstanden es im Anschluss, die Lachmuskeln arg zu strapazieren.

„Keine Panik auf der Titanic“ vermeldeten die Mitglieder der „Boygroup“. Mit ihren Liedern brachten Christoph Dapprich, Andreas Bock, Tobias Hof und Dominik Köhl Stimmung unter das närrische Publikum. Zu den Urgesteinen der Dorndorfer Fastnacht, Joachim und Johannes Lahnstein, gesellte sich in diesem Jahr Reinhold Stahl, die als begnadete oder begnadigte Körper Furore machten. Sie zauberten Edmund Stoiber, Inge Meisel, Franz Beckenbauer und Rudolf Scharping auf die Bühne. Der zweite Tanz des Nachwuchsballetts richtete sich ganz an das Thema des Abends. Als „Kung fu fighters“ landeten sie einen tollen Erfolg, dem sich nahtlos der phantastische Gesangsvortrag von Carolin Zingel, Alexandra Dobschal, Markus Spuhn und Stefan Kossak anschloss, die sich einen Sonderapplaus für ihre Umziehkünste abholten. Als „Cheerleaders“ ernteten die Mitglieder des MGV-Balletts im Anschluss langen Beifall. Als Herrin einer Sumo-Mannschaft ließ „Geisha“ Klaus-Dieter Ringleb das Männerballett des MGV auf der Bühne tanzen, die einen tollen Übergang zum bunten Finale bildeten.(kdh)


Menges und Stahl seit 50 Jahren aktive Sänger

NNP vom 27.01.2002

Dornburg-Dorndorf. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch beim Männergesangverein „Eintracht“ Dorndorf.

Die 125-Jahr-Feier in diesem Jahr war einer der Hauptpunkte der Jahreshauptversammlung im Saalbau Diefenbach/Pohl. Im Kreise der vielen Sänger begrüßte Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb auch Ehrendirigent Walter Schnee und vom Limburger Sängerbund Wolfgang Sarach, der im Laufe der Jahreshauptversammlung noch Ehrungen verdienter Sänger vornahm.

Geschäftsführer Manfred Kossak ließ in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren. Er hob besonders die Wettstreiterfolge in Dehrn, Münchholzhausen und Bleidenstadt-Watzenhahn hervor. Negativ bewertete Chorleiter Rudolf Born den Rückgang des Besuchs von Sängern bei den Chorproben der „Eintracht“.

Vorsitzender Klaus-Dieter Ringleb und der Vertreter des Sängerkreises Limburg, Wolfgang Sarach, ehrten im Anschluss verdiente langjährige Sänger. Seit mittlerweile 50 Jahren sind Georg Menges und Manfred Stahl aktiv in den Reihen des Chores. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft blickt Helmut Lahnstein zurück. Christoph Lahnstein ist bereits seit 25 Jahren im Verein.




Informationsabend am 15.März

Klaus-Dieter Ringleb gab im Anschluss einen kleinen Sachstands-Bericht über die Jubiläumsveranstaltung. Insbesondere wies er auf den Informationsabend am Freitag, 15.März, im Saalbau Diefenbach hin, wo einzelne Dienste verteilt werden.(kdh)

 


2001


 

Rudolf Born seit 20 Jahren Dirigent   

NNP vom 15.12.2001


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Dornburg-Dorndorf. Eine Überraschung hatten die Sänger des MGV „Eintracht“ für ihren Dirigenten Rudolf Born parat. Ohne sein Wissen arrangierten sie eine kleine Jubiläumsfeier im Saalbau Pohl, denn Rudolf Born steht seit 20 Jahren am Dirigentenpult der „Eintracht“. Alle Vorsitzenden des Vereins in der langen Amtszeit des Dirigenten machten ihre Aufwartung und der Chor verschönerte die Feier mit Liedern der „Ära Born“, dirigiert von Walter Born, dem Sohn des Jubilars und langjährigem Dirigenten des Jugendchores Dorndorf. Gratulationen überbrachte auch Ortsvorsteher Johannes Zumkier. Am morgigen Sonntag veranstaltet der MGV um 16 Uhr im Saalbau Diefenbach/ Pohl seine Weihnachtsfeier. (kdh)


 

Das Konzert des MGV "Frohsinn" begeisterte(2001) 

NNP vom 22.11.2001


Brechen- Niederbrechen.
In dieser Kulturlandschaft gibt es Veranstaltungsorte, die der Rezensent gerne aufsucht. Niederbrechen gehört zweifellos dazu. Da hatte der MGV "Frohsinn" zu seinem Herbstkonzert in die Schulturnhalle eingeladen. Nicht nur die heimische Bevölkerung war zahlreich gekommen, auch auswärtige Besucher fanden sich in ansehnlicher Zahl ein. Abgesehen von einem vielseitigen Programm, stimmte auch der äußere Rahmen,
der eine ausgezeichnete Konzertatmosphäre aufkommen ließ. Der Ausschank wird von vornherein ausgeschlossen. 

Lebendiger Kindergesang in unbeschwerter Art stimmte das Publikum entsprechend ein. Jutta Sode führt schon seit einiger Zeit den Kinderchor des gastgebenden Vereins, der Gelegenheit bekam, Proben seines Könnens zu zeigen. Nicht nur das "Jahreszeitenlied" konnte gefallen, auch die übrigen Beiträge, darunter der "Dracula-Rock" erfreute die Gäste. 

Der "Frohsinn" wird seit Beginn des Jahres von Walter Born geleitet, der sich zum ersten Mal mit den Männern vorstellte. Für einen neuen Dirigenten ist es sicher reizvoll, wenn er ein neues Programm erarbeitet. Nach dem "Wenn es Tag wird" von Heinrichs sangen die Männer die sehr anspruchsvolle "Lotusblume" von Robert Schumann. Man merkte, dass dieses Stück noch relativ neu ist. Hinsichtlich der Intonation gab es noch kleine Unebenheiten, die sich aber sicher schnell abstellen lassen. Ansonsten hinterließ der Männerchor einen recht guten Gesamteindruck, der besonders im "Nachtgesang"
von Schubert (mit Begleitung des Dirigenten) zum Tragen kam.

Die Solistin des Abends, die heimische Altistin Ute Laßmann, trug mit klangschöner Stimme wesentlich zur Bereicherung des Konzertes bei. Gerade bei den Brahms-Liedern kam ihr schönes Timbre zur Geltung. Hier sei das "Feinsliebchen" genannt, das Ute Laßmann auch gestalterisch rüberbringen konnte. Aber auch die Schumann-Lieder lagen der Sängerin, die an der
Universität Koblenz Gesang studierte. 

Der MGV "Eintracht" Dorndorf steht schon seit langer Zeit unter der bewährten Leitung von Rudolf Born. Die Erfolge bei Chorwettbewerben sprechen für sich. Der Männerchor zeigte sich gut disponiert. Nicht nur im geistlichen Block überzeugte der Chor mit idealem Klangbild, wobei die Psalm-Vertonung aus Brasilien (Alleluia, from Brazilian) von Jean Berger besonders herausragte. Wirkungsvoll auch der "Dreikönigsmarsch" von Robert Sund.
 

Einen großen Publikumserfolg erzielte das Zupforchester des Mandolinenclubs "Wanderlust" Niederbrechen unter der Leitung von Heinz-Theo Sonnabend. Klein, aber fein, kann man da nur sagen. Obwohl dieses Ensemble hinsichtlich der Zukunftsaussichten seine Sorgen hat, muss man seinen derzeitigen Leistungsstand (mit neun Spielerinnen und Spielern) lobend hervorheben. Das Zupforchester verfügt über fundierte Mitglieder, die ihr Fach verstehen. Die Beiträge bewegten sich im Bereich der Folklore in einem nuancenreichen Spiel. Reich beklatscht wurden die "Wolgaklänge", ein Potpourri bekannter
russischer Volksweisen, von Theodor Ritter. 

Dann war wieder die "Eintracht" Dorndorf am Zuge, die einen kroatischen Volkslieder-Zyklus von Kempkens gut aufgelegt sang. 

Ute Laßmann sang dann noch in eindringlicher Art Lieder von Janacek und Dvorak. Nach "Freiheit der Zigeuner" erbat sich das Publikum noch eine Zugabe. Und prompt folgte die "Julischka" aus "Maske in Blau".Nach weiteren "Frohsinn"-Vorträgen, die mit dem publikumswirksamen "Das Huhn und der Karpfen" (Willi von Moellendorf) endeten, war die Bühne frei für die
Chöre und das Mandolinenorchester für eine imponierende Gemeinschaftsleistung (drei tschechische Tanzlieder). Auch davon waren die Besucher angetan. Vorsitzender Helmut Schneider dankte allen Mitwirkenden gleichermaßen. In den Dank war natürlich Walter Born eingeschlossen, der ein großes Pensum Arbeit durch seine ausgezeichnete Klavierbegleitung übernommenhatte. Das "Frohsinn"-Konzert begeisterte jedenfalls. 


 

NNP vom14.08.01

Schnuppern beim Projekt CHOuRage (2001)

Dornburg-Dorndorf.  Um im Chor zu singen, braucht es nur ein wenig „CHOuRage“. So heißt nämlich der neue Projektchor des MGV „Eintracht“ Dorndorf, der möglichst viele Sangeslustige zusammenführen möchte. Bei den Festtagen zum 125-jährigen Bestehen des MGV soll der gemischte Laienchor das Publikum mit seinen Darbietungen erfreuen. Chorleiter Tobias Kühn erwartet junge und junggebliebene Menschen, die gerne auch mal außerhalb der Dusche oder Badewanne singen möchten, ohne sofort einem Gesangverein beizutreten. Am kommenden Sonntag, 19. August, ist um 17 Uhr das erste Treffen in Dorndorf im Probelokal Saalbau Diefenbach/Pohl. Dort werden weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel Probetermine, Liedgut und Musikrichtung besprochen und bekannt gegeben. Nach dem Motto „Jede Stimme zählt“ freut sich das Projektchor-Team über jeden Interessenten und wünscht viel Spaß bei Proben und Auftritten. Bei Fragen und Anregungen stehen Susanne Kühn, Telefon (06436) 2606, sowie Stefan Kossak, Telefon (06436) 285635, zur Verfügung. 


NNP vom 11.06.2001

Traum vom Sängerfest ging in Erfüllung(2001) 

 

Runkel-Dehrn. Für den Sängerbund-Vorsitzenden Manfred Seip ist am Wochenende ein Traum in Erfüllung gegangen. Als kleiner Bub, erzählte der Dehrner, habe er ein großes Sängerfest im Dorf erlebt und den Chören, die an jeder Hofecke sangen, fasziniert gelauscht. Mittlerweile ist Seip der Chef des größten Vereins der Stadt. Eines Vereins, der gerade seinen 150. Geburtstag feiert und es geschafft hat, den Runkeler Stadtteil zur "Sänger-Hauptstadt" zu machen. Denn so viele Sängerinnen und Sänger wie am Wochenende in Dehrn - es waren 4000, die in nahezu 90 Chören angereist waren - kamen in diesem Jahr noch bei keinem anderen Zusammentreffen auf nationaler Ebene zusammen. Zwischen Bürgerhaus und Kirche waren Frauen und Männer in festlicher Kleidung und mit Notenmappen in der Hand unterwegs, kam es zu Begegnungen zwischen Sängern aus allen Teilen Deutschlands und hin und wieder zu musikalischen Kostproben.

Für die Mitglieder des Sängerbundes bedeutete das Chorfestival eine jahrelange, minutiöse Planung. "Wir haben vergleichbare Feste beäugt, Projektgruppen gebildet und Aufgaben verteilt", erklärte Seip. Dass der Chor dabei gute Arbeit geleistet hatte, davon konnten sich die Besucher des "Chorfestivals" überzeugen: Sowohl beim Volkslieder- als auch beim Chorwettbewerb lief alles wie am Schnürchen. Und die ersten Gewinner stehen auch schon fest. Beim Volksliederwettbewerb sahnten die "großen" Männerchöre die ersten drei Meisterpreise ab. Die höchste Punktzahl des Wettbewerbs erhielt die "Teutonia" Bernbach (Dirigent Willy Trageser), die damit Gesamtsieger ist. Der Chor, der in der Klasse M 1 (ab 70 Sänger) angetreten war, gewann nicht nur den ersten Meisterpreis sondern auch das Ehrensingen, den ersten Klassen- und Dirigentenpreis. Der zweite Meisterpreis ging an die Sängervereinigung Hausen (bei Frankfurt) mit Dirigent Hans Schlaud, während die "Fidelia" Oberhausen (Dirigent Wolfgang Tropf) den dritten Meisterpreis mit nach Hause nahm. In der Männerchorklasse bis 35 Sänger (M 4) wurden folgende Chöre Klassensieger: "Eintracht" Niederselters/Dirigent Christoph Hilfrich, Chorgemeinschaft "Cäcilia" Niederdielfen/Matthias Merzhäuser und Bremer Männerchor "Roland"/Helmut Lange. In der Klasse bis 54 Sänger (M 3) gewannen: "Eintracht" Dorndorf/Rudolf Born und "Arion" Nomborn/Hubertus Weimer. Der "Liederkranz" Hasselbach/Matthias Schmidt gewann in der Klasse bis 69 Sänger (M 2) und bei den Frauenchören (F 2) die "Germania" Sindlingen/Brigitte Schlaud. In der gemischten Chorklasse waren erfolgreich: Neu-Listernohl/Lorenz Koch (G 2a), Kleiner Chor Jockgrim/Stefan Boerckel (G 2b, bis 59 Sänger) und "Liederkranz" Bremthal (G 1 ab 60 Sänger). Als Juroren fungierten unter anderem der Komponist Winfried Siegler und Miroslav Kosler, Leiter des Opern- und Symphoniefestivals "Prager Winter".

Dass die Wettbewerbe so reibungslos über die Bühne gingen, war den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen zu verdanken. Und da konnte der Sängerbund auf die tatkräftige Unterstützung der Dehrner Vereine zählen. Nahezu 350 Helfer waren im Einsatz: im Organisationsteam, bei der Betreuung der Chöre sowie hinter der Theke im Speisezelt, das unter der Regie des Obst- und Gartenbauvereins prächtig geschmückt worden war. Zudem startete der Dehrner Bootsclub einen Schiffskonvoi entlang des beleuchteten Lahnufers, während auf dem Festgelände ein Heißluftballon in die Höhe ging.

Vorsitzender Seip resümierte: "Das Fest gibt dem Chor Ansporn für die Zukunft." Wie motiviert die Sänger aus dem Chorfestival herausgehen, wird sich im Dezember bei der Teilnahme am Hessischen Chorwettbewerb zeigen. Den wollen die Dehrner natürlich gewinnen.

   


 

Urmel und die Blechbüchsenarmee (2001)  

Dornburg-Dorndorf. Die Augsburger Puppenkiste mit all ihren Stars war für einen Abend Gast beim Männergesangverein "Eintracht". Allen voran "Lukas der Lokomotivführer" (Theo Krämer), der an Seilen auf die Narrenbühne herabgelassen wurde. Doch nicht nur die Puppenkiste wurde auf die Bühne gezaubert. Auch andere Stars und Sternchen fanden sich auf der Bühne wieder. Den Anfang bildeten die jungen Mädchen des MGV-Nachwuchsballetts, die schon mit dem ersten Tanz eine Zugabe herausforderten. Wie es sich für einen Männergesangverein geziemt, wurde an diesem närrischen Abend viel live gesungen.

So auch Tobias Kühn und Stefan Kossak, die mit einem Sprech-Gesang die Vor- und Nachteilen des Alkohols beschrieben. Viel Spaß hatten Akteure (Peter Bill und Markus Jung) wie Zuschauer beim Sketch, bei dem am Ende auch ein Mitglied der Blechbüchsenarmee auftauchte. Till Eulenspiegel gleich in mehrfacher Ausführung wurde durch das MGV-Ballett präsentiert und mit dem Ruf nach einer Zugabe belohnt. Keine Feier oder doch eine Feier ? "Antifeierer" Erwin Stahl hatte in der Bütt' die Lacher auf seiner Seite. Den zweiten gesanglichen Beitrag boten junge Sänger, die musikalisch das Dorfgeschehen noch einmal Revue passieren ließen. 

Nachdem auch das MGV-Nachwuchsballett mit einem Tanz auf sich aufmerksam machte, kam wieder die Augsburger Puppenkiste an die Reihe. Urmel verirrte sich in Dorndorf. Und was es da erlebte, davon berichtete Tobias Kühn. Gleich drei Mitglieder der Blechbüchsenarmee standen im Anschluss stramm. Johannes Lahnstein, Joachim Lahnstein und Reinhold Stahl brillierten als die drei Tenöre. Die große Madonna stand Patin beim Live-Gesang von Carolin Zingel, Alexandra Dobschal, Stefan Kossak und Markus Spuhn boten Pop-Musik vom Feinsten. "Trauer" kam auf, als die Kuh Elsa nach einem BSE-Anfall von jungen Sängern beerdigt wurde. Dann kamen wieder Tanzbeine auf die Bühne. Das MGV-Ballett mit "Grease" und das Männerballett, das mit Urmel aus dem Eis und einer großen Blechbüchsenarmee aufwartete, machte die Bühne frei für den Finalgesang von Markus Jung.(kdh)


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